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Zweite Immobilie vermieten: Risiko & Rendite berechnen

Eine Zweitimmobilie kann ein echtes Fundament für Deine finanzielle Zukunft sein – vorausgesetzt, die Zahlen stimmen. Wer investiert, sollte Rendite, Risiken und Finanzierung realistisch kalkulieren. Denn langfristig zählen nicht nur die Mieteinnahmen.

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Vermieter übergibt Wohnungsschlüssel an neue Mieter – Symbolbild für die Vermietung einer zweiten Immobilie und die Berechnung von Rendite und Risiken.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Zweitimmobilie vermieten kann langfristig zur Altersvorsorge und zum Vermögensaufbau beitragen.
  • Entscheidend ist die realistische Berechnung von Bruttorendite, Nettorendite und Eigenkapitalrendite.
  • Viele Vermieter unterschätzen häufig Risiken wie Leerstand, Mietausfall und Instandhaltungskosten.
  • Die Finanzierung einer zweiten Immobilie zur Vermietung stellt höhere Anforderungen als bei der selbst genutzten Erstimmobilie.
  • Wer Haus oder Wohnung vermieten möchte, sollte steuerliche Aspekte frühzeitig berücksichtigen.

Warum eine zweite Immobilie zur Vermietung?

Immobilien gelten als eine der wenigen Anlageformen, die gleichzeitig regelmäßige Einnahmen und Wertzuwachs bieten können. Gerade in Zeiten niedriger Realzinsen auf Sparkonten suchen viele Eigentümer nach Alternativen und kommen dabei auf die klassische Idee: eine Wohnung kaufen und vermieten oder ein Haus vermieten.

Rund ein Fünftel der Wohneigentümer in Deutschland besitzt bereits eine Zweitimmobilie. Die Motive sind unterschiedlich:

  • Altersvorsorge: Mieteinnahmen sollen die Rentenlücke schließen.
  • Vermögensaufbau: Die Immobilie soll sich langfristig selbst tragen und Wert gewinnen.
  • Kapitalanlage: Inflationsschutz durch Sachwerte.
  • Steuervorteile: Zinsen, Abschreibungen und Erhaltungsaufwendungen sind steuerlich absetzbar.

Das alles kann funktionieren. Aber nur, wenn die Grundlage stimmt: eine ehrliche Analyse von Rendite und Risiko.

Die drei Kennzahlen, die wirklich zählen

1. Bruttorendite

Die Bruttorendite ist der einfachste Einstieg, aber auch der unvollständigste.

Formel:

Bruttorendite = (Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis inkl. Nebenkosten) × 100

Beispiel: Eine Wohnung kostet 300.000 Euro inklusive Kaufnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Makler). Die monatliche Kaltmiete beträgt 1.000 Euro, also 12.000 Euro im Jahr.

Bruttorendite = (12.000 ÷ 300.000) × 100 = 4,0 %

Als grober Orientierungswert gilt: Alles unter 4 % Bruttorendite sollte kritisch hinterfragt werden, besonders wenn laufende Kosten und Finanzierungslasten hinzukommen.

2. Nettorendite

Die Nettorendite ist ehrlicher, denn sie berücksichtigt die tatsächlichen laufenden Kosten.

Formel:

Nettorendite = ((Jahreskaltmiete − laufende Kosten) ÷ Kaufpreis inkl. Nebenkosten) × 100

Typische laufende Kosten:

  • Nicht umlagefähige Nebenkosten (z. B. Verwaltungskosten, bestimmte Reparaturen)
  • Instandhaltungsrücklage (empfohlen: 1–1,5 % des Kaufpreises pro Jahr)
  • Hausgeld (bei Eigentumswohnungen)
  • Leerstandspuffer (realistisch: 1–2 Monatskaltmieten pro Jahr)
  • Verwaltungsaufwand oder externe Hausverwaltung

Im obigen Beispiel könnten sich laufende Kosten auf 2.500 Euro pro Jahr summieren.

Nettorendite = ((12.000 − 2.500) ÷ 300.000) × 100 = 3,17 %

Das ist eine ganz andere Zahl und die ehrlichere.

3. Eigenkapitalrendite

Diese Kennzahl interessiert besonders Investoren mit Fremdfinanzierung, weil sie den sogenannten Hebeleffekt abbildet.

Formel:

Eigenkapitalrendite = (Jahresüberschuss nach Finanzierungskosten ÷ eingesetztes Eigenkapital) × 100

Wer 60.000 Euro Eigenkapital einsetzt, 240.000 Euro finanziert und am Ende 3.000 Euro jährlichen Überschuss nach Kreditrate und allen Kosten erzielt:

Eigenkapitalrendite = (3.000 ÷ 60.000) × 100 = 5,0 %

Damit liegt die Eigenkapitalrendite deutlich über der Nettorendite – das ist der Leverage-Effekt. Er funktioniert allerdings nur, solange die Mieteinnahmen die Finanzierungskosten zuverlässig übersteigen.

Zweite Immobilie finanzieren: Was Banken prüfen

Die Finanzierung einer Zweitimmobilie ist deutlich anspruchsvoller als die der selbst genutzten Erstimmobilie. Banken bewerten das Risiko anders, weil ein zweites Darlehen die Gesamtbelastung des Kreditnehmers erhöht.

Worauf Banken bei der Zweitimmobilie besonders achten:

  • Schuldendienstfähigkeit: Kannst Du beide Darlehen aus Deinem Einkommen bedienen – auch bei Leerstand?
  • Eigenkapital: Idealerweise 20–30 % des Kaufpreises plus Nebenkosten. Vollfinanzierungen sind möglich, aber teurer.
  • Beleihungswert der Erstimmobilie: Eine bereits abbezahlte oder stark amortisierte Erstimmobilie kann als zusätzliche Sicherheit dienen.
  • Mieteinnahmen als Einkommen: Banken rechnen Mieteinnahmen oft nur zu 70–80 % an, um Leerstandsrisiko einzupreisen.
  • Kreditwürdigkeit und Schufa: Ein einwandfreies Bonitätsprofil ist Grundvoraussetzung.

Wichtig: Die Konditionen für eine Zweitimmobilie fallen häufig schlechter aus als bei der Erstimmobilie. Höhere Zinsen und strengere Anforderungen sind die Regel, nicht die Ausnahme.

Die häufig unterschätzten Risiken

Leerstand und Mietausfall

Wer ein Haus oder eine Wohnung vermieten möchte, sollte nicht davon ausgehen, dass die Immobilie dauerhaft und ohne Unterbrechung vermietet ist. In der Praxis entstehen immer wieder Leerstände. Etwa nach einem Mieterwechsel, während Renovierungen oder wenn die Nachmietersuche länger dauert als geplant. Zwischen zwei Mietverhältnissen können schnell ein, zwei Monate vergehen – die Kreditrate läuft in dieser Zeit jedoch weiter.

Viele Vermieter unterschätzen die finanziellen Auswirkungen solcher Phasen. Zwischen zwei Mietverhältnissen können schnell mehrere Wochen oder sogar Monate vergehen. Währenddessen laufen die laufenden Kosten wie Kreditraten, Hausgeld, Versicherungen und gegebenenfalls Nebenkosten weiter, ohne dass Mieteinnahmen erzielt werden. Zusätzlich besteht das Risiko von verspäteten Mietzahlungen oder vollständigen Mietausfällen.

Faustregel: Kalkuliere von Anfang an mit einem Leerstands- und Mietausfallpuffer von mindestens 1-2 Monatskaltmieten pro Jahr. So erhältst du ein deutlich realistischeres Bild der tatsächlichen Rendite deiner Immobilie.

Instandhaltungskosten

Eine Immobilie verursacht nicht nur Anschaffungs- und Finanzierungskosten, sondern auch laufende Ausgaben für Instandhaltung und Reparaturen. Ob eine alternde Heizungsanlage, ein undichtes Dach, neue Fenster oder die Modernisierung eines Badezimmers. Früher oder später werden größere Investitionen notwendig.

Gerade private Vermieter berücksichtigen diese Kosten in ihrer Kalkulation oft nicht ausreichend. Dadurch wirkt die Rendite auf dem Papier höher, als sie tatsächlich ist. Wer langfristig erfolgreich vermieten möchte, sollte daher regelmäßige Wartungsarbeiten ebenso einplanen wie unerwartete Reparaturen.

Empfehlung: Lege jährlich etwa 1,0 - 1,5 Prozent des Kaufpreises als Instandhaltungsrücklage zurück. Bei älteren Immobilien oder Objekten mit absehbarem Sanierungsbedarf kann auch ein höherer Betrag sinnvoll sein. So lassen sich größere Ausgaben auffangen, ohne dass die Rentabilität der Immobilie plötzlich ins Wanken gerät.

Steigende Zinsen bei der Anschlussfinanzierung

Wer eine Immobilie finanziert, sichert sich die vereinbarten Zinsen in der Regel nur für die Dauer der Zinsbindung. Häufig 10 oder 15 Jahre. Danach steht die Anschlussfinanzierung an. Wie hoch die Zinsen zu diesem Zeitpunkt sein werden, lässt sich heute jedoch nicht vorhersagen.

Steigen die Marktzinsen bis dahin deutlich an, können sich die monatlichen Finanzierungskosten spürbar erhöhen. Das gilt insbesondere dann, wenn zum Ende der Zinsbindung noch eine hohe Restschuld besteht. Eine Immobilie, die heute eine attraktive Rendite erzielt, kann dadurch deutlich weniger profitabel werden.

Empfehlung: Kalkuliere nicht nur mit den aktuellen Finanzierungskonditionen, sondern rechne auch Szenarien mit höheren Zinssätzen – beispielsweise 4, 5 oder 6 Prozent – durch. So erkennst du frühzeitig, ob deine Investition auch bei einer teureren Anschlussfinanzierung wirtschaftlich bleibt.

Mietrechtliche Risiken

Nicht jeder Mieter entwickelt sich zu einem zuverlässigen Vertragspartner. Mietrückstände, Beschädigungen an der Immobilie oder langwierige Räumungsverfahren können für Vermieter schnell hohe Kosten verursachen. Besonders problematisch wird es, wenn Mieter ihre Zahlungen einstellen und gleichzeitig eine Kündigung oder Räumung nur mit erheblichem zeitlichem Aufwand durchzusetzen ist.

Während solcher Verfahren bleiben die Mieteinnahmen oft aus, die laufenden Kosten für die Immobilie fallen jedoch weiterhin an. Dadurch können selbst einzelne Problemfälle die Rendite einer Vermietung deutlich belasten.

Empfehlung: Achte bereits bei der Mieterauswahl auf eine sorgfältige Bonitätsprüfung, Einkommensnachweise und eine SCHUFA-Auskunft. Zusätzlich kann eine Mietnomaden- oder Mietausfallversicherung sinnvoll sein, um finanzielle Risiken im Ernstfall abzufedern.

Regulatorische Veränderungen

Wer in Immobilien investiert, sollte nicht nur den aktuellen Markt im Blick behalten, sondern auch mögliche gesetzliche Änderungen. Der regulatorische Rahmen für Vermieter verändert sich regelmäßig, etwa durch die Mietpreisbremse, neue energetische Anforderungen oder zusätzliche Sanierungspflichten für Bestandsimmobilien.

Insbesondere Vorgaben aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) oder zukünftige Klimaschutzmaßnahmen können dazu führen, dass Eigentümer in den kommenden Jahren zusätzliche Investitionen tätigen müssen. Dadurch können die laufenden Kosten steigen und die ursprünglich kalkulierte Rendite sinken.

Empfehlung: Plane bei Deiner Kalkulation ausreichend finanzielle Reserven für zukünftige Modernisierungen und gesetzliche Anforderungen ein. Wer konservativ rechnet und mögliche Änderungen frühzeitig berücksichtigt, reduziert das Risiko unangenehmer Überraschungen.

Wann lohnt sich die Zweitimmobilie und wann nicht?

Eher geeignet, wenn:

  • Du ein stabiles Einkommen hast und beide Darlehen sicher bedienen kannst
  • Du ausreichend Eigenkapital mitbringst (mindestens 20 %)
  • Die Lage der Immobilie langfristig attraktiv ist (Infrastruktur, Bevölkerungsentwicklung, Nachfrage)
  • Du einen langen Planungshorizont mitbringst (mindestens zehn Jahre)
  • Du bereit bist, Vermieterverantwortung zu übernehmen oder eine Hausverwaltung zu beauftragen

Eher nicht geeignet, wenn:

  • Das Budget sehr knapp kalkuliert ist und kein Puffer vorhanden ist
  • Du auf schnellen Liquiditätszufluss angewiesen bist
  • Die Nettorendite nach allen Kosten unter den Finanzierungszinsen liegt
  • Der Immobilienmarkt am gewünschten Standort strukturell schrumpft

Die Lage entscheidet mehr als der Preis

Ein günstiger Kaufpreis klingt verlockend, ist aber kein Renditegarant. Entscheidend ist, ob die Immobilie dauerhaft vermietet werden kann und ob der Wert stabil bleibt oder wächst.

Worauf Du bei der Lageanalyse achten solltest:

  • Bevölkerungsentwicklung der Region
  • Nachfrage nach Mietwohnungen (Leerstandsquote)
  • Infrastruktur (ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten)
  • Wirtschaftskraft und Arbeitsmarkt des Standorts
  • Verhältnis von Kaufpreisen zu Mietniveau (Vervielfältiger)

Der Vervielfältiger (Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete) gibt einen schnellen Orientierungswert: Unter 20 gilt als günstig, über 30 als teuer und renditekritisch.

Welcher Immobilientyp eignet sich als Anlageimmobilie?

Nicht jede Immobilie bietet die gleichen Chancen und Risiken. Welcher Immobilientyp sich für die Vermietung eignet, hängt von Budget, Renditeerwartung und Risikobereitschaft ab.

Eigentumswohnung (ETW)

Eigentumswohnungen sind für viele private Anleger der Einstieg in die Vermietung. Der Kapitalbedarf ist überschaubar, die Vermietbarkeit in guten Lagen häufig hoch. Gleichzeitig müssen Eigentümer Entscheidungen der Wohnungseigentümergemeinschaft mittragen und Rücklagen für gemeinschaftliches Eigentum einplanen.

Mehrfamilienhaus (MFH)

Ein Mehrfamilienhaus bietet den Vorteil, dass die Mieteinnahmen auf mehrere Parteien verteilt sind. Fällt ein Mieter aus, bleiben die übrigen Einnahmen bestehen. Dafür sind Kaufpreis, Verwaltungsaufwand und Instandhaltungskosten deutlich höher.

Einfamilienhaus (EFH)

Einfamilienhäuser sprechen häufig langfristige Mieter an und verursachen weniger Abstimmungsaufwand als Eigentumswohnungen. Gleichzeitig hängt die Vermietung jedoch von einem einzigen Mietverhältnis ab. Steht das Haus leer, fallen die gesamten Mieteinnahmen weg.

Mikroapartments

Kleine Apartments in Hochschul- oder Großstadtlagen können hohe Quadratmetermieten erzielen. Dem stehen jedoch häufigere Mieterwechsel, höherer Verwaltungsaufwand und ein erhöhtes Leerstandsrisiko gegenüber.

Pauschal lässt sich kein Immobilientyp als beste Kapitalanlage bestimmen. Entscheidend sind Lage, Kaufpreis, Nachfrage und die realistisch erzielbare Nettorendite.

Erstimmobilie als Hebel für die Zweitimmobilie nutzen

Wer bereits Wohneigentum besitzt, kann die Erstimmobilie unter Umständen nutzen, um die Finanzierung einer zweiten Immobilie zu erleichtern. Voraussetzung ist, dass ein Teil des Immobilienwerts bereits abbezahlt wurde und die Bank ausreichend freie Sicherheiten sieht.

Ein einfaches Beispiel:

  • Marktwert der Erstimmobilie: 450.000 Euro
  • Restschuld: 180.000 Euro
  • Freies Immobilienvermögen: 270.000 Euro

In diesem Fall kann die Bank einen Teil des vorhandenen Eigenkapitals in der Erstimmobilie als zusätzliche Sicherheit berücksichtigen. Dadurch sind häufig bessere Finanzierungskonditionen oder ein geringerer Eigenkapitaleinsatz für die Anlageimmobilie möglich.

Wichtig: Die vorhandene Immobilie ersetzt nicht automatisch Eigenkapital. Banken prüfen immer individuell, wie hoch der Beleihungswert ausfällt und ob Einkommen sowie bestehende Kreditverpflichtungen ausreichend Spielraum für ein weiteres Darlehen bieten.

Profi-Tipp: Bevor Du nach einer passenden Anlageimmobilie suchst, solltest Du Deinen tatsächlichen Finanzierungsspielraum kennen. So vermeidest Du Fehleinschätzungen und kannst Angebote realistischer bewerten.

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Steuerliche Aspekte der Vermietung

Wer eine Immobilie vermieten möchte, muss die Mieteinnahmen als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung versteuern. Gleichzeitig lassen sich zahlreiche Kosten steuermindernd ansetzen:

  • Zinsen auf das Immobiliendarlehen
  • Abschreibung (AfA): Bei Bestandsgebäuden aktuell 2 % pro Jahr auf den Gebäudewert (nicht Grundstück); bei Neubauten ab 2023 erhöhte Abschreibung möglich
  • Werbungskosten: Verwaltungskosten, Maklergebühren für Mietsuche, Reparaturen
  • Fahrtkosten zum Objekt

Ein Steuerberater ist bei Vermietungseinkünften in den meisten Fällen keine optionale Ausgabe, sondern eine sinnvolle Investition.

Häufige Fehler bei der zweiten Immobilie

Zu optimistisch kalkulieren

Wer nur die Kaltmiete gegen die Kreditrate rechnet und alle anderen Posten ignoriert, erlebt oft eine böse Überraschung. Realistische Kalkulation ist der wichtigste Schutz vor Fehlinvestitionen.

Die Lage überschätzen 

Emotionale Standortentscheidungen – "Die Stadt kenne ich gut" oder "Das Haus gefällt mir" – sind kein solides Fundament für eine Renditestrategie.

Keine Rücklage bilden 

Wer jeden Euro der Mieteinnahmen verplant, gerät bei der ersten größeren Reparatur in finanzielle Schieflage.

Steuerliche Aspekte ignorieren 

Vermietungseinkünfte erhöhen das zu versteuernde Einkommen und können die Steuerlast spürbar anheben – das sollte im Vorfeld durchgerechnet werden.

Zu kurzen Planungshorizont haben 

Eine Zweitimmobilie rechnet sich meist erst über viele Jahre. Wer nach drei Jahren verkauft, hat in vielen Fällen Verlust gemacht (Transaktionskosten, Vorfälligkeitsentschädigung, Spekulationssteuer bei Verkauf innerhalb von 10 Jahren).

Fazit: Rendite ja, aber mit realistischem Blick auf das Risiko

Eine zweite Immobilie zu kaufen und zu vermieten kann langfristig eine attraktive Möglichkeit sein, Vermögen aufzubauen und zusätzliche Einnahmen zu generieren. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Investition nicht nur anhand der möglichen Mieteinnahmen bewertet wird, sondern auch alle relevanten Kosten und Risiken in die Kalkulation einfließen.

Wer eine Zweitimmobilie finanzieren möchte, sollte daher nicht nur auf die Bruttorendite achten, sondern vor allem die tatsächliche Nettorendite im Blick behalten. Leerstand, Instandhaltungskosten, steigende Zinsen bei der Anschlussfinanzierung sowie mögliche gesetzliche Änderungen können die Rentabilität erheblich beeinflussen. Gleichzeitig spielen die Lage der Immobilie, die Qualität der Mieter und eine solide Finanzierung eine entscheidende Rolle für den langfristigen Erfolg.

Der häufigste Fehler besteht nicht darin, die falsche Immobilie zu kaufen, sondern die richtige Immobilie mit unrealistischen Annahmen zu kalkulieren. Wer konservativ rechnet, ausreichend Rücklagen bildet und verschiedene Szenarien durchspielt, schafft die Grundlage für ein nachhaltiges und wirtschaftlich erfolgreiches Immobilieninvestment.

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Custom Infoboxes

"Zukunftsweisende Bauvorhaben: neue Förderprogramme des Bundesbauministeriums"
Klimafreundlicher Neubau
  • 762 Millionen Euro für klimafreundliche Neubauten
  • Geförderte Gebäude müssen strenge Effizienz– und Emissionsvorgaben erfüllen
  • Bis zu 150.000 Euro Kredit zu einem Zinssatz ab 1,15 % möglich
Genossenschaftliches Wohnen
  • Förderung von 15 Millionen Euro
  • Bis zu 7,5 % Tilgungszuschuss für neue und bestehende Genossenschaften
  • Geförderte Wohnungen und Häuser müssen vom Kreditnehmer bewohnt werden
Altersgerechter Umbau
  • Förderung verdoppelt sich 2024 auf 15 Millionen Euro
  • Bis zu 6250 Euro Zuschuss um Wohnungen barrierefrei zu machen
  • Einzelmaßnahmen werden mit bis zu 10% der Kosten bezuschusst
"Auslandsimmobilie finanzieren: So gelingt der Kauf im Ausland"
Spanien

Ein absoluter Klassiker, nicht ohne Grund. Die Nachfrage ist hoch, der Markt ist breit aufgestellt und die Infrastruktur passt. Ob Küste, Insel oder Inland: Spanien bietet viele Optionen und klare Prozesse beim Immobilienkauf.

Portugal

Besonders in den letzten Jahren hat sich Portugal als attraktives Ziel etabliert. Der Markt wächst, die Preise sind im Vergleich zu anderen Ländern noch moderat, und viele Regionen setzen gezielt auf internationale Käufer.

Frankreich

Frankreich punktet mit einem seit Jahrzehnten etablierten Ferienimmobilienmarkt. Die Abläufe sind professionell, die Finanzierungsmöglichkeiten gut, und durch das notarielle System ist der Kauf rechtlich sauber abgesichert.

"Alleinerziehend ein Haus kaufen? Voraussetzungen & Tipps"
Baukindergeld ist ausgelaufen

Die Förderung “Baukindergeld” ist seit dem Jahr 2023 ausgelaufen, sie kann nicht mehr beantragt werden. Die Programme “Jung kauft Alt” und die KfW-Förderung 300 sind ihre Nachfolgeprogramme.

"Instandhaltungs-Rücklage für Dein Haus: Infos & Beispielrechnung"
Rücklagenbedarf nach Nutzungsdauer
  • Dach: 30.000 € / 40 Jahre = 750 € / Jahr
  • Fenster: 5.000 € / 17,5 Jahre = 285 € / Jahr
  • Heizung: 14.000 € / 17,5 Jahre = 800 € / Jahr
  • Fassade: 10.000 € / 20 Jahre = 500 € / Jahr
"Immobilienkredite für Beamte: Alle Vorteile auf einen Blick"
Kaufnebenkosten im Überblick

Viele unterschätzen die Zusatzkosten beim Immobilienkauf. Dabei fallen je nach Bundesland und Situation schnell 10–15 % des Kaufpreises zusätzlich an. Hier die wichtigsten Posten:

  • Grunderwerbsteuer: 3,5 %–6,5 % (je nach Bundesland)
  • Notar und Grundbuch: ca. 1,5 %
  • Maklerprovision: bis zu 7,14 %
  • Grundschuldbestellung: ca. 0,2 %–0,5 %
  • Gutachten (optional): ca. 300–1.000 € (z. B. bei älteren Objekten)
  • Versicherungen (optional): variabel (z. B. Wohngebäudeversicherung)
"Instandhaltungs-Rücklage Eigentumswohnung: Infos & Rechenbeispiel"
Eine einfache Faustregel:

1–2 € / m² Wohnfläche und Monat zusätzlich privat zurücklegen.

"Haus bauen oder kaufen? Entscheidungshilfe & Kostenvergleich"
Notarvertrag unterschreiben

Du und der Verkäufer unterschreiben den Kaufvertrag beim Notar. Danach leitet dieser alles für die Vormerkung ein.

Antrag beim Grundbuchamt

Der Notar beantragt die Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch, in Abteilung II.

Prüfung durch das Grundbuchamt

Das Amt prüft den Antrag und ob das Grundstück frei von widersprüchlichen Eintragungen ist.

4
Eintragung der Vormerkung

Nach erfolgreicher Prüfung wird die Vormerkung ins Grundbuch eingetragen. Ab diesem Moment ist Dein Immobilienkauf rechtlich abgesichert und niemand kann die Immobilie anderweitig verkaufen oder neue Belastungen eintragen.

5
Prüfung durch Finanzierungspartner

Deine Bank prüft die Auflassungsvormerkung, bevor sie Dir den Kredit auszahlt. Die Vormerkung gilt als Sicherheitsinstrument für Käufer und Kreditgeber.

6
Kaufpreiszahlung und Eigentumsumschreibung

Nach der Eintragung der Auflassungsvormerkung überweist Du den Kaufpreis an den Verkäufer. Anschließend wird das Eigentum offiziell im Grundbuch an Dich übertragen.

7
Löschung der Vormerkung

Sobald die Eigentumsumschreibung abgeschlossen ist, wird die Auflassungsvormerkung gelöscht.

"Haus bauen oder kaufen? Entscheidungshilfe & Kostenvergleich"
Planung & Kontrolle

Ein Neubau gibt Dir maximale Gestaltungsfreiheit, von der Raumaufteilung bis zur Energieversorgung. Dafür brauchst Du Zeit, Geduld und ein sicheres Budget.

Verfügbarkeit

Eine Bestandsimmobilie ermöglicht oft einen schnelleren Einzug. Dafür musst Du Kompromisse beim Grundriss oder bei der Energieeffizienz eingehen.

Standort & Umfeld

In zentraler Lage oder etablierten Wohngebieten mit vorhandener Infrastruktur wirst Du eher eine Bestandsimmobilie finden, während Neubauten häufig am Stadtrand oder auf neu erschlossenen Flächen entstehen.

Langfristige Kosten

Neubauten punkten mit niedrigen Energiekosten und moderner Technik. Bestandsimmobilien können günstiger in der Anschaffung sein, erfordern aber oft energetische Sanierungen oder eine Renovierung.

Emotionale Präferenzen

Neben rationalen Faktoren wie z. B. Kosten spielen auch Selbstverwirklichung und Kreativität eine Rolle. Möchtest Du etwas Bestehendes übernehmen und anpassen, oder Deinen Traum komplett neu erschaffen?

Barrierefreiheit & Nachhaltigkeit

Wer langfristig plant, sollte diese Punkte berücksichtigen. Neubauten lassen sich barrierefrei und nachhaltig gestalten, während Bestandsimmobilien hier oft Nachrüstungen erfordern.

Wiederverkaufswert

Die Lage und der energetische Standard beeinflussen den zukünftigen Wert. Neubauten sind oft wertstabil durch moderne Technik, Bestandsimmobilien können bei guter Lage ebenfalls an Wert gewinnen.

Rechtliche Aspekte

Beim Neubau spielen Genehmigungen, Bebauungsplan, Bodengutachten und Bauabnahme eine Rolle. Bei Bestandsimmobilien solltest Du Kaufvertrag, mögliche Gewährleistungsausschlüsse, versteckte Mängel oder auch Denkmalschutz prüfen.

"Dichtheitsprüfung für private Abwasserleitungen: Kosten & Ablauf"
Den technischen Maßstab für die Prüfungen bilden die folgenden Normen
  • DIN 1986-30 (Betrieb und Wartung von Entwässerungsanlagen)
  • DIN 1986-100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke)
  • DIN EN 1610 (Dichtheitsprüfung von erdverlegten Leitungen)
"Was ist eine Kernsanierung? Ablauf, Kosten, Maßnahmen & Finanzierung"
KfW 261 – Effizienzhaus-Sanierung
  • Bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit
  • Tilgungszuschüsse bis 45 % (je nach Standard)
  • Ideal für Energiesanierungen, Dämmung, Heizung und Hülle
KfW-Einzelmaßnahmen (BEG EM)
  • Zuschüsse bis 20 %
  • Für Dämmung, Fenster, Heizung
  • Kombinierbar mit Steuerbonus
BAFA Förderung Heizung
  • Bis zu 30 % Zuschuss für Wärmepumpen
  • Bis zu 50 % bei Austausch alter Öl-/Gasheizungen
"Schlüsselfertig bauen: Schlüsselfertiges Haus Vor- & Nachteile"
Schlüsselfertig

Das Haus ist baulich abgeschlossen, aber eventuell fehlen noch Bodenbeläge, Malerarbeiten oder Außenanlagen.

Bezugsfertig

Hier ist alles erledigt, sodass der Einzug sofort möglich ist.

"Immobilie vermieten: Dein 5-Schritte-Plan für erfolgreiche Vermietung"
Langfristig planen

Bevor Du Deine Immobilie vermietest, lohnt es sich, die langfristige Perspektive zu klären. Ob als Kapitalanlage oder mit Blick auf spätere Eigennutzung oder Verkauf: Ziel ist, Entscheidungen so zu treffen, dass sie flexibel, wirtschaftlich sinnvoll und rechtlich abgesichert sind.

Wichtige Aspekte dabei:

Finanzielle Planung - Mieteinnahmen realistisch kalkulieren, Rücklagen einplanen, Verwaltung überschaubar halten.

Rechtliche Sicherheit - Alle Vereinbarungen und Fristen transparent und korrekt regeln.

Vertragsgestaltung - Mietverträge so gestalten, dass sie Deinen Zielen entsprechen und Anpassungen bei Bedarf ermöglichen.

Marktorientierte Mietpreise - Faire, marktgerechte Mieten sichern Einnahmen und erleichtern spätere Entscheidungen.

Recht & Alltag zusammen denken

Damit die Vermietung gut läuft, müssen rechtliche Vorgaben und der Vermietungsalltag zusammenpassen. Das bedeutet: Mietvertrag, Nebenkosten-abrechnung und Instandhaltungsplan früh mit rechtlicher Unterstützung erstellen und klar dokumentieren.

Gleichzeitig lohnt es sich, die Abläufe im Alltag klar zu regeln: Wer kümmert sich um Anfragen, Reparaturen oder Wartungen? Klare Abläufe und transparente Kommunikation machen den Alltag planbar und sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft.

Finanziell realistisch bleiben

Neben den Mieteinnahmen gehören Rücklagen für Instandhaltung, Leerstände und unerwartete Kosten zur Kalkulation. Nur mit einem klaren Zahlenbild lassen sich gute Entscheidungen treffen.

Kaufnebenkosten: einmalig
  • Grunderwerbsteuer
  • Notarkosten
  • Grundbuchkosten
Finanzierungskosten: laufend
  • Zinsen
  • ggf. Bereitstellungszinsen
Betriebskosten: umlagefähig
  • Heizkosten
  • Warmwasser
  • Kaltwasser
  • Abwasser
  • Müllabfuhr
  • Straßenreinigung
  • Grundsteuer
  • Hausstrom
  • Aufzug
  • Gebäudereinigung
  • Gartenpflege
  • Schornsteinfeger
  • Gebäude-Sachversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Kabelanschluss / Gemeinschaftsantenne
Betriebskosten: nicht umlagefähig
  • Reparaturen
  • Instandhaltung
  • Instandsetzung
  • Bankgebühren
  • Verwaltungskosten
  • Rücklagenzuführung
  • Kosten für Neuvermietung
Versicherungen: laufend, nicht umlagefähig
  • Mietausfallversicherung
  • Rechtsschutzversicherung für Vermieter:innen
Rücklagen
  • Rücklagen für größere Sanierungen
  • Leerstand oder ungeplante Ausgaben
Eine gute Grundlage für Deine Entscheidung bilden überprüfbare Informationen der potenziellen Mietpartei wie:
  • eine vollständig ausgefüllte Selbstauskunft
  • ein Arbeitsvertrag und die drei letzten Einkommensnachweise 
  • eine aktuelle Schufa-Auskunft

Diese Unterlagen geben Dir Orientierung, ob die Miete langfristig machbar ist.

Beispiele für typische Aufgaben einer Hausverwaltung:
  • Erstellung und Versand der Nebenkostenabrechnungen
  • Organisation von Reparaturen, Wartung und Instandhaltung
  • Verwaltung von Mietverträgen, Kautionen und Mieterakten
  • Kommunikation mit Handwerker:innenBehörden, oder Dienstleistern
  • Durchführung von regelmäßigen Wohnungsbegehungen und Kontrollen
  • Unterstützung bei Mieterwechseln, z. B. Wohnungsübergaben und Abnahmen

Wann darf die Miete erhöht werden?

Bei Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete

Die Miete darf höchstens so hoch sein, wie andere vergleichbare Wohnungen in der Umgebung (Mietspiegel), gesetzlich geregelt durch §558 BGB.

Nach Modernisierung

Führst Du Modernisierungen durch (z. B. neue Heizung, Fenster, Dämmung), darf ein Teil der Kosten auf die Miete umgelegt werden, §559 BGB.

Staffel- oder Indexmiete

Bei vertraglich vereinbarter Staffelmiete oder Indexmiete sind Erhöhungen im Mietvertrag festgelegt.

Fristen beachten

Mieterhöhungen müssen in der Regel mindestens drei Monate vorher angekündigt werden. Bei der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete darf die Miete innerhalb von drei Jahren höchstens um 20 % steigen (in einigen Regionen 15 % - örtliche Regelungen beachten).

Wann darf eine Abmahnung erfolgen?

Vertragsverletzungen

Wenn Mieter:innen wiederholt Pflichten aus dem Mietvertrag verletzen, z. B. zahlungsrückstände, Ruhestörungen, unerlaubte Untervermietung oder Schäden an der Wohnung.

Vor Kündigung

Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen ist eine Abmahnung häufig Voraussetzung, bevor eine fristgerechte Kündigung rechtlich wirksam werden kann.

Tipps:

Sachlich bleiben - Die Abmahnung soll informieren, nicht bestrafen.

Dokumentieren - Bewahre Kopien auf, um bei späteren Streitigkeiten abgesichert zu sein.

Zeitnah reagieren - Je schneller Du auf Verstöße reagierst, desto eher lassen sich Konflikte klären.

Wie muss eine Abmahnung zugestellt werden?

Schriftform empfohlen

Eine schriftliche Abmahnung ist rechtlich belastbarer und dokumentiert den Vorgang.

Zustellung

Am besten persönlich gegen Unterschrift oder per Einschreiben, damit Du nachweisen kannst, dass die Abmahnung zugestellt wurde.

Inhalt
  • Konkrete Beschreibung des Verstoßes
  • Bezug auf die entsprechende Vertrags- oder Rechtsgrundlage
  • Aufforderung, das Verhalten künftig zu ändern
  • Hinweis auf mögliche rechtliche Konsequenzen bei Wiederholung
Fristen und Gründe
Wann darf ich kündigen?
Ordentliche Kündigung durch den Vermieter

Die gesetzlichen Mindestkündigungsfristen richten sich nach der Mietdauer, §573c BGB:

  • bis 5 Jahre Mietdauer 3 Monate
  • 5-8 Jahre 6 Monate
  • über 8 Jahre 9 Monate
Welche Gründe sind zulässig?
Zulässige Kündigungsgründe, §573 BGB
  • Eigenbedarf
  • Dauerhafte Vertragsverletzungen (z. B. wiederholte Mietrückstände)
  • Wirtschaftliche oder betriebliche Notwendigkeit
Wann ist eine fristlose Kündigung möglich?
Außerordentliche (fristlose) Kündigung, §543 BGB

Nur bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen, z. B. erhebliche Zahlungsverzüge oder starke Störungen.

Welche Form ist zu beachten?
Schriftform Pflicht

Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Mündliche Kündigungen sind unwirksam.

Zustellung
  • Persönlich mit Unterschrift der Mieter:in oder
  • Per Einschreiben mit Rückschein
Zugestellt gilt die Kündigung

Sobald sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt, sodass er die Möglichkeit hat, sie zur Kenntnis zu nehmen (z. B. beim Einwurf in den Briefkasten oder persönliche Übergabe).

Was ist zu dokumentieren?
Alle Schritte, Termine und Zustellungen

Die sollten sorgfältig dokumentiert werden, um im Streitfall rechtlich abgesichert zu sein.

Was ist darüber hinaus zu beachten?
Kommunikation, Reagieren und Absprachen

Klare Kommunikation, zeitnahes Reagieren auf Probleme und transparente Absprachen helfen oft, Kündigungen zu vermeiden. Ein offenes Mietverhältnis kann viele Konflikte schon im Vorfeld lösen.

Custom Tables

"Schlüsselfertig bauen: Schlüsselfertiges Haus Vor- & Nachteile"
Kriterium
Holzhaus
Massivhaus
Bauzeit
   kurz
   länger
Nachhaltigkeit
   hoch
   mittel
Schallschutz
   mittel
   hoch
Flexibilität
   mittel
   hoch
Kosten
   mittel
 ‍  mittel
"Schlüsselfertig bauen: Schlüsselfertiges Haus Vor- & Nachteile"
Vorteile
Nachteile
Planungssicherheit: Meist gibt es einen Festpreisvertrag, der Kostenüberschreitungen reduziert.
Geringere Flexibilität: Sonderwünsche sind oft teurer oder gar nicht möglich.
Geringerer Stress: Du musst den Bau nicht selbst organisieren. Stattdessen hast Du einen zentralen Ansprechpartner, der den Bau koordiniert.
Versteckte Kosten (mehr hierzu in der folgenden Checkliste)
Schnellerer Einzug: Je nach Vertrag wird Dir das Haus nahezu bezugsfertig übergeben.
Abhängigkeit: Du bist auf die Termintreue und Qualität des Bauunternehmens angewiesen.
Weniger Risiko: Du musst Dich nicht selbst um Handwerker oder Bauabläufe kümmern.
Eingeschränkte Eigenleistung: Du solltest nicht verlangen, selbst handwerklich mitarbeiten zu dürfen.
"Wie hoch ist mein Heizenergieverbrauch? Wie viel kann ich sparen?"
Energieträger
Durchschnittlicher Verbrauch (kWh/m²a)
Einordnung
Gas
140–170 kWh/m²a
Typisch für Gebäude Bj. 1970–1990
Öl
150–180 kWh/m²a
tendenziell höher, da viele Anlagen alt
Fernwärme
110–150 kWh/m²a
niedriger wegen hoher Effizienz
Wärmepumpe
35–60 kWh/m²a Stromverbrauch
sehr effizient
"Gibt es rechtliche Vorgaben bei der energetischen Sanierung?"
Bauteile
Geforderter U-wert
Außenwand
0,24
Fenster
1,30
Dachflächenfenster
1,40
Verglassungen
1,10
Dachschrägen, Steildächer
0,24
Oberste Geschossdecken
0,24
Flachdächer
0,20
Wände und Decken gegen unbeheizten Keller, Bodenplatte
0,30
Decken gegen unbeheizten
Keller, Bodenplatte
0,50
Decken, die nach unten
an Außenluft grenzen
0,24
"Fenster energetisch sanieren – das musst Du wissen!"
Material
Vorteile
Nachteile
Kunststoff
Günstig, pflegeleicht, gute Dämmwerte
Weniger stabil, weniger hochwertig
Holz
Natürlich, sehr gute Dämmung, langlebig
Pflegebedürftig, teurer
Aluminium
Extrem langlebig, modern
Schlechte Dämmung ohne thermische Trennung, teuer
Holz/Alu
top Dämmung + langlebige Außenhaut
teuerste Variante
"Haus kaufen ohne Eigenkapital: So funktioniert die Immobilien-Vollfinanzierung"
Ohne Eigenkapital
Mit Eigenkapital
Eigenkapital
0 €
100.000 €
Darlehensbetrag
250.000 €
150.000 €
Effektiver Jahreszins
1,94 %
1,13 %
Monatliche Rate
814,58 €
388,75 €
Restshuld nach
30 Jahren
48,443 €
43,610 €
Gezahlte Zinsen
91,275 €
33,310 €
"Solarthermie: Warmwasseraufbereitung auf dem Dach"
Vorteile
Nachteile
Günstiger Preis
Geringerer Wirkungsgrad als Röhrenkollektoren
Einfache Montage
Weniger Leistung im Winter
Robust und langlebig
Relativ hohes Gewicht
Vorteile
Nachteile
Sehr hoher Wirkungsgrad
Höherer Preis
Fassadenmontage möglich
-
Weniger Kollektorfläche erforderlich
-
Anlage
Kollektorfläche
Speichervolumen
Nutzung
Warmwasser
5-6 m²
300 l
Warmwasser auf dem Dach
Kombi (Warmwasser + Heizung)
10-12 m²
750 l
Warmwasser und Heizungs-unterstützung
"KfW-Förderung bei Hauskauf & Sanierung: Das musst Du 2026 wissen"
Effizienzhaus
Zielgruppe
Art der Förderung
Besonderheiten
Wohneigentum für Familien (300)
Familien mit Einkommensgrenze
zinsgünstiges Darlehen, Tilgungszuschuss
Einkommensabhängig
Klimafreundlicher Neubau Wohngebäude (297/298)
Privatbauherren Neubau
zinsgünstiges Darlehen, Tilgungszuschuss
Energieeffizienz Pflicht
BEG-Einzelmaßnahmen (Zuschüsse)
Sanierer
Tilgungszuschuss
energetische Modernisierung, inkl. Dämmung, Heizung, PV
"Das KfW-Effizienzhaus: Anforderungen für 40, 55, 70 & 85"
Effizienzhaus
Primärenergiebedarf
Transmissions-wärmeverlust
Maximale Kredithöhe je Wohneinheit
Effizienzhaus 40
40 %
55 %
120.000 Euro mit 20 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 40 (Erneuerbare-Energien-Klasse)
oder Nachhaltigkeits-Klasse
40 %
55 %
150.000 Euro mit 25 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 55
55 %
70 %
120.000 Euro mit 15 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 55 (Erneuerbare-Energien-Klasse)
oder Nachhaltigkeits-Klasse
55 %
70 %
150.000 Euro mit 20 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 70
70 %
85 %
120.000 Euro mit 10 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 70 (Erneuerbare-Energien-Klasse) oder Nachhaltigkeits-Klasse
70 %
85 %
150.000 Euro mit 15 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 85
85 %
100 %
120.000 Euro mit 5 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 85 (Erneuerbare-Energien-Klasse) oder Nachhaltigkeits-Klasse
85 %
100 %
150.000 Euro mit 10 % Tilgungszuschuss
"Effektive Dachsanierung: Dein Weg zu einem besseren Zuhause"
Sanierung
Kosten inkl. Einbau
Aufsparrendämmung
(ohne Eindeckung)
ca. 15.000 €
Aufsparrendämmung
(mit Eindeckung)
ca. 25.000 € - 31.000 €
Zwischensparrendämmung
(mit Dämmmatten)
ab ca. 7.500 €
Zwischensparrendämmung
(Einblassdammüng)
ab ca. 5.000 €
Untersparrendämmung
ab ca. 4.000 €
Dämmung der oberesten Geschossdecke
(Einblassdämmung, unbegehbar)
ab ca. 1.200 €
Dacheindeckung
(ohne Dämmung)
10.000 - 16.000 €
Dachstuhl
(komplettes Dach)
19.000 - 56.000 €
"Lohnt sich ein Bausparvertrag? Das musst Du wissen."
Bausparvertrag
Tagesgeldkonto
Zinssatz
0,1 %
2%
Ausgezahlte Zinsen
252,81 €
5.341,76 €
Finanzierung ohne
Bausparvertrag
Finanzierung mit
Bausparvertrag
Kaufpreis mit
Nebenkosten
300.000 €
300.000 €
Davon Eigenkapital
50.000 €
50.000 € (davon 20.000 € angespart im Bausparvertrag, Bausparsumme: 50.000 €)
Bauspardarlehen
0 €
30.000 €
Zinssatz
Bauspardarlehen
-
1,5%
Restfinanzierung
250.000 €
220.000 €
Zinssatz Restfinanzierung
3,5%
3,5%
Durchschnittzins
Gesamtfinanzierung
3,5%
3,26%
Vorteile
Nachteile
Hohe Planungssicherheit durch feste Sparraten und Zinssätze
Lange Laufzeiten mit wenig Flexibilität
Staatliche Förderungen verringern finanzielle Belastung
Vergleichsweise hohe Abschlussgebühren
Sehr niedrige Darlehenszinsen
‍Niedrige Sparzinsen
"Renovieren, Sanieren, Modernisieren - Das sind die Unterschiede"
Maßnahme
Fokus
Kosten
Wertwirkung
Renovieren
Oberflächen, kleine Schäden
Niedrig
Werterhalt
Sanieren
Bausubstanz, Energieeffizienz
Mittel–hoch
Wertsteigerung
Modernisieren
Wohnkomfort, Technik, Effizienz
Mittel–hoch
Wertsteigerung
"Massivhaus oder Fertighaus: Was lohnt sich mehr?"
Massivhaus
Fertighaus
Lebensdauer
100-120 Jahre
70-100 Jahre
Flexibilität bei
der Planung
Komplett individuell planbar
Optionen aus Katalog wählbar
Wertbeständigkeit
Bei guter Instandhaltung sehr gute Wertbeständigkeit
Im Vergleich geringere Wertbeständigkeit
Stabilität
Sehr hohe statische Stabilität
Geringere Stabilität, höhere Anfälligkeit für extreme Witterung
Energieeffizienz
Bei richtiger Dämmung sehr gute Energieeffizienz
Sehr gute Energieeffizienz möglich, oftmals jedoch weniger gut gedämmt
Kosten
2.500 - 5.000 € pro Quadratmeter
Bis zu 3.500 € pro Quadratmeter
Bauzeit
Meistens 6-12 Monate
Meistens zwischen 4 und 8 Monaten
"So viel Einkommen brauchst Du, um Dir ein Haus zu kaufen"
Bundesland
Grunderwerbsteuer‑Satz (2025)
Baden‑Württemberg
5,0 %
Bayern
3,5 %
Berlin
6,0 %
Brandenburg
6,5 %
Bremen
5,5 %
Hamburg
5,5 %
Hessen
6,0 %
Mecklenburg‑
Vorpommern
6,0 %
Niedersachsen
5,0 %
Nordrhein‑Westfalen
6,5 %
Rheinland‑Pfalz
5,0 %
Saarland
6,5 %
Sachsen
5,5 %
Sachsen‑Anhalt
5,0 %
Schleswig‑Holstein
6,5 %
Thüringen
5,0 %
‍Monatliches Netto
Mögliche Rate (35 %)
Finanzierungsbetrag (ca.)
1.800 €
630 €
135.000–150.000 €
2.200 €
770 €
170.000–190.000 €
3.000 €
1.050 €
240.000–270.000 €
4.500 €
1.575 €
350.000–380.000 €
5.500 €
1.925 €
430.000–480.000 €
"15.000 € für Deinen Hauskauf: Der Eigenheimzuschuss in Bremen"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit Bremer Eigenheimzuschuss
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Eigenheimzuschuss
-
15.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
235.000 €
Monatliche Rate
1.108,70 €
1.042,18 €
Gezahlte Zinsen
149.133,11 €
140.185,12 €
Gesamtersparnis
-
23.947,99 €
"Förderung für Deinen Hauskauf in Baden-Württemberg: Sichere Dir 1 % Zinsen!"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit Z-15 Darlehen
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
253.000 €
Zinssatz
3,4 %
1,0 %
Anfängliche Tilgung
2,25 %
2,25 %
Monatliche Rate
1.177,08 €
677,08 €
Restschuld nach
15 Jahren
140.132,05 €
159.009,06 €
Gezahlte Zinsen
(15 Jahre)
102.007,05 €
30.884,04 €
"Bis zu 0,5 % Zinsen: Förderungen für den Hauskauf in Bayern"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit BayernLabo-Wohnungsbauprogramm
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Restfinanzierung
250.000 €
253.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
250.000 € Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
120.000 € BayernLabo-Darlehen (0,5 % Zinsen)
+ 130.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.125 €
835 €
Restschuld nach
15 Jahren
152.339,60 €
161.844 €
Gezahlte Zinsen
104.839,60 €
59.144 €
"Hauskauf-Förderung in Brandenburg: Jetzt zinsfreies Darlehen sichern."
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit ILB-Wohnungs-bauprogramm
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Grundförderung
und Abschlussentgelt
-
30.000 € Förderung-4.400 € Abschlussentgelt
Restfinanzierung
250.000 €
224.400 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
100 % ILB-Wohneigentums-programm
(0,5 % jährliche Gebühren)
Kosten
Gesamtfinanzierung
3,4 %
0,5 %
Monatliche Rate
1.333,33 €
729,17 €
Restschuld
35.592,49 €
92.278,15 €
Gezahlte Zinsen
105.592,49 €
17.278,15 €
"Förderung für große Familien: Dein Hauskauf in Hamburg"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit IFB-Eigenheimförderung
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Restfinanzierung
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
100 % der IFB-Eigenheimförderung
(2 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.125 €
833,33 €
Restschuld
152.339,60 €
162.619,56 €
Gezahlte Zinsen
104.839,60 €
62.619,56 €
"Hauskauf in NRW: Die NRW.Bank-Eigentumsförderung 2026"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit NRW.BANK Eigentumsförderung
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
184.000 € NRW.BANK Eigentumsförderung (0,5 % Zinsen + 0,5 % Gebühren)
66.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.108,70 €
878,48 €
Gezahlte Zinsen
(30 Jahre)
149.133,11 €
66.253,36 €
"Neubau-Förderung 2026 in Hessen: Jetzt niedrige Zinsen sichern."
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit Hessen-Darlehen
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Abschlussgebühr
-
3.000 €
Restfinanzierung
250.000 €
253.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Hessen-Darlehen (0,68 % Zinsen)
plus 103.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.333,33 €
1.009,89 €
Restschuld
35.592,49 €
70.634,73 €
Gezahlte Zinsen
105.592,49 €
60.008,73 €
"Förderung für Deinen Hauskauf in Rheinland-Pfalz: Jetzt Zinsen sichern."
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit ISB-Förderung
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
90.000 € ISB-Förderung (2,75 % Zinsen)
160.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.083,33 €
1.035,42 €
Restschuld nach
15 Jahren
162.105,64 €
163.717,81 €
Gezahlte Zinsen
(15 Jahre)
107.105,64 €
100.092,81 €
"Hauskauf im Saarland: SIKB-Förderung für Immobilienkäufer"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit SIKB-Wohnraumförderung
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Tilgungszuschuss
-
20 % (21.600 €)
Finanzierungsbedarf
250.000 €
228.400 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
86.400 € SIKB-Wohnraumförderung (1 % Zinsen)
142.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.108.70 €
901,27 €
Gezahlte Zinsen
(30 Jahre)
149.133,11 €
96.056,87 €
"Unter 1 % Zinsen: Förderung beim Hauskauf in Sachsen"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit SAB-Familienwohnen
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
100.000 € SAB-Familienwohnen (0,95 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.238,19 €
1.111,50 €
Restschuld nach
25 Jahren
121.457,36 €
83.448,86 €
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit IB-Wohneigentumsprogramm
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
100.000 € IB-Wohneigentumsprogramm (4,3 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.079,17 €
1.111,50 €
Restschuld nach
25 Jahren
121.457,36 €
83.448,86 €
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit IB.SH Immo Eigentum-Programm
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
100.000 € IB.SH Immo Eigentum (4,12 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.125 €
1.185,42 €
Restschuld nach
15 Jahren
152.339,60 €
150.019,85 €
Gezahlte Zinsen
(15 Jahre)
104.839,60 €
113.394,85 €
Mit Eigenkapital
Ohne Eigenkapital
Eigenkapital
50.000 €
0 €
Darlehensbetrag
250.000 €
300.000 €
Effektiver Jahreszins
ca. 3,4 %
ca. 4 %
Monatliche Rate
1.125 €
1.500 €
Restschuld nach
10 Jahren
152.340,60 €
176.954,76 €
Gezahlte Zinsen
104.839,60 €
146.954,76 €
Laufzeit
Zinsbindung
Sollzins pro Jahr
(effectiver Jahrezins)
4 bis 10 Jahre
10 Jahre
0,29 % (0,29 %)
11 bis 25 Jahre
10 Jahre
1,41 % (1,42 %)
11 bis 25 Jahre
20 Jahre
2,72 % (2,75 %)
26 bis 35 Jahre
10 Jahre
1,58 % (1,59 %)
26 bis 35 Jahre
20 Jahre
3,17 % (3,22 %)
Eigenkapital
0 €
30,000 €
50,000 €
80,000 €
Finanzierungs-
bedarf
400.000 €
370.000 €
350.000 €
320.000 €
Monatliche Rate
1.863,33 €
1.723,58 €
1.630,42 €
1.490,67 €
Gesamte Zinsleistungen
3.816,89 €
3.530,62 €
3.339,78 €
3.053,51 €
Restschuld
nach 15 Jahren
295.427,64 €
273.270,57 €
258.499,19 €
236.342,11 €
"Gebäudeenergiegesetz (GEG) Zusammenfassung: Das gilt 2026"
Bauteil
Maximaler U-Wert
Außenwände
0,24
Fenster
1,3
Dachfenster
1,4
Glasdächer
2
Türen
1,8
Dachflächen
0,2
Kellerwände
0,3
"Rent or Buy in Germany: What’s the Best Choice for You?"
‍Years
Renting cost
(€)
Buying cost
(€)
Equity built
(€)
Equity built with appreciation (€)
0
18,000
80,000
0
0
5
113,546
184,400
66,666
73,605
10
219,036
288,800
133,333
162,532
15
335,507
393,200
200,000
269,173
20
464,099
497,600
266,666
396,252
25
606,076
602,000
333,333
546,868
30
762,829
706,400
400,000
724,544
"Wie funktioniert ein Mietkauf? Vor- und Nachteile im Überblick"
Vorteile
Nachteile
Kein sofortiges Eigenkapital nötig
Höhere Gesamtkosten als eine übliche Finanzierung
Sofortige Nutzung der Immobilie
Oftmals höherer Kaufpreis als bei vergleichbaren Immobilien
Keine Kaufpreissteigerungen während der Mietphase
Verlust von geleisteten Zahlungen beim Rücktritt vom Kauf
Ansparen von Eigenkapital während der Mietphase möglich
Meist keine vollständige Anrechnung der Mietkosten auf den Kaufpreis
Weniger strenge Bonitätsprüfung als bei herkömmlichen Baufinanzierungen
-
Mietkauf
Herkömmliche Baufinanzierung
Kaufpreis
300.000 €
300.000 €
Laufzeit
5 Jahre Mietphase,
25 Jahre Finanzierung
30 Jahre Finanzierung
Zinssatz
3,6 %
3,6 %
Mietkosten
60.000 €
0 €
Angerechnete
Mietkosten
0 €
0 €
Kreditbedarf
300.000 €
300.000 €
Monatliche Rate
1.518 €
1.364 €
Gezahlte
Zinsen gesamt
155.402 €
191.017 €
Kreditbedarf
515.402 €
491.017 €
Mietkauf
Herkömmliche Baufinanzierung
Kaufpreis
300.000 €
300.000 €
Laufzeit
5 Jahre Mietphase,
25 Jahre Finanzierung
30 Jahre Finanzierung
Zinssatz
3,6 %
3,6 %
Mietkosten
60.000 €
0 €
Angerechnete
Mietkosten
20.000 €
0 €
Kreditbedarf
280.000 €
300.000 €
Monatliche Rate
1.417 €
1.364 €
Gezahlte
Zinsen gesamt
145.042 €
191.017 €
Kosten gesamt
485.042 €
491.017 €
Mietkauf
Herkömmliche Baufinanzierung
Kaufpreis
300.000 €
300.000 €
Laufzeit
5 Jahre Mietphase,
25 Jahre Finanzierung
30 Jahre Finanzierung
Zinssatz
3,6 %
3,6 %
Mietkosten
60.000 €
0 €
Angerechnete
Mietkosten
30.000 €
0 €
Kreditbedarf
270.000 €
300.000 €
Monatliche Rate
1.366 €
1.364 €
Gezahlte
Zinsen gesamt
139.862 €
191.017 €
Kosten gesamt
469.862 €
491.017 €
Mietkauf
Herkömmliche Baufinanzierung
Kaufpreis
300.000 €
300.000 €
Laufzeit
5 Jahre Mietphase,
25 Jahre Finanzierung
30 Jahre Finanzierung
Zinssatz
3,6 %
3,6 %
Mietkosten
60.000 €
0 €
Angerechnete Mietkosten
48.000 €
0 €
Kreditbedarf
252.000 €
300.000 €
Monatliche Rate
1.275 €
1.364 €
Gezahlte Zinsen gesamt
130.538 €
191.017 €
Kosten gesamt
442.538 €
491.017 €
"Auslandsimmobilie finanzieren: So gelingt der Kauf im Ausland"
Kriterium
Deutsche Bank
Ausländische Bank
Sprache und Beratung
Deutsch, vertraute Prozesse
Fremdsprache, lokale Gepflogenheiten
Bonitätsprüfung
Nach deutschem Standard (Schufa, Einkommen)
Nach lokalen Kriterien, ggf. schwerer nachzuweisen
Grundschuld
auf Auslandsimmobilie
In der Regel nicht möglich
In der Regel möglich
Erforderliches Eigenkapital
Hoch (30-50 %)
Eher moderat (20-30 %), je nach Land
Zinssätze
Stabil, transparent, ggf. höher
Teilweise günstiger, abhängig vom Land
Rechtssicherheit
Hoch
Abhängig vom Land, mehr Unsicherheiten möglich
Zugangsvoraussetzungen
Gute Bonität, evtl. Immobilie in DE
Oft Wohnsitz oder Steuernummer im Land nötig
Geeignet für
Personen mit deutschem Wohnsitz, wenig Auslandserfahrung
Käufer mit lokalen Kontakten oder Erfahrung im Land
"Instandhaltungsrücklage für Dein Haus: Infos & Beispielrechnung"
Bauteil
Intervall
Geschätzte Kosten
Dach
30 bis 50 Jahre
20.000 bis 40.000 €
Fenster
15 bis 20 Jahre
ca. 500 € pro Fenster
Heizung
15 bis 20 Jahre
8.000 bis 20.000 €
Fassade
20 Jahre
5.000 bis 15.000 €
"Instandhaltungsrücklage Eigentumswohnung: Infos & Rechenbeispiel"
Maßnahme
Häufigkeit
Durchschnittskosten (gesamt)
Anteil pro Wohnung
(10 WE)
Dachsanierung
alle 30 Jahre
80.000 €
8.000 €
Heizungsanlage erneuern
alle 25–30 Jahre
50.000 €
5.000 €
Fassadenanstrich & Dämmung
alle 20–30 Jahre
60.000 €
6.000 €
Aufzugmodernisierung
alle 20–25 Jahre
40.000 €
4.000 €
Treppenhaus & Gemeinschaftsflächen
alle 15–20 Jahre
20.000 €
2.000 €
Sonstiges (Türen,
Technik etc.)
variabel
30.000 €
3.000 €
Summe (30 Jahre)
-
280.000 €
28.000 €
"Haus bauen oder kaufen? Entscheidungshilfe & Kostenvergleich"
Vorteile
Nachteile
Passgenaue Finanzierung während des Bauprojekts
Längere Laufzeiten und Zwischenfinanzierung können zusätzliche Kosten verursachen
Zugang zu Sonderförderungen (z.B. KfW-Förderung für Effizienzhaus)
Risiko von Zeitverzögerungen (Doppelbelastung durch Miete und Bauzinsen)
Geringere Maklerprovision und zum Teil niedrigere Grunderwerbsteuer
Bereitstellungszinsen und Zwischenfinanzierungskosten, falls der Bau sich verzögert
Bauträger gewähren meist eine Garantie auf das Haus
Planungskomplexität und Abhängigkeit vom Baufortschritt
Vorteile
Nachteile
Schnelle, einmalige Kreditauszahlung, bequemer Prozess
Sanierungsbedarf kann die Kosten nachträglich erhöhen
Planungssicherheit, keine Verzögerungen durch Baufortschritt
Maklerprovision und Kaufnebenkosten können höher sein als beim Neubau
Sofortiger Einzug möglich, keine Doppelbelastung
-
"Rohr- & Kanalsanierung: Kosten, Verfahren und Finanzierung für Hausbesitzer"
Vorteile
Nachteile
Keine oder kaum Erdarbeiten nötig
Nicht geeignet bei stark deformierten oder zusammengebrochenen Rohren
Dauer meist nur 1 bis 3 Tage
Rohrdurchmesser wird etwas kleiner
Oberfläche (Garten, Pflaster, Einfahrt) bleibt unberührt
Kosten steigen bei vielen Bögen oder Abzweigungen
Vorteile
Nachteile
Sehr schnell (oft in wenigen Stunden erledigt)
Nur für punktuelle Risse oder Löcher geeignet
Günstig bei kleineren Schäden
Keine Sanierung der gesamten Leitung, weitere Schäden bleiben bestehen
Kein Aufgraben notwendig
-
Vorteile
Nachteile
Dauerhafte Lösung für die nächsten Jahrzehnte, da komplett neue Leitung
Hoher Aufwand: Garten, Pflaster oder Wege müssen geöffnet und wiederhergestellt werden
Möglichkeit, Gefälle oder Rohrführung zu verbessern
Deutlich höhere Kosten
Geeignet bei stark beschädigten oder eingebrochenen Rohren
Längere Ausfallzeiten
‍Verfahren
Aufwand
Preis pro Meter
Gesamtkosten*
Geeignet bei
Inliner-Verfahren
Grabenlos
150 - 450 €
ca. 2.500 - 6.000 €
Risse, Wurzeleinwuchs, Undichtigkeiten
Kurzliner (Teilreparatur)
Punktuell
200 - 400 € pro Schadstelle
ca. 400 - 1.200 €
Einzelne Schadstellen
Offene Bauweise (Austausch)
Mit Erdarbeiten
700 - 1.600 €
ca. 10.000 - 20.000 €
Komplett beschädigte Leitungen
Reinigung / Fräsarbeiten
Vorbereitung
10 - 30 € pro Meter
150 - 450 €
Vorarbeiten für Sanierung
TV-Inspektion & Dichtheitsprüfung
Kontrolle
pauschal 200 - 500 €
Zustandsbewertung, Pflichtnachweis
"Guide: Haus mit Architekt bauen (Kosten & Planung)"
‍Kriterium
Architektenhaus
Fertighaus / Standardhaus
Planung
Frei geplant, Grundriss und Architektur individuell
Vorgefertigte Modelle, eingeschränkte Änderungen
Flexibilität
Hohe Flexibilität bei Raumaufteilung, Design, Materialien
Gering, Änderungen oft teuer oder nicht möglich
Bauweise
Massivbau, Holzrahmen oder Hybrid – abhängig vom Architekten
Standardisierte Bauweise, meist schneller Aufbau
Kosten pro m²
ca. 1.700–1.800 €/m² (Standardausbau) + Architektenhonorar (10–15 %)
Unter 1.500 €/m² Einstiegskosten, Zusatzkosten bei Sonderwünschen
Individualität
Voll umsetzbar, aber kostenintensiv
Begrenzte Umsetzung, manche Wünsche nicht möglich
Zeitaufwand /
Bauleitung
Architekt betreut Planung, Genehmigung, Bauleitung
Anbieter übernimmt meist Baukoordination, weniger individuelle Betreuung
Wiederverkaufswert
Oft höher, durch individuelle Architektur und Qualität
Abhängig von Standardmodell und Lage, weniger Differenzierungsmerkmale
‍ Kostenbestandteil
Beschreibung / Beispiele
Rohbau
Fundament, Wände, Dach – abhängig von Bauweise (Massiv, Holz, Hybrid)
‍Innenausbau
Böden, Wände, Decken, Türen, Treppen, Sanitärausstattung
Haustechnik
Heizung, Lüftung, Elektroinstallation, Smart-Home-Optionen
Architektenhonorar
10–15 % der Bausumme, abhängig vom Leistungsumfang
Baunebenkosten
Genehmigungen, Vermessung, Baustelleneinrichtung, Versicherungen
Grundstück
& Außenanlagen
Erwerb, Erschließung, Pflaster, Carport, Garten, Zaun
Sonderwünsche
/ Extras
z. B. Dachterrasse, Panoramafenster, hochwertige Materialien
‍Leistungsbereich
Typischer Anteil am Honorar
Grundlagenermittlung
& Entwurf
20-30 %
Genehmigungsplanung
5-10 %
Ausführungsplanung
20-25 %
Bauleitung
& Qualitätssicherung
25-35 %
Sonderleistungen
(z. B. Innenarchitektur)
variabel