Zweitimmobilie als Altersvorsorge: Chancen & Risiken
Altersvorsorge beschäftigt viele. Gesetzliche Rente und private Modelle stoßen an Grenzen. Immobilien werden wichtiger: Eine Zweitimmobilie kann Vermögen bilden und Einnahmen im Ruhestand sichern. Ob das reicht, hängt von Finanzierung, Lage und Strategie ab.
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Die Frage nach einer sicheren Altersvorsorge beschäftigt viele Menschen. Klassische Modelle wie gesetzliche Rente oder private Rentenversicherungen stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Gleichzeitig gewinnt die Immobilie als Altersvorsorge immer mehr an Bedeutung. Besonders eine Zweitimmobilie kann helfen, langfristig Vermögen aufzubauen und zusätzliche Einnahmen im Ruhestand zu sichern.
Doch lohnt sich ein Immobilienkauf als Altersvorsorge wirklich? Und reicht eine Immobilie als Altersvorsorge aus, um den Lebensstandard im Alter zu sichern? Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab: von der Finanzierung über die Lage bis zur langfristigen Strategie.
Das Wichtigste in Kürze
- Eine selbst genutzte Immobilie als Altersvorsorge kann durch mietfreies Wohnen finanzielle Sicherheit bieten.
- Eine Zweitimmobilie ermöglicht zusätzliche Mieteinnahmen unabhängig von der eigenen Wohnsituation.
- Entscheidend sind Lage, Finanzierung, Instandhaltung und langfristige Planung.
- Eine abbezahlte Immobilie reduziert Fixkosten im Alter erheblich.
- Risiken wie Leerstand, Reparaturen oder Zinsänderungen sollten früh berücksichtigt werden.
Warum Immobilien eine wichtige Rolle in der Altersvorsorge spielen
Immobilien gelten als vergleichsweise stabile Form der Vermögensbildung. Anders als reine Geldanlagen verspricht sie zwei entscheidende Vorteile: laufende Nutzung und langfristiger Substanzwert.
Eine Immobilie als Altersvorsorge kann auf zwei Arten funktionieren:
1. Eigennutzung im Alter
Wer im Ruhestand keine Miete zahlen muss, reduziert seine monatlichen Ausgaben erheblich. Eine abbezahlte Immobilie als Altersvorsorge schafft Planungssicherheit und schützt vor steigenden Wohnkosten.
2. Vermietung als Einkommensquelle
Eine Zweitimmobilie kann regelmäßige Mieteinnahmen generieren. Diese Einnahmen können die eigenen Rentenzahlungen ergänzen und helfen, den Lebensstandard im Alter zu sichern.
Viele Eigentümer kombinieren beide Strategien: Sie wohnen selbst im Eigenheim und nutzen eine Zweitimmobilie als zusätzliche Einnahmequelle.
Warum eine Zweitimmobilie besonders interessant sein kann
Während eine selbstgenutzte Immobilie vor allem Kosten spart, schafft eine zweite Immobilie zusätzliche finanzielle Spielräume.
Eine Zweitimmobilie kann im Alter helfen:
- Laufende Einnahmen zu erzielen
- Vermögen langfristig zu halten und an die nächste Generation zu übertragen
- Finanzielle Abhängigkeit von der gesetzlichen Rente zu reduzieren
- Flexibilität bei Lebensentscheidungen zu erhalten
Besonders sinnvoll ist diese Strategie, wenn die Zweitimmobilie bis zum Renteneintritt weitgehend oder vollständig abbezahlt ist.
Abbezahlte Immobilie als Altersvorsorge: ein entscheidender Vorteil
Der größte finanzielle Vorteil entsteht, wenn eine Immobilie vor oder spätestens zum Renteneintritt abbezahlt ist.
Dann entfallen die Kreditraten vollständig, während mögliche Mieteinnahmen weiterhin bestehen. Das verbessert die monatliche finanzielle Situation deutlich.
Selbst wenn ein Teil der Einnahmen für Instandhaltungskosten oder für die Rücklagenbildung verwendet wird, bleibt meist ein stabiler finanzieller Überschuss.
Reicht eine Immobilie als Altersvorsorge aus?
Eine Immobilie kann ein zentraler Bestandteil der Altersvorsorge sein, sollte aber selten die einzige Säule bleiben
Warum?
Immobilien bieten zwar Stabilität, aber keine vollständige Risikofreiheit. Faktoren wie Leerstand, Reparaturen oder Marktveränderungen können die geplanten Einnahmen negativ beeinflussen.
Eine ausgewogene Altersvorsorge kombiniert daher häufig mehrere Bausteine:
- Gesetzliche Rente
- Private Rente
- Immobilienvermögen
- Private Kapitalrücklagen
- Ggf. weitere (passive) Einkommensquellen
Eine Immobilie als Altersvorsorge ist besonders stark, wenn sie Teil einer breiteren Strategie ist.
Zweite Immobilie finanzieren als Altersvorsorgestrategie
Viele Menschen erwerben ihre Zweitimmobilie gezielt mit Blick auf den Ruhestand. Entscheidend ist dabei eine langfristig tragfähige Finanzierung.
Wichtige Punkte sind:
- Zeitlicher Horizont
Je früher die Immobilie gekauft wird, desto größer ist die Chance, dass sie bis zum Renteneintritt abbezahlt ist - Tragbare monatliche Belastung
Die Finanzierung sollte auch bei Veränderungen, etwa steigenden Zinsen oder Leerstand, stabil bleiben - Realistische Kalkulation der Mieteinnahmen
Mieteinnahmen sollten konservativ angesetzt werden, um finanzielle Risiken zu vermeiden - Bildung von Rücklagen
Für die Immobilie sollten bereits vor dem Renteneintritt angemessene Rücklagen für Instandhaltungsarbeiten gebildet werden
Eine langfristige Planung sorgt dafür, dass die Immobilie im Alter nicht zur Belastung, sondern zur finanziellen Unterstützung wird.
Chancen einer Zweitimmobilie als Altersvorsorge
- Langfristiger Vermögensaufbau
Immobilien können über viele Jahre an Wert gewinnen und bieten damit eine stabile Grundlage für die Vermögensbildung. - Zusätzliche Einnahmen im Ruhestand
Regelmäßige Mieteinnahmen können die Rentenlücke deutlich reduzieren. - Schutz vor Wohnungsnot
Die eigene Immobilie steht im Zweifel auch immer zum eigenen Bezug zur Verfügung. - Inflationsschutz
Sachwerte wie Immobilien behalten langfristig oft ihren Wert, auch bei Inflation.
Risiken, die Du berücksichtigen solltest
Trotz vieler Vorteile ist eine Zweitimmobilie kein Selbstläufer. Typische Risiken sind:
- Leerstand
Zeitweise fehlende Mieteinnahmen können die Finanzierung belasten. - Instandhaltungskosten
Reparaturen oder Modernisierungen sind unvermeidbar und sollten in der finanziellen Planung berücksichtigt werden. Sehe Infos und Rechenbeispiel hier.
- Finanzierungsrisiken
Steigende Zinsen bei Anschlussfinanzierungen können die monatliche Belastung erhöhen. - Standortrisiko
Nicht jede Immobilie entwickelt sich langfristig positiv. Lage und Nachfrage sind entscheidend.
Wann eine Zweitimmobilie als Altersvorsorge besonders sinnvoll ist
Eine zweite Immobilie eignet sich besonders gut, wenn:
- Ausreichend Zeit bis zum Renteneintritt bleibt
- Die Finanzierung langfristig auch unter Berücksichtigung von Sicherheitsabschlägen tragbar ist
- Stabile Einkommensverhältnisse bestehen
- Die ratierliche Bildung von Rücklagen für Reparaturen in der Kalkulation berücksichtigt ist
- Die Immobilie in einer wirtschaftlich stabilen Region liegt
Je früher die Planung beginnt, desto größer ist der langfristige Effekt.
Fazit: Eine Zweitimmobilie als Altersvorsorge kann sehr sinnvoll sein, aber nur mit der richtigen Strategie
Eine Immobilie als Altersvorsorge bietet Vorteile: Vermögensaufbau, laufende Einnahmen und finanzielle Sicherheit im Alter. Besonders eine Zweitimmobilie kann helfen, die Rentenlücke gezielt zu schließen und langfristige Stabilität zu schaffen.
Entscheidend ist jedoch eine realistische Planung. Lage, Finanzierung und langfristige Tragfähigkeit bestimmen, ob sich der Immobilienkauf als Altersvorsorge wirklich auszahlt.
Wer frühzeitig plant und die Finanzierung sauber strukturiert, kann mit einer Immobilie eine starke und verlässliche Säule seiner Altersvorsorge aufbauen.
Deine nächsten Schritte mit effi
Du möchtest wissen, ob eine Zweitimmobilie zu Deiner Altersvorsorge passt oder wie sich eine Finanzierung langfristig sinnvoll gestalten lässt? Wir helfen Dir dabei, Deine Situation realistisch zu bewerten und eine Strategie zu entwickeln, die zu Deinen Zielen passt.
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Custom Infoboxes
Klimafreundlicher Neubau
- 762 Millionen Euro für klimafreundliche Neubauten
- Geförderte Gebäude müssen strenge Effizienz– und Emissionsvorgaben erfüllen
- Bis zu 150.000 Euro Kredit zu einem Zinssatz ab 1,15 % möglich
Genossenschaftliches Wohnen
- Förderung von 15 Millionen Euro
- Bis zu 7,5 % Tilgungszuschuss für neue und bestehende Genossenschaften
- Geförderte Wohnungen und Häuser müssen vom Kreditnehmer bewohnt werden
Altersgerechter Umbau
- Förderung verdoppelt sich 2024 auf 15 Millionen Euro
- Bis zu 6250 Euro Zuschuss um Wohnungen barrierefrei zu machen
- Einzelmaßnahmen werden mit bis zu 10% der Kosten bezuschusst
Spanien
Ein absoluter Klassiker, nicht ohne Grund. Die Nachfrage ist hoch, der Markt ist breit aufgestellt und die Infrastruktur passt. Ob Küste, Insel oder Inland: Spanien bietet viele Optionen und klare Prozesse beim Immobilienkauf.
Portugal
Besonders in den letzten Jahren hat sich Portugal als attraktives Ziel etabliert. Der Markt wächst, die Preise sind im Vergleich zu anderen Ländern noch moderat, und viele Regionen setzen gezielt auf internationale Käufer.
Frankreich
Frankreich punktet mit einem seit Jahrzehnten etablierten Ferienimmobilienmarkt. Die Abläufe sind professionell, die Finanzierungsmöglichkeiten gut, und durch das notarielle System ist der Kauf rechtlich sauber abgesichert.
Baukindergeld ist ausgelaufen
Die Förderung “Baukindergeld” ist seit dem Jahr 2023 ausgelaufen, sie kann nicht mehr beantragt werden. Die Programme “Jung kauft Alt” und die KfW-Förderung 300 sind ihre Nachfolgeprogramme.
Rücklagenbedarf nach Nutzungsdauer
- Dach: 30.000 € / 40 Jahre = 750 € / Jahr
- Fenster: 5.000 € / 17,5 Jahre = 285 € / Jahr
- Heizung: 14.000 € / 17,5 Jahre = 800 € / Jahr
- Fassade: 10.000 € / 20 Jahre = 500 € / Jahr
Kaufnebenkosten im Überblick
Viele unterschätzen die Zusatzkosten beim Immobilienkauf. Dabei fallen je nach Bundesland und Situation schnell 10–15 % des Kaufpreises zusätzlich an. Hier die wichtigsten Posten:
- Grunderwerbsteuer: 3,5 %–6,5 % (je nach Bundesland)
- Notar und Grundbuch: ca. 1,5 %
- Maklerprovision: bis zu 7,14 %
- Grundschuldbestellung: ca. 0,2 %–0,5 %
- Gutachten (optional): ca. 300–1.000 € (z. B. bei älteren Objekten)
- Versicherungen (optional): variabel (z. B. Wohngebäudeversicherung)
Eine einfache Faustregel:
1–2 € / m² Wohnfläche und Monat zusätzlich privat zurücklegen.
Notarvertrag unterschreiben
Du und der Verkäufer unterschreiben den Kaufvertrag beim Notar. Danach leitet dieser alles für die Vormerkung ein.
Antrag beim Grundbuchamt
Der Notar beantragt die Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch, in Abteilung II.
Prüfung durch das Grundbuchamt
Das Amt prüft den Antrag und ob das Grundstück frei von widersprüchlichen Eintragungen ist.
Eintragung der Vormerkung
Nach erfolgreicher Prüfung wird die Vormerkung ins Grundbuch eingetragen. Ab diesem Moment ist Dein Immobilienkauf rechtlich abgesichert und niemand kann die Immobilie anderweitig verkaufen oder neue Belastungen eintragen.
Prüfung durch Finanzierungspartner
Deine Bank prüft die Auflassungsvormerkung, bevor sie Dir den Kredit auszahlt. Die Vormerkung gilt als Sicherheitsinstrument für Käufer und Kreditgeber.
Kaufpreiszahlung und Eigentumsumschreibung
Nach der Eintragung der Auflassungsvormerkung überweist Du den Kaufpreis an den Verkäufer. Anschließend wird das Eigentum offiziell im Grundbuch an Dich übertragen.
Löschung der Vormerkung
Sobald die Eigentumsumschreibung abgeschlossen ist, wird die Auflassungsvormerkung gelöscht.
Planung & Kontrolle
Ein Neubau gibt Dir maximale Gestaltungsfreiheit, von der Raumaufteilung bis zur Energieversorgung. Dafür brauchst Du Zeit, Geduld und ein sicheres Budget.
Verfügbarkeit
Eine Bestandsimmobilie ermöglicht oft einen schnelleren Einzug. Dafür musst Du Kompromisse beim Grundriss oder bei der Energieeffizienz eingehen.
Standort & Umfeld
In zentraler Lage oder etablierten Wohngebieten mit vorhandener Infrastruktur wirst Du eher eine Bestandsimmobilie finden, während Neubauten häufig am Stadtrand oder auf neu erschlossenen Flächen entstehen.
Langfristige Kosten
Neubauten punkten mit niedrigen Energiekosten und moderner Technik. Bestandsimmobilien können günstiger in der Anschaffung sein, erfordern aber oft energetische Sanierungen oder eine Renovierung.
Emotionale Präferenzen
Neben rationalen Faktoren wie z. B. Kosten spielen auch Selbstverwirklichung und Kreativität eine Rolle. Möchtest Du etwas Bestehendes übernehmen und anpassen, oder Deinen Traum komplett neu erschaffen?
Barrierefreiheit & Nachhaltigkeit
Wer langfristig plant, sollte diese Punkte berücksichtigen. Neubauten lassen sich barrierefrei und nachhaltig gestalten, während Bestandsimmobilien hier oft Nachrüstungen erfordern.
Wiederverkaufswert
Die Lage und der energetische Standard beeinflussen den zukünftigen Wert. Neubauten sind oft wertstabil durch moderne Technik, Bestandsimmobilien können bei guter Lage ebenfalls an Wert gewinnen.
Rechtliche Aspekte
Beim Neubau spielen Genehmigungen, Bebauungsplan, Bodengutachten und Bauabnahme eine Rolle. Bei Bestandsimmobilien solltest Du Kaufvertrag, mögliche Gewährleistungsausschlüsse, versteckte Mängel oder auch Denkmalschutz prüfen.
Den technischen Maßstab für die Prüfungen bilden die folgenden Normen
- DIN 1986-30 (Betrieb und Wartung von Entwässerungsanlagen)
- DIN 1986-100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke)
- DIN EN 1610 (Dichtheitsprüfung von erdverlegten Leitungen)
KfW 261 – Effizienzhaus-Sanierung
- Bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit
- Tilgungszuschüsse bis 45 % (je nach Standard)
- Ideal für Energiesanierungen, Dämmung, Heizung und Hülle
KfW-Einzelmaßnahmen (BEG EM)
- Zuschüsse bis 20 %
- Für Dämmung, Fenster, Heizung
- Kombinierbar mit Steuerbonus
BAFA Förderung Heizung
- Bis zu 30 % Zuschuss für Wärmepumpen
- Bis zu 50 % bei Austausch alter Öl-/Gasheizungen
Schlüsselfertig
Das Haus ist baulich abgeschlossen, aber eventuell fehlen noch Bodenbeläge, Malerarbeiten oder Außenanlagen.
Bezugsfertig
Hier ist alles erledigt, sodass der Einzug sofort möglich ist.
Langfristig planen
Bevor Du Deine Immobilie vermietest, lohnt es sich, die langfristige Perspektive zu klären. Ob als Kapitalanlage oder mit Blick auf spätere Eigennutzung oder Verkauf: Ziel ist, Entscheidungen so zu treffen, dass sie flexibel, wirtschaftlich sinnvoll und rechtlich abgesichert sind.
Wichtige Aspekte dabei:
Finanzielle Planung - Mieteinnahmen realistisch kalkulieren, Rücklagen einplanen, Verwaltung überschaubar halten.
Rechtliche Sicherheit - Alle Vereinbarungen und Fristen transparent und korrekt regeln.
Vertragsgestaltung - Mietverträge so gestalten, dass sie Deinen Zielen entsprechen und Anpassungen bei Bedarf ermöglichen.
Marktorientierte Mietpreise - Faire, marktgerechte Mieten sichern Einnahmen und erleichtern spätere Entscheidungen.
Recht & Alltag zusammen denken
Damit die Vermietung gut läuft, müssen rechtliche Vorgaben und der Vermietungsalltag zusammenpassen. Das bedeutet: Mietvertrag, Nebenkosten-abrechnung und Instandhaltungsplan früh mit rechtlicher Unterstützung erstellen und klar dokumentieren.
Gleichzeitig lohnt es sich, die Abläufe im Alltag klar zu regeln: Wer kümmert sich um Anfragen, Reparaturen oder Wartungen? Klare Abläufe und transparente Kommunikation machen den Alltag planbar und sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft.
Finanziell realistisch bleiben
Neben den Mieteinnahmen gehören Rücklagen für Instandhaltung, Leerstände und unerwartete Kosten zur Kalkulation. Nur mit einem klaren Zahlenbild lassen sich gute Entscheidungen treffen.
Eine gute Grundlage für Deine Entscheidung bilden überprüfbare Informationen der potenziellen Mietpartei wie:
- eine vollständig ausgefüllte Selbstauskunft
- ein Arbeitsvertrag und die drei letzten Einkommensnachweise
- eine aktuelle Schufa-Auskunft
Diese Unterlagen geben Dir Orientierung, ob die Miete langfristig machbar ist.
Beispiele für typische Aufgaben einer Hausverwaltung:
- Erstellung und Versand der Nebenkostenabrechnungen
- Organisation von Reparaturen, Wartung und Instandhaltung
- Verwaltung von Mietverträgen, Kautionen und Mieterakten
- Kommunikation mit Handwerker:innenBehörden, oder Dienstleistern
- Durchführung von regelmäßigen Wohnungsbegehungen und Kontrollen
- Unterstützung bei Mieterwechseln, z. B. Wohnungsübergaben und Abnahmen
Wann darf die Miete erhöht werden?
Bei Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete
Die Miete darf höchstens so hoch sein, wie andere vergleichbare Wohnungen in der Umgebung (Mietspiegel), gesetzlich geregelt durch §558 BGB.
Nach Modernisierung
Führst Du Modernisierungen durch (z. B. neue Heizung, Fenster, Dämmung), darf ein Teil der Kosten auf die Miete umgelegt werden, §559 BGB.
Staffel- oder Indexmiete
Bei vertraglich vereinbarter Staffelmiete oder Indexmiete sind Erhöhungen im Mietvertrag festgelegt.
Fristen beachten
Mieterhöhungen müssen in der Regel mindestens drei Monate vorher angekündigt werden. Bei der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete darf die Miete innerhalb von drei Jahren höchstens um 20 % steigen (in einigen Regionen 15 % - örtliche Regelungen beachten).
Wann darf eine Abmahnung erfolgen?
Vertragsverletzungen
Wenn Mieter:innen wiederholt Pflichten aus dem Mietvertrag verletzen, z. B. zahlungsrückstände, Ruhestörungen, unerlaubte Untervermietung oder Schäden an der Wohnung.
Vor Kündigung
Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen ist eine Abmahnung häufig Voraussetzung, bevor eine fristgerechte Kündigung rechtlich wirksam werden kann.
Tipps:
Sachlich bleiben - Die Abmahnung soll informieren, nicht bestrafen.
Dokumentieren - Bewahre Kopien auf, um bei späteren Streitigkeiten abgesichert zu sein.
Zeitnah reagieren - Je schneller Du auf Verstöße reagierst, desto eher lassen sich Konflikte klären.
Wie muss eine Abmahnung zugestellt werden?
Schriftform empfohlen
Eine schriftliche Abmahnung ist rechtlich belastbarer und dokumentiert den Vorgang.
Zustellung
Am besten persönlich gegen Unterschrift oder per Einschreiben, damit Du nachweisen kannst, dass die Abmahnung zugestellt wurde.
Inhalt
- Konkrete Beschreibung des Verstoßes
- Bezug auf die entsprechende Vertrags- oder Rechtsgrundlage
- Aufforderung, das Verhalten künftig zu ändern
- Hinweis auf mögliche rechtliche Konsequenzen bei Wiederholung
Wann darf ich kündigen?
Ordentliche Kündigung durch den Vermieter
Die gesetzlichen Mindestkündigungsfristen richten sich nach der Mietdauer, §573c BGB:
- bis 5 Jahre Mietdauer → 3 Monate
- 5-8 Jahre → 6 Monate
- über 8 Jahre → 9 Monate
Welche Gründe sind zulässig?
Zulässige Kündigungsgründe, §573 BGB
- Eigenbedarf
- Dauerhafte Vertragsverletzungen (z. B. wiederholte Mietrückstände)
- Wirtschaftliche oder betriebliche Notwendigkeit
Wann ist eine fristlose Kündigung möglich?
Außerordentliche (fristlose) Kündigung, §543 BGB
Nur bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen, z. B. erhebliche Zahlungsverzüge oder starke Störungen.
Welche Form ist zu beachten?
Schriftform Pflicht
Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Mündliche Kündigungen sind unwirksam.
Zustellung
- Persönlich mit Unterschrift der Mieter:in oder
- Per Einschreiben mit Rückschein
Zugestellt gilt die Kündigung
Sobald sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt, sodass er die Möglichkeit hat, sie zur Kenntnis zu nehmen (z. B. beim Einwurf in den Briefkasten oder persönliche Übergabe).
Was ist zu dokumentieren?
Alle Schritte, Termine und Zustellungen
Die sollten sorgfältig dokumentiert werden, um im Streitfall rechtlich abgesichert zu sein.
Was ist darüber hinaus zu beachten?
Kommunikation, Reagieren und Absprachen
Klare Kommunikation, zeitnahes Reagieren auf Probleme und transparente Absprachen helfen oft, Kündigungen zu vermeiden. Ein offenes Mietverhältnis kann viele Konflikte schon im Vorfeld lösen.
Custom Tables
Keller, Bodenplatte
an Außenluft grenzen
30 Jahren
oder Nachhaltigkeits-Klasse
oder Nachhaltigkeits-Klasse
(ohne Eindeckung)
(mit Eindeckung)
(mit Dämmmatten)
(Einblassdammüng)
(Einblassdämmung, unbegehbar)
(ohne Dämmung)
(komplettes Dach)
Bausparvertrag
Bausparvertrag
Nebenkosten
Bauspardarlehen
Gesamtfinanzierung
Bausparvertrag
Bausparvertrag
Nebenkosten
Bauspardarlehen
Gesamtfinanzierung
der Planung
Vorpommern
Kaufnebenkosten
Kaufnebenkosten
15 Jahren
(15 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
+ 130.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
Kaufnebenkosten
und Abschlussentgelt
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
(0,5 % jährliche Gebühren)
Gesamtfinanzierung
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
(2 % Zinsen)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
66.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
(30 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
plus 103.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
160.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
(15 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
142.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
(30 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
25 Jahren
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
25 Jahren
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
(15 Jahre)
10 Jahren
(effectiver Jahrezins)
bedarf
nach 15 Jahren
(€)
(€)
(€)
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
auf Auslandsimmobilie
(10 WE)
& Dämmung
& Gemeinschaftsflächen
Technik etc.)
(10 WE)
Technik etc.)
Bauleitung
& Außenanlagen
/ Extras
& Entwurf
& Qualitätssicherung
(z. B. Innenarchitektur)

