Immobilienkauf Schritt-für-Schritt-Anleitung
Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung bietet eine umfassende Checkliste für den Hauskauf, von der Suche über die Besichtigung und Finanzierung bis hin zum Kauf und der Absicherung.

Der Kauf einer Immobilie ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben und erfordert eine sorgfältige Planung und Vorbereitung. Von der ersten Recherche bis zur Unterzeichnung des Kaufvertrags gibt es viele Schritte, die durchdacht und organisiert angegangen werden müssen. Dieser Leitfaden bietet Dir eine umfassende Checkliste für jeden Schritt des Hauskaufs – von der Vorbereitung und Suche über die Besichtigung und Finanzierung bis hin zum eigentlichen Kauf und der Absicherung. Mit diesen klaren Anleitungen und wertvollen Tipps bist Du bestens gerüstet, um den Traum von Deinem Eigenheim in die Realität umzusetzen. Begleite uns durch diesen Prozess und stelle sicher, dass Du auf alles vorbereitet bist, was auf dem Weg zu Deinem neuen Zuhause wichtig ist.
Schritt 1: Vorbereitung und Recherche
In dieser Anfangsphase solltest Du:
- Die Suche, Finanzierung und den Kaufprozess sorgfältig planen.
- Dein Netzwerk nutzen und Freunde sowie Bekannte über Deine Suche informieren.
- Die gewünschte Wohngegend erkunden, um herauszufinden:
- Gibt es Schulen, Freizeiteinrichtungen und Geschäfte in der Nähe?
- Wie ist die Verkehrsanbindung? Sind öffentliche Verkehrsmittel leicht erreichbar?
- Passt die Atmosphäre der Nachbarschaft zu Dir?
- Aushänge in Supermärkten beachten.
- Eigene Inserate aufgeben.
- Die Immobilienrubriken der lokalen Zeitungen durchsehen.
- Online-Immobilienportale besuchen und Suchagenten einrichten.
- Einen Finanzierungsplan erstellen:
- Wie hoch darf der Preis des Eigenheims einschließlich aller Nebenkosten sein?
- Welche Art von Immobilie bevorzugst Du?some text
- Eigentumswohnung oder Haus
- Bestandsimmobilie oder Neubau
- Fertig- oder Massivbau
- Erbpacht: Beachte Einschränkungen und Folgekosten (Verträge laufen aus, jährliche Pachtgebühr)
- Unterstützung durch Experten für Baufinanzierungen einholen, beispielsweise bei effi.
Schritt 2: Besichtigung der Immobilie
Zum Termin mitbringen:
- Kamera, um Fotos zu machen (praktisch, falls Dein Partner nicht dabei sein kann oder um Mängel festzuhalten).
- Maßband und Kompass, um die Räume auszumessen und die Ausrichtung des Hauses und Gartens zu prüfen.
- Notizbuch und Stift, um Fragen an Makler und Eigentümer zu notieren.
- Diese Checkliste:
Vor Ort überprüfen:
- Elektrische Anschlüsse: Sind genügend Steckdosen vorhanden?
- Keller:
- Ist Feuchtigkeit erkennbar? Sind die Kellerräume gut belüftet?
- Gibt es ausreichend Stauraum? Sind Anschlüsse für Waschmaschine und Trockner vorhanden?
- Heizung:
- Alter und Zustand der Anlage? Wurden Wartungen regelmäßig durchgeführt?
- Dach:
- Wie alt ist es? In welchem Zustand befindet es sich?
- Dämmung:
- Wie ist das Haus gedämmt? Welche Energiewerte hat es?
- Wasserversorgung:
- Wie wird Warmwasser aufbereitet? Funktionieren alle Wasserhähne? Sind alle Boiler und Heizkessel in Ordnung? Stimmt der Wasserdruck im gesamten Haus?
- Strom:
- Funktioniert die Stromversorgung im gesamten Haus? Wie alt sind die Leitungen und in welchem Zustand befinden sie sich?
- Fenster:
- Welche Verglasung ist vorhanden? Wie alt sind die Fenster? In welchem Zustand sind die Rahmen? Schließen sie gut?
- Fassade:
- Welchen Eindruck macht sie? Sind erkennbare Mängel vorhanden?
- Fußböden:
- Welche Arten von Fußböden sind im Haus vorhanden? Gibt es erkennbare Mängel? Wie ist die Trittschalldämmung?
- Raumaufteilung:
- Sind die Räume sinnvoll angeordnet? Gibt es genügend Stellflächen oder versperren Dachschrägen den Weg? Sind viele Durchgangszimmer vorhanden?
- Bad:
- Hat das Bad ein Fenster? Lässt es sich gut lüften? Ist die Einrichtung in gutem Zustand oder renovierungsbedürftig?
- Stauraum:
- Ist im gesamten Haus genügend Stauraum vorhanden?
- Dachboden:
- Ist der Dachboden als Stauraum nutzbar? Ist er gut erreichbar?
Überprüfen, ob diese Angaben im Exposé enthalten sind:
- Baujahr des Objekts
- Größe der Wohnfläche
- Größe der Nutzfläche
- Grundriss
- Grundbuchauszug
- Teilungserklärungen (falls vorhanden)
- Energieausweis
- Beschreibung der Einbauten, die mitverkauft werden sollen (z.B. Einbauküche, Garage, Kamin, Markisen)
Zusätzlich prüfen:
- Beim Bauamt Baupläne einsehen: Welche Neubauten oder Straßensanierungen sind geplant und könnten Kosten verursachen?
- Beim Bauamt Baulastenverzeichnis einsehen: Gibt es z.B. Überwegungsrechte?
Schritt 3: Die Finanzierung
Wichtige Punkte in dieser Phase:
- Einen Finanzierungsplan aufstellen:
- Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen
- Den Haushaltsplan von einem Experten prüfen lassen
- Sicherstellen, dass der finanzielle Spielraum korrekt eingeschätzt wurde
- Gesamtkosten berechnen:
- Einmalige Kosten: Kaufkosten, Nebenkosten, Maklergebühren
- Laufende monatliche Kosten: Kreditrate, Betriebskosten, Versicherungen
- Sonstige Kosten: Umzug, Modernisierungen, Reparaturen und Renovierungsarbeiten vor dem Einzug
- Festlegen, wie hoch die Darlehenssumme sein darf
- Mehrere Finanzierungsangebote vergleichen:
- Baufinanzierungs-Vergleiche im Internet nutzen
- Beratungstermin bei Dr. Klein vereinbaren: Vergleich von über 200 Bankpartnern in einem Schritt
- Effektivzins und Kreditnebenkosten berücksichtigen
- Das beste Angebot mit gutem Zinssatz und passenden Sonderoptionen wählen
- Verschiedene Darlehensformen prüfen und Informationen einholen
- Finanzierung konfigurieren:
- Eigenkapital einbeziehen: mindestens die Nebenkosten, optimal 20 Prozent des Kaufpreises
- Bestehende Bauspar- und Riester-Verträge prüfen und einbeziehen
- Monatliche Belastung festlegen: Kompromiss zwischen hohem Tilgungssatz und machbarer Monatsrate
- Zinsentwicklung beobachten:
- Bei niedrigen Zinsen lange Zinsbindungen wählen
- Bei hohen Zinsen kurze Zinsbindungen wählen
- Sondertilgungsoptionen prüfen
- Fördermöglichkeiten nutzen: KfW-Programme und staatliche Fördermaßnahmen
- Ziel: Zur Rente schuldenfrei sein
Schritt 4: Der Kauf
Vor dem Kauf:
- Gemeinde und Grundbuchamt: Einsicht ins Grundbuch nehmen und auf Vorlasten prüfen
- Bauamt: Baupläne und Baulastenverzeichnis einsehen
- Den Kaufpreis verhandeln, aber mit Fingerspitzengefühl
Zum Notartermin:
- Vertrag in Ruhe prüfen (mindestens zwei Wochen vor dem Notartermin vorliegen)
- Notartermin realistisch setzen: Banken benötigen Zeit zur Prüfung der Finanzierungsanfrage; erst nach Erhalt der schriftlichen Finanzierungsbestätigung den Termin vereinbaren
- Erst die schriftliche Finanzierungsbestätigung der Bank abwarten, dann den Kaufvertrag unterschreiben
Schritt 5: Absicherung von Familie und Gebäude
Familie finanziell absichern:
- Kombinierte Risikolebensversicherung: Käufer und Partner im Todesfall finanziell absichern
- Berufsunfähigkeitsversicherung: Schutz bei Arbeitsunfähigkeit
- Hausrat- und Haftpflichtversicherungen aktualisieren; Deckungssummen prüfen
- Vorsorgevollmacht erstellen und notariell bestätigen lassen
Gebäude absichern:
- Gebäudeversicherung gegen Feuer, Wasser, Hagel, Sturm
- In Risikogebieten (z.B. Hochwassergebieten) ggf. eine Elementarschäden-Versicherung abschließen
Bauvorhaben absichern:
- Bauherrenhaftpflicht: Schutz während der Bauphase bei Haftpflichtansprüchen Dritter
- Bauleistungsversicherung: Schutz bei unvorhergesehenen Sachschäden am Bau, z.B. Diebstahl oder Vandalismus
Vorsorgen:
- Instandhaltungsrücklagen für künftige Reparaturen und Modernisierungen bilden (ca. 50 Cent pro qm pro Monat)
- Parallel laufende, kleinere Bausparverträge abschließen (zinsgünstige Darlehen)
- Frühzeitig vor Ablauf der Zinsbindung um eine Anschlussfinanzierung kümmern, um das Zinsänderungsrisiko zu minimieren
Während der gesamten Anschaffungsphase solltest Du Dich von Experten für Baufinanzierungen begleiten lassen. Fachkundiger Rat kann beim Immobilienkauf sehr hilfreich sein. Wir beraten Dich gerne!
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Custom Infoboxes
Klimafreundlicher Neubau
- 762 Millionen Euro für klimafreundliche Neubauten
- Geförderte Gebäude müssen strenge Effizienz– und Emissionsvorgaben erfüllen
- Bis zu 150.000 Euro Kredit zu einem Zinssatz ab 1,15 % möglich
Genossenschaftliches Wohnen
- Förderung von 15 Millionen Euro
- Bis zu 7,5 % Tilgungszuschuss für neue und bestehende Genossenschaften
- Geförderte Wohnungen und Häuser müssen vom Kreditnehmer bewohnt werden
Altersgerechter Umbau
- Förderung verdoppelt sich 2024 auf 15 Millionen Euro
- Bis zu 6250 Euro Zuschuss um Wohnungen barrierefrei zu machen
- Einzelmaßnahmen werden mit bis zu 10% der Kosten bezuschusst
Spanien
Ein absoluter Klassiker, nicht ohne Grund. Die Nachfrage ist hoch, der Markt ist breit aufgestellt und die Infrastruktur passt. Ob Küste, Insel oder Inland: Spanien bietet viele Optionen und klare Prozesse beim Immobilienkauf.
Portugal
Besonders in den letzten Jahren hat sich Portugal als attraktives Ziel etabliert. Der Markt wächst, die Preise sind im Vergleich zu anderen Ländern noch moderat, und viele Regionen setzen gezielt auf internationale Käufer.
Frankreich
Frankreich punktet mit einem seit Jahrzehnten etablierten Ferienimmobilienmarkt. Die Abläufe sind professionell, die Finanzierungsmöglichkeiten gut, und durch das notarielle System ist der Kauf rechtlich sauber abgesichert.
Baukindergeld ist ausgelaufen
Die Förderung “Baukindergeld” ist seit dem Jahr 2023 ausgelaufen, sie kann nicht mehr beantragt werden. Die Programme “Jung kauft Alt” und die KfW-Förderung 300 sind ihre Nachfolgeprogramme.
Rücklagenbedarf nach Nutzungsdauer
- Dach: 30.000 € / 40 Jahre = 750 € / Jahr
- Fenster: 5.000 € / 17,5 Jahre = 285 € / Jahr
- Heizung: 14.000 € / 17,5 Jahre = 800 € / Jahr
- Fassade: 10.000 € / 20 Jahre = 500 € / Jahr
Kaufnebenkosten im Überblick
Viele unterschätzen die Zusatzkosten beim Immobilienkauf. Dabei fallen je nach Bundesland und Situation schnell 10–15 % des Kaufpreises zusätzlich an. Hier die wichtigsten Posten:
- Grunderwerbsteuer: 3,5 %–6,5 % (je nach Bundesland)
- Notar und Grundbuch: ca. 1,5 %
- Maklerprovision: bis zu 7,14 %
- Grundschuldbestellung: ca. 0,2 %–0,5 %
- Gutachten (optional): ca. 300–1.000 € (z. B. bei älteren Objekten)
- Versicherungen (optional): variabel (z. B. Wohngebäudeversicherung)
Eine einfache Faustregel:
1–2 € / m² Wohnfläche und Monat zusätzlich privat zurücklegen.
Notarvertrag unterschreiben
Du und der Verkäufer unterschreiben den Kaufvertrag beim Notar. Danach leitet dieser alles für die Vormerkung ein.
Antrag beim Grundbuchamt
Der Notar beantragt die Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch, in Abteilung II.
Prüfung durch das Grundbuchamt
Das Amt prüft den Antrag und ob das Grundstück frei von widersprüchlichen Eintragungen ist.
Eintragung der Vormerkung
Nach erfolgreicher Prüfung wird die Vormerkung ins Grundbuch eingetragen. Ab diesem Moment ist Dein Immobilienkauf rechtlich abgesichert und niemand kann die Immobilie anderweitig verkaufen oder neue Belastungen eintragen.
Prüfung durch Finanzierungspartner
Deine Bank prüft die Auflassungsvormerkung, bevor sie Dir den Kredit auszahlt. Die Vormerkung gilt als Sicherheitsinstrument für Käufer und Kreditgeber.
Kaufpreiszahlung und Eigentumsumschreibung
Nach der Eintragung der Auflassungsvormerkung überweist Du den Kaufpreis an den Verkäufer. Anschließend wird das Eigentum offiziell im Grundbuch an Dich übertragen.
Löschung der Vormerkung
Sobald die Eigentumsumschreibung abgeschlossen ist, wird die Auflassungsvormerkung gelöscht.
Planung & Kontrolle
Ein Neubau gibt Dir maximale Gestaltungsfreiheit, von der Raumaufteilung bis zur Energieversorgung. Dafür brauchst Du Zeit, Geduld und ein sicheres Budget.
Verfügbarkeit
Eine Bestandsimmobilie ermöglicht oft einen schnelleren Einzug. Dafür musst Du Kompromisse beim Grundriss oder bei der Energieeffizienz eingehen.
Standort & Umfeld
In zentraler Lage oder etablierten Wohngebieten mit vorhandener Infrastruktur wirst Du eher eine Bestandsimmobilie finden, während Neubauten häufig am Stadtrand oder auf neu erschlossenen Flächen entstehen.
Langfristige Kosten
Neubauten punkten mit niedrigen Energiekosten und moderner Technik. Bestandsimmobilien können günstiger in der Anschaffung sein, erfordern aber oft energetische Sanierungen oder eine Renovierung.
Emotionale Präferenzen
Neben rationalen Faktoren wie z. B. Kosten spielen auch Selbstverwirklichung und Kreativität eine Rolle. Möchtest Du etwas Bestehendes übernehmen und anpassen, oder Deinen Traum komplett neu erschaffen?
Barrierefreiheit & Nachhaltigkeit
Wer langfristig plant, sollte diese Punkte berücksichtigen. Neubauten lassen sich barrierefrei und nachhaltig gestalten, während Bestandsimmobilien hier oft Nachrüstungen erfordern.
Wiederverkaufswert
Die Lage und der energetische Standard beeinflussen den zukünftigen Wert. Neubauten sind oft wertstabil durch moderne Technik, Bestandsimmobilien können bei guter Lage ebenfalls an Wert gewinnen.
Rechtliche Aspekte
Beim Neubau spielen Genehmigungen, Bebauungsplan, Bodengutachten und Bauabnahme eine Rolle. Bei Bestandsimmobilien solltest Du Kaufvertrag, mögliche Gewährleistungsausschlüsse, versteckte Mängel oder auch Denkmalschutz prüfen.
Den technischen Maßstab für die Prüfungen bilden die folgenden Normen
- DIN 1986-30 (Betrieb und Wartung von Entwässerungsanlagen)
- DIN 1986-100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke)
- DIN EN 1610 (Dichtheitsprüfung von erdverlegten Leitungen)
KfW 261 – Effizienzhaus-Sanierung
- Bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit
- Tilgungszuschüsse bis 45 % (je nach Standard)
- Ideal für Energiesanierungen, Dämmung, Heizung und Hülle
KfW-Einzelmaßnahmen (BEG EM)
- Zuschüsse bis 20 %
- Für Dämmung, Fenster, Heizung
- Kombinierbar mit Steuerbonus
BAFA Förderung Heizung
- Bis zu 30 % Zuschuss für Wärmepumpen
- Bis zu 50 % bei Austausch alter Öl-/Gasheizungen
Schlüsselfertig
Das Haus ist baulich abgeschlossen, aber eventuell fehlen noch Bodenbeläge, Malerarbeiten oder Außenanlagen.
Bezugsfertig
Hier ist alles erledigt, sodass der Einzug sofort möglich ist.
Langfristig planen
Bevor Du Deine Immobilie vermietest, lohnt es sich, die langfristige Perspektive zu klären. Ob als Kapitalanlage oder mit Blick auf spätere Eigennutzung oder Verkauf: Ziel ist, Entscheidungen so zu treffen, dass sie flexibel, wirtschaftlich sinnvoll und rechtlich abgesichert sind.
Wichtige Aspekte dabei:
Finanzielle Planung - Mieteinnahmen realistisch kalkulieren, Rücklagen einplanen, Verwaltung überschaubar halten.
Rechtliche Sicherheit - Alle Vereinbarungen und Fristen transparent und korrekt regeln.
Vertragsgestaltung - Mietverträge so gestalten, dass sie Deinen Zielen entsprechen und Anpassungen bei Bedarf ermöglichen.
Marktorientierte Mietpreise - Faire, marktgerechte Mieten sichern Einnahmen und erleichtern spätere Entscheidungen.
Recht & Alltag zusammen denken
Damit die Vermietung gut läuft, müssen rechtliche Vorgaben und der Vermietungsalltag zusammenpassen. Das bedeutet: Mietvertrag, Nebenkosten-abrechnung und Instandhaltungsplan früh mit rechtlicher Unterstützung erstellen und klar dokumentieren.
Gleichzeitig lohnt es sich, die Abläufe im Alltag klar zu regeln: Wer kümmert sich um Anfragen, Reparaturen oder Wartungen? Klare Abläufe und transparente Kommunikation machen den Alltag planbar und sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft.
Finanziell realistisch bleiben
Neben den Mieteinnahmen gehören Rücklagen für Instandhaltung, Leerstände und unerwartete Kosten zur Kalkulation. Nur mit einem klaren Zahlenbild lassen sich gute Entscheidungen treffen.
Eine gute Grundlage für Deine Entscheidung bilden überprüfbare Informationen der potenziellen Mietpartei wie:
- eine vollständig ausgefüllte Selbstauskunft
- ein Arbeitsvertrag und die drei letzten Einkommensnachweise
- eine aktuelle Schufa-Auskunft
Diese Unterlagen geben Dir Orientierung, ob die Miete langfristig machbar ist.
Beispiele für typische Aufgaben einer Hausverwaltung:
- Erstellung und Versand der Nebenkostenabrechnungen
- Organisation von Reparaturen, Wartung und Instandhaltung
- Verwaltung von Mietverträgen, Kautionen und Mieterakten
- Kommunikation mit Handwerker:innenBehörden, oder Dienstleistern
- Durchführung von regelmäßigen Wohnungsbegehungen und Kontrollen
- Unterstützung bei Mieterwechseln, z. B. Wohnungsübergaben und Abnahmen
Wann darf die Miete erhöht werden?
Bei Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete
Die Miete darf höchstens so hoch sein, wie andere vergleichbare Wohnungen in der Umgebung (Mietspiegel), gesetzlich geregelt durch §558 BGB.
Nach Modernisierung
Führst Du Modernisierungen durch (z. B. neue Heizung, Fenster, Dämmung), darf ein Teil der Kosten auf die Miete umgelegt werden, §559 BGB.
Staffel- oder Indexmiete
Bei vertraglich vereinbarter Staffelmiete oder Indexmiete sind Erhöhungen im Mietvertrag festgelegt.
Fristen beachten
Mieterhöhungen müssen in der Regel mindestens drei Monate vorher angekündigt werden. Bei der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete darf die Miete innerhalb von drei Jahren höchstens um 20 % steigen (in einigen Regionen 15 % - örtliche Regelungen beachten).
Wann darf eine Abmahnung erfolgen?
Vertragsverletzungen
Wenn Mieter:innen wiederholt Pflichten aus dem Mietvertrag verletzen, z. B. zahlungsrückstände, Ruhestörungen, unerlaubte Untervermietung oder Schäden an der Wohnung.
Vor Kündigung
Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen ist eine Abmahnung häufig Voraussetzung, bevor eine fristgerechte Kündigung rechtlich wirksam werden kann.
Tipps:
Sachlich bleiben - Die Abmahnung soll informieren, nicht bestrafen.
Dokumentieren - Bewahre Kopien auf, um bei späteren Streitigkeiten abgesichert zu sein.
Zeitnah reagieren - Je schneller Du auf Verstöße reagierst, desto eher lassen sich Konflikte klären.
Wie muss eine Abmahnung zugestellt werden?
Schriftform empfohlen
Eine schriftliche Abmahnung ist rechtlich belastbarer und dokumentiert den Vorgang.
Zustellung
Am besten persönlich gegen Unterschrift oder per Einschreiben, damit Du nachweisen kannst, dass die Abmahnung zugestellt wurde.
Inhalt
- Konkrete Beschreibung des Verstoßes
- Bezug auf die entsprechende Vertrags- oder Rechtsgrundlage
- Aufforderung, das Verhalten künftig zu ändern
- Hinweis auf mögliche rechtliche Konsequenzen bei Wiederholung
Wann darf ich kündigen?
Ordentliche Kündigung durch den Vermieter
Die gesetzlichen Mindestkündigungsfristen richten sich nach der Mietdauer, §573c BGB:
- bis 5 Jahre Mietdauer → 3 Monate
- 5-8 Jahre → 6 Monate
- über 8 Jahre → 9 Monate
Welche Gründe sind zulässig?
Zulässige Kündigungsgründe, §573 BGB
- Eigenbedarf
- Dauerhafte Vertragsverletzungen (z. B. wiederholte Mietrückstände)
- Wirtschaftliche oder betriebliche Notwendigkeit
Wann ist eine fristlose Kündigung möglich?
Außerordentliche (fristlose) Kündigung, §543 BGB
Nur bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen, z. B. erhebliche Zahlungsverzüge oder starke Störungen.
Welche Form ist zu beachten?
Schriftform Pflicht
Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Mündliche Kündigungen sind unwirksam.
Zustellung
- Persönlich mit Unterschrift der Mieter:in oder
- Per Einschreiben mit Rückschein
Zugestellt gilt die Kündigung
Sobald sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt, sodass er die Möglichkeit hat, sie zur Kenntnis zu nehmen (z. B. beim Einwurf in den Briefkasten oder persönliche Übergabe).
Was ist zu dokumentieren?
Alle Schritte, Termine und Zustellungen
Die sollten sorgfältig dokumentiert werden, um im Streitfall rechtlich abgesichert zu sein.
Was ist darüber hinaus zu beachten?
Kommunikation, Reagieren und Absprachen
Klare Kommunikation, zeitnahes Reagieren auf Probleme und transparente Absprachen helfen oft, Kündigungen zu vermeiden. Ein offenes Mietverhältnis kann viele Konflikte schon im Vorfeld lösen.
Custom Tables
Keller, Bodenplatte
an Außenluft grenzen
30 Jahren
oder Nachhaltigkeits-Klasse
oder Nachhaltigkeits-Klasse
(ohne Eindeckung)
(mit Eindeckung)
(mit Dämmmatten)
(Einblassdammüng)
(Einblassdämmung, unbegehbar)
(ohne Dämmung)
(komplettes Dach)
Bausparvertrag
Bausparvertrag
Nebenkosten
Bauspardarlehen
Gesamtfinanzierung
Bausparvertrag
Bausparvertrag
Nebenkosten
Bauspardarlehen
Gesamtfinanzierung
der Planung
Vorpommern
Kaufnebenkosten
Kaufnebenkosten
15 Jahren
(15 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
+ 130.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
Kaufnebenkosten
und Abschlussentgelt
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
(0,5 % jährliche Gebühren)
Gesamtfinanzierung
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
(2 % Zinsen)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
66.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
(30 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
plus 103.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
160.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
(15 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
142.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
(30 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
25 Jahren
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
25 Jahren
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
(15 Jahre)
10 Jahren
(effectiver Jahrezins)
bedarf
nach 15 Jahren
(€)
(€)
(€)
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
auf Auslandsimmobilie
(10 WE)
& Dämmung
& Gemeinschaftsflächen
Technik etc.)
(10 WE)
Technik etc.)
Bauleitung
& Außenanlagen
/ Extras
& Entwurf
& Qualitätssicherung
(z. B. Innenarchitektur)

