Hausbau in Holzbauweise: Kosten, Vorteile und Vergleich zum Massivhaus
Der Hausbau in Holzbauweise hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Was früher oft mit einfachen Fertighäusern verbunden wurde, ist heute eine präzise, nachhaltige und technisch ausgereifte Bauart. Doch wie sinnvoll ist ein Holzhaus wirklich?
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Das Wichtigste in Kürze
→ Kurze Bauzeit durch hohe Vorfertigung
→ Holzbau Kosten meist vergleichbar mit Massivhäusern
→ Nachhaltige Bauweise mit guter CO₂-Bilanz
→ Gute Dämmwerte und niedriger Energiebedarf
→ Wahl der Bauart hängt von individuellen Anforderungen ab
Was bedeutet Hausbau in Holzbauweise?
Beim Hausbau in Holzbauweise übernimmt Holz die tragende Funktion des Gebäudes. Anders als beim Massivhaus besteht die Struktur nicht aus Beton oder Stein, sondern aus vorgefertigten Holzelementen.
Typische Varianten sind:
- Holzrahmenbauweise (am häufigsten)
- Holztafelbauweise
- Massivholzbauweise (z. B. mit Brettsperrholz)
Viele Häuser werden als Fertighäuser geplant und teilweise im Werk vorgefertigt. Das sorgt für eine hohe Präzision und ermöglicht eine deutlich kürzere Bauzeit als bei klassischen Bauweisen.
Kosten: Was kostet ein Holzhaus?
Die Holzhaus Kosten bewegen sich in der Praxis meist auf einem ähnlichen Niveau wie beim Massivhaus. Eine pauschale Aussage ist nicht möglich, da mehrere Faktoren eine Rolle spielen:
- Bauweise und Ausbaustufe
- Wohnfläche und Grundriss
- energetischer Standard
- technische Ausstattung
Ein einfaches Holzhaus ist nicht automatisch günstiger, ein hochwertiges Holzhaus aber auch nicht zwingend teurer als ein Massivhaus.
Durch die kürzere Bauzeit können jedoch Finanzierungskosten sinken, da sich die Phase mit doppelter Belastung (Miete und Kredit) verkürzt.
Auch bei den laufenden Kosten zeigen sich Unterschiede vor allem über den energetischen Standard:
Gut geplante Holzhäuser können durch ihre Dämmeigenschaften zu einem geringeren Energiebedarf beitragen. Wie hoch die tatsächlichen Betriebskosten ausfallen, hängt jedoch weniger von der Bauweise selbst als von Faktoren wie Dämmung, Haustechnik und individuellem Nutzungsverhalten ab.
Welche Rolle spielen Förderungen beim Holzhaus?
Förderprogramme können beim Hausbau eine wichtige Rolle spielen und die Gesamtfinanzierung spürbar beeinflussen. Wichtig ist dabei: Spezielle Förderungen ausschließlich für Holzhäuser gibt es in der Regel nicht.
Entscheidend für mögliche Förderungen ist vor allem der energetische Standard des Gebäudes.
Da sich die Holzbauweise gut mit modernen Dämmkonzepten kombinieren lässt, erreichen viele Holzhäuser hohe Effizienzwerte und erfüllen damit häufig die Voraussetzungen für entsprechende Programme.
Förderungen ergeben sich also nicht direkt aus dem Baumaterial Holz, sondern aus der energetischen Qualität des Hauses.
Wichtig ist zudem, Fördermöglichkeiten frühzeitig in die Planung einzubeziehen. Anforderungen an Energieeffizienz oder technische Ausstattung können Einfluss auf die Ausgestaltung des Projekts haben und sollten von Anfang an berücksichtigt werden.
Holzhaus Vor- und Nachteile im Überblick
Vorteile eines Holzhauses
- Kurze Bauzeit
Durch die Vorfertigung im Werk kann der Bau deutlich schneller abgeschlossen werden als bei vielen Massivhäusern. - Nachhaltigkeit
Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und speichert CO₂. Das macht den Hausbau in Holzbauweise besonders interessant für umweltbewusste Bauherren. - Gute Energieeffizienz
Holz verfügt über sehr gute Dämmeigenschaften, was sich positiv auf den Energieverbrauch und die Heizkosten auswirken kann. - Ausgeglichenes Raumklima
Holz kann Feuchtigkeit regulieren und trägt zu einem stabilen Innenraumklima bei.
Nachteile eines Holzhauses
- Schallschutz abhängig von Bauweise
Je nach Konstruktion kann der Schallschutz geringer sein als bei massiven Wänden. - Feuchtigkeitssensibilität
Eine sorgfältige Planung und fachgerechte Ausführung sind entscheidend, um Feuchteschäden zu vermeiden.
Ein grundsätzlich höherer Pflegeaufwand entsteht daraus nicht automatisch. Wichtig ist jedoch, das Gebäude regelmäßig zu kontrollieren und Instandhaltungsmaßnahmen konsequent umzusetzen, da Holz empfindlicher auf anhaltende Feuchtigkeit reagieren kann als andere Baustoffe. - Wahrnehmung am Markt
Teilweise gelten Massivhäuser noch als „klassischer“, auch wenn sich dieses Bild zunehmend verändert.
Holzhaus oder Massivhaus: Welche Bauweise passt besser?
Die Entscheidung zwischen Holzhaus oder Massivhaus ist keine Frage von richtig oder falsch, sondern hängt stark von Deinen persönlichen Prioritäten und Anforderungen an Dein zukünftiges Zuhause ab.
Ein Holzhaus passt gut, wenn Du:
- Wert auf hochwertige und nachhaltige Materialien legst
- eine kurze Bauzeit bevorzugst und möglichst schnell einziehen möchtest
- energieeffizient bauen willst
- moderne Bauweisen schätzt
Ein Massivhaus kann sinnvoller sein, wenn Dir folgendes wichtig ist:
- ein sehr hoher Schallschutz
- eine klassische, massive Baukonstruktion
- maximale Flexibilität bei späteren Umbauten
In der Praxis sind die Unterschiede heute oft kleiner als erwartet. Beide Bauweisen können hochwertig umgesetzt werden und bieten bei entsprechender Planung eine langfristige Nutzung.
Direkter Vergleich: Holzhaus vs. Massivhaus
In der Praxis sind die Unterschiede heute oft kleiner als erwartet. Beide Bauweisen können hochwertig, langlebig und wertstabil sein.
Wie langlebig ist ein Holzhaus?
Moderne Holzhäuser haben mit einfachen Konstruktionen von früher wenig gemeinsam. Bei fachgerechter Planung und Ausführung können sie problemlos mehrere Jahrzehnte bestehen.
Entscheidend sind:
- Qualität der Bauausführung
- Schutz vor Feuchtigkeit
- regelmäßige Instandhaltung
Eine Lebensdauer von 50 Jahren und mehr ist unter diesen Voraussetzungen realistisch.
Zum Vergleich: Auch Massivhäuser erreichen bei guter Bauqualität und regelmäßiger Instandhaltung eine lange Nutzungsdauer. Die tatsächliche Lebensdauer hängt bei beiden Bauweisen weniger vom Material selbst als vielmehr von Planung, Ausführung und Pflege ab.
Häufige Fehler beim Hausbau in Holzbauweise
Beim Hausbau in Holzbauweise kommt es besonders auf eine sorgfältige Planung und Ausführung an. Typische Fehler entstehen oft nicht durch das Material selbst, sondern durch falsche Entscheidungen im Prozess:
- Unzureichender Feuchteschutz: Fehler in der Abdichtung oder Konstruktion können langfristig Schäden verursachen
- Unterschätzte Planungsdetails: Wandaufbau, Dämmung und Schallschutz sollten frühzeitig durchdacht werden
- Falsche Anbieterwahl: Erfahrung und Spezialisierung im Holzbau sind entscheidend für die Qualität
- Zu späte Kostenklarheit: Eine ungenaue Budgetplanung kann zu unerwarteten Mehrkosten führen
Wer diese Punkte von Anfang an berücksichtigt, schafft eine solide Grundlage für ein langlebiges und funktionales Holzhaus.
Fazit: Holzhaus als moderne Alternative mit klaren Stärken
Der Hausbau in Holzbauweise ist längst keine Nischenlösung mehr, sondern eine etablierte Alternative zum Massivbau.
Holz überzeugt durch Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und kurze Bauzeiten. Gleichzeitig erfordert die Bauweise eine sorgfältige Planung und eine qualitativ hochwertige Umsetzung.
Die Entscheidung zwischen Holzhaus oder Massivhaus ist letztlich individuell. Wer seine Prioritäten kennt und realistisch plant, kann mit beiden Bauweisen ein langfristig passendes Zuhause schaffen.
Auch beim Wiederverkaufswert spielt heute weniger die Bauweise selbst eine Rolle, sondern vielmehr Faktoren wie Lage, Zustand und Energieeffizienz.
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Custom Infoboxes
Klimafreundlicher Neubau
- 762 Millionen Euro für klimafreundliche Neubauten
- Geförderte Gebäude müssen strenge Effizienz– und Emissionsvorgaben erfüllen
- Bis zu 150.000 Euro Kredit zu einem Zinssatz ab 1,15 % möglich
Genossenschaftliches Wohnen
- Förderung von 15 Millionen Euro
- Bis zu 7,5 % Tilgungszuschuss für neue und bestehende Genossenschaften
- Geförderte Wohnungen und Häuser müssen vom Kreditnehmer bewohnt werden
Altersgerechter Umbau
- Förderung verdoppelt sich 2024 auf 15 Millionen Euro
- Bis zu 6250 Euro Zuschuss um Wohnungen barrierefrei zu machen
- Einzelmaßnahmen werden mit bis zu 10% der Kosten bezuschusst
Spanien
Ein absoluter Klassiker, nicht ohne Grund. Die Nachfrage ist hoch, der Markt ist breit aufgestellt und die Infrastruktur passt. Ob Küste, Insel oder Inland: Spanien bietet viele Optionen und klare Prozesse beim Immobilienkauf.
Portugal
Besonders in den letzten Jahren hat sich Portugal als attraktives Ziel etabliert. Der Markt wächst, die Preise sind im Vergleich zu anderen Ländern noch moderat, und viele Regionen setzen gezielt auf internationale Käufer.
Frankreich
Frankreich punktet mit einem seit Jahrzehnten etablierten Ferienimmobilienmarkt. Die Abläufe sind professionell, die Finanzierungsmöglichkeiten gut, und durch das notarielle System ist der Kauf rechtlich sauber abgesichert.
Baukindergeld ist ausgelaufen
Die Förderung “Baukindergeld” ist seit dem Jahr 2023 ausgelaufen, sie kann nicht mehr beantragt werden. Die Programme “Jung kauft Alt” und die KfW-Förderung 300 sind ihre Nachfolgeprogramme.
Rücklagenbedarf nach Nutzungsdauer
- Dach: 30.000 € / 40 Jahre = 750 € / Jahr
- Fenster: 5.000 € / 17,5 Jahre = 285 € / Jahr
- Heizung: 14.000 € / 17,5 Jahre = 800 € / Jahr
- Fassade: 10.000 € / 20 Jahre = 500 € / Jahr
Kaufnebenkosten im Überblick
Viele unterschätzen die Zusatzkosten beim Immobilienkauf. Dabei fallen je nach Bundesland und Situation schnell 10–15 % des Kaufpreises zusätzlich an. Hier die wichtigsten Posten:
- Grunderwerbsteuer: 3,5 %–6,5 % (je nach Bundesland)
- Notar und Grundbuch: ca. 1,5 %
- Maklerprovision: bis zu 7,14 %
- Grundschuldbestellung: ca. 0,2 %–0,5 %
- Gutachten (optional): ca. 300–1.000 € (z. B. bei älteren Objekten)
- Versicherungen (optional): variabel (z. B. Wohngebäudeversicherung)
Eine einfache Faustregel:
1–2 € / m² Wohnfläche und Monat zusätzlich privat zurücklegen.
Notarvertrag unterschreiben
Du und der Verkäufer unterschreiben den Kaufvertrag beim Notar. Danach leitet dieser alles für die Vormerkung ein.
Antrag beim Grundbuchamt
Der Notar beantragt die Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch, in Abteilung II.
Prüfung durch das Grundbuchamt
Das Amt prüft den Antrag und ob das Grundstück frei von widersprüchlichen Eintragungen ist.
Eintragung der Vormerkung
Nach erfolgreicher Prüfung wird die Vormerkung ins Grundbuch eingetragen. Ab diesem Moment ist Dein Immobilienkauf rechtlich abgesichert und niemand kann die Immobilie anderweitig verkaufen oder neue Belastungen eintragen.
Prüfung durch Finanzierungspartner
Deine Bank prüft die Auflassungsvormerkung, bevor sie Dir den Kredit auszahlt. Die Vormerkung gilt als Sicherheitsinstrument für Käufer und Kreditgeber.
Kaufpreiszahlung und Eigentumsumschreibung
Nach der Eintragung der Auflassungsvormerkung überweist Du den Kaufpreis an den Verkäufer. Anschließend wird das Eigentum offiziell im Grundbuch an Dich übertragen.
Löschung der Vormerkung
Sobald die Eigentumsumschreibung abgeschlossen ist, wird die Auflassungsvormerkung gelöscht.
Planung & Kontrolle
Ein Neubau gibt Dir maximale Gestaltungsfreiheit, von der Raumaufteilung bis zur Energieversorgung. Dafür brauchst Du Zeit, Geduld und ein sicheres Budget.
Verfügbarkeit
Eine Bestandsimmobilie ermöglicht oft einen schnelleren Einzug. Dafür musst Du Kompromisse beim Grundriss oder bei der Energieeffizienz eingehen.
Standort & Umfeld
In zentraler Lage oder etablierten Wohngebieten mit vorhandener Infrastruktur wirst Du eher eine Bestandsimmobilie finden, während Neubauten häufig am Stadtrand oder auf neu erschlossenen Flächen entstehen.
Langfristige Kosten
Neubauten punkten mit niedrigen Energiekosten und moderner Technik. Bestandsimmobilien können günstiger in der Anschaffung sein, erfordern aber oft energetische Sanierungen oder eine Renovierung.
Emotionale Präferenzen
Neben rationalen Faktoren wie z. B. Kosten spielen auch Selbstverwirklichung und Kreativität eine Rolle. Möchtest Du etwas Bestehendes übernehmen und anpassen, oder Deinen Traum komplett neu erschaffen?
Barrierefreiheit & Nachhaltigkeit
Wer langfristig plant, sollte diese Punkte berücksichtigen. Neubauten lassen sich barrierefrei und nachhaltig gestalten, während Bestandsimmobilien hier oft Nachrüstungen erfordern.
Wiederverkaufswert
Die Lage und der energetische Standard beeinflussen den zukünftigen Wert. Neubauten sind oft wertstabil durch moderne Technik, Bestandsimmobilien können bei guter Lage ebenfalls an Wert gewinnen.
Rechtliche Aspekte
Beim Neubau spielen Genehmigungen, Bebauungsplan, Bodengutachten und Bauabnahme eine Rolle. Bei Bestandsimmobilien solltest Du Kaufvertrag, mögliche Gewährleistungsausschlüsse, versteckte Mängel oder auch Denkmalschutz prüfen.
Den technischen Maßstab für die Prüfungen bilden die folgenden Normen
- DIN 1986-30 (Betrieb und Wartung von Entwässerungsanlagen)
- DIN 1986-100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke)
- DIN EN 1610 (Dichtheitsprüfung von erdverlegten Leitungen)
KfW 261 – Effizienzhaus-Sanierung
- Bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit
- Tilgungszuschüsse bis 45 % (je nach Standard)
- Ideal für Energiesanierungen, Dämmung, Heizung und Hülle
KfW-Einzelmaßnahmen (BEG EM)
- Zuschüsse bis 20 %
- Für Dämmung, Fenster, Heizung
- Kombinierbar mit Steuerbonus
BAFA Förderung Heizung
- Bis zu 30 % Zuschuss für Wärmepumpen
- Bis zu 50 % bei Austausch alter Öl-/Gasheizungen
Schlüsselfertig
Das Haus ist baulich abgeschlossen, aber eventuell fehlen noch Bodenbeläge, Malerarbeiten oder Außenanlagen.
Bezugsfertig
Hier ist alles erledigt, sodass der Einzug sofort möglich ist.
Langfristig planen
Bevor Du Deine Immobilie vermietest, lohnt es sich, die langfristige Perspektive zu klären. Ob als Kapitalanlage oder mit Blick auf spätere Eigennutzung oder Verkauf: Ziel ist, Entscheidungen so zu treffen, dass sie flexibel, wirtschaftlich sinnvoll und rechtlich abgesichert sind.
Wichtige Aspekte dabei:
Finanzielle Planung - Mieteinnahmen realistisch kalkulieren, Rücklagen einplanen, Verwaltung überschaubar halten.
Rechtliche Sicherheit - Alle Vereinbarungen und Fristen transparent und korrekt regeln.
Vertragsgestaltung - Mietverträge so gestalten, dass sie Deinen Zielen entsprechen und Anpassungen bei Bedarf ermöglichen.
Marktorientierte Mietpreise - Faire, marktgerechte Mieten sichern Einnahmen und erleichtern spätere Entscheidungen.
Recht & Alltag zusammen denken
Damit die Vermietung gut läuft, müssen rechtliche Vorgaben und der Vermietungsalltag zusammenpassen. Das bedeutet: Mietvertrag, Nebenkosten-abrechnung und Instandhaltungsplan früh mit rechtlicher Unterstützung erstellen und klar dokumentieren.
Gleichzeitig lohnt es sich, die Abläufe im Alltag klar zu regeln: Wer kümmert sich um Anfragen, Reparaturen oder Wartungen? Klare Abläufe und transparente Kommunikation machen den Alltag planbar und sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft.
Finanziell realistisch bleiben
Neben den Mieteinnahmen gehören Rücklagen für Instandhaltung, Leerstände und unerwartete Kosten zur Kalkulation. Nur mit einem klaren Zahlenbild lassen sich gute Entscheidungen treffen.
Eine gute Grundlage für Deine Entscheidung bilden überprüfbare Informationen der potenziellen Mietpartei wie:
- eine vollständig ausgefüllte Selbstauskunft
- ein Arbeitsvertrag und die drei letzten Einkommensnachweise
- eine aktuelle Schufa-Auskunft
Diese Unterlagen geben Dir Orientierung, ob die Miete langfristig machbar ist.
Beispiele für typische Aufgaben einer Hausverwaltung:
- Erstellung und Versand der Nebenkostenabrechnungen
- Organisation von Reparaturen, Wartung und Instandhaltung
- Verwaltung von Mietverträgen, Kautionen und Mieterakten
- Kommunikation mit Handwerker:innenBehörden, oder Dienstleistern
- Durchführung von regelmäßigen Wohnungsbegehungen und Kontrollen
- Unterstützung bei Mieterwechseln, z. B. Wohnungsübergaben und Abnahmen
Wann darf die Miete erhöht werden?
Bei Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete
Die Miete darf höchstens so hoch sein, wie andere vergleichbare Wohnungen in der Umgebung (Mietspiegel), gesetzlich geregelt durch §558 BGB.
Nach Modernisierung
Führst Du Modernisierungen durch (z. B. neue Heizung, Fenster, Dämmung), darf ein Teil der Kosten auf die Miete umgelegt werden, §559 BGB.
Staffel- oder Indexmiete
Bei vertraglich vereinbarter Staffelmiete oder Indexmiete sind Erhöhungen im Mietvertrag festgelegt.
Fristen beachten
Mieterhöhungen müssen in der Regel mindestens drei Monate vorher angekündigt werden. Bei der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete darf die Miete innerhalb von drei Jahren höchstens um 20 % steigen (in einigen Regionen 15 % - örtliche Regelungen beachten).
Wann darf eine Abmahnung erfolgen?
Vertragsverletzungen
Wenn Mieter:innen wiederholt Pflichten aus dem Mietvertrag verletzen, z. B. zahlungsrückstände, Ruhestörungen, unerlaubte Untervermietung oder Schäden an der Wohnung.
Vor Kündigung
Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen ist eine Abmahnung häufig Voraussetzung, bevor eine fristgerechte Kündigung rechtlich wirksam werden kann.
Tipps:
Sachlich bleiben - Die Abmahnung soll informieren, nicht bestrafen.
Dokumentieren - Bewahre Kopien auf, um bei späteren Streitigkeiten abgesichert zu sein.
Zeitnah reagieren - Je schneller Du auf Verstöße reagierst, desto eher lassen sich Konflikte klären.
Wie muss eine Abmahnung zugestellt werden?
Schriftform empfohlen
Eine schriftliche Abmahnung ist rechtlich belastbarer und dokumentiert den Vorgang.
Zustellung
Am besten persönlich gegen Unterschrift oder per Einschreiben, damit Du nachweisen kannst, dass die Abmahnung zugestellt wurde.
Inhalt
- Konkrete Beschreibung des Verstoßes
- Bezug auf die entsprechende Vertrags- oder Rechtsgrundlage
- Aufforderung, das Verhalten künftig zu ändern
- Hinweis auf mögliche rechtliche Konsequenzen bei Wiederholung
Wann darf ich kündigen?
Ordentliche Kündigung durch den Vermieter
Die gesetzlichen Mindestkündigungsfristen richten sich nach der Mietdauer, §573c BGB:
- bis 5 Jahre Mietdauer → 3 Monate
- 5-8 Jahre → 6 Monate
- über 8 Jahre → 9 Monate
Welche Gründe sind zulässig?
Zulässige Kündigungsgründe, §573 BGB
- Eigenbedarf
- Dauerhafte Vertragsverletzungen (z. B. wiederholte Mietrückstände)
- Wirtschaftliche oder betriebliche Notwendigkeit
Wann ist eine fristlose Kündigung möglich?
Außerordentliche (fristlose) Kündigung, §543 BGB
Nur bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen, z. B. erhebliche Zahlungsverzüge oder starke Störungen.
Welche Form ist zu beachten?
Schriftform Pflicht
Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Mündliche Kündigungen sind unwirksam.
Zustellung
- Persönlich mit Unterschrift der Mieter:in oder
- Per Einschreiben mit Rückschein
Zugestellt gilt die Kündigung
Sobald sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt, sodass er die Möglichkeit hat, sie zur Kenntnis zu nehmen (z. B. beim Einwurf in den Briefkasten oder persönliche Übergabe).
Was ist zu dokumentieren?
Alle Schritte, Termine und Zustellungen
Die sollten sorgfältig dokumentiert werden, um im Streitfall rechtlich abgesichert zu sein.
Was ist darüber hinaus zu beachten?
Kommunikation, Reagieren und Absprachen
Klare Kommunikation, zeitnahes Reagieren auf Probleme und transparente Absprachen helfen oft, Kündigungen zu vermeiden. Ein offenes Mietverhältnis kann viele Konflikte schon im Vorfeld lösen.
Custom Tables
Keller, Bodenplatte
an Außenluft grenzen
30 Jahren
oder Nachhaltigkeits-Klasse
oder Nachhaltigkeits-Klasse
(ohne Eindeckung)
(mit Eindeckung)
(mit Dämmmatten)
(Einblassdammüng)
(Einblassdämmung, unbegehbar)
(ohne Dämmung)
(komplettes Dach)
Bausparvertrag
Bausparvertrag
Nebenkosten
Bauspardarlehen
Gesamtfinanzierung
Bausparvertrag
Bausparvertrag
Nebenkosten
Bauspardarlehen
Gesamtfinanzierung
der Planung
Vorpommern
Kaufnebenkosten
Kaufnebenkosten
15 Jahren
(15 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
+ 130.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
Kaufnebenkosten
und Abschlussentgelt
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
(0,5 % jährliche Gebühren)
Gesamtfinanzierung
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
(2 % Zinsen)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
66.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
(30 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
plus 103.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
160.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
(15 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
142.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
(30 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
25 Jahren
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
25 Jahren
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
(15 Jahre)
10 Jahren
(effectiver Jahrezins)
bedarf
nach 15 Jahren
(€)
(€)
(€)
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
auf Auslandsimmobilie
(10 WE)
Technik etc.)
Bauleitung
& Außenanlagen
/ Extras
& Entwurf
& Qualitätssicherung
(z. B. Innenarchitektur)




