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Neubau
Hauskauf

Hausarten-Reihe: Fertighaus

Ein eigenes Haus zu bauen bedeutet für viele Planungssicherheit, Gestaltungsfreiheit und langfristige Stabilität. Immer mehr Bauherren entscheiden sich für ein Fertighaus. Doch was steckt dahinter? Dieser Artikel erklärt Aufbau, Bauweise, Bauzeit und Aspekte.

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Hausarten-Reihe: Fertighaus

Ein eigenes Haus bauen, bedeutet für viele Menschen Planungssicherheit, Gestaltungsfreiheit und langfristige Stabilität. Immer häufiger fällt die Entscheidung dabei auf ein Fertighaus. Doch was ist ein Fertighaus eigentlich genau, wie unterscheidet es sich von einem Massivhaus und wie steht es um Bauzeit und Wiederverkaufswert?

Dieser Artikel gibt Dir einen klaren Überblick über Aufbau, Bauweise, Zeitrahmen und wirtschaftliche Aspekte eines Fertighauses.


Das Wichtigste in Kürze


→ Ein Fertighaus wird aus industriell vorgefertigten Bauteilen zusammengesetzt.

→ Die Fertighaus Bauzeit ist oft mehrere Monate kürzer.

→ Moderne Fertighäuser erreichen heute eine hohe Qualität und Energieeffizienz.

→ Auch der Fertighaus Wiederverkaufswert kann stabil sein, wenn Bauqualität und Lage stimmen.


Was ist ein Fertighaus?


Ein Fertighaus ist ein Gebäude, dessen zentrale Bauteile bereits im Werk vorproduziert und anschließend auf dem Grundstück montiert werden. Dazu gehören vor allem:

Diese Elemente werden unter kontrollierten Bedingungen industriell gefertigt und anschließend zur Baustelle transportiert.

Der entscheidende Unterschied zum klassischen Massivhaus liegt also nicht im Aussehen, sondern in der Bauweise. Während ein Massivhaus Stein für Stein vor Ort errichtet wird, erfolgt beim Fertighaus ein Großteil der Arbeit bereits im Werk.

Dadurch entsteht eine deutlich höhere Planungssicherheit und eine kürzere Bauphase auf dem Grundstück.


Aufbau eines Fertighauses: So funktioniert die Konstruktion


Der Aufbau eines Fertighauses folgt einem klar definierten, industriell geplanten System. Anders als beim klassischen Massivbau entstehen die meisten Bauteile bereits im Werk und werden anschließend auf der Baustelle montiert. Die Konstruktion basiert in der Regel auf einer Holzrahmen- oder Holztafelbauweise, die Stabilität, Energieeffizienz und eine schnelle Bauzeit miteinander verbindet.


Typischer Aufbau eines Fertighauses:

  1. Tragstruktur
    Ein präzise gefertigtes Holzgerüst bildet die statische Grundlage des Hauses. Diese Konstruktion trägt Decken, Dach und Außenwände und sorgt für die notwendige Stabilität. Holz ist dabei besonders geeignet, da es ein geringes Eigengewicht mit hoher Tragfähigkeit kombiniert und gleichzeitig gute bauphysikalische Eigenschaften besitzt.
  2. Dämmung
    Zwischen den tragenden Elementen wird Dämmmaterial integriert, etwa Mineralwolle, Holzfaser oder andere moderne Dämmstoffe. Diese Schicht ist entscheidend für den Wärme- und Schallschutz und trägt maßgeblich zur Energieeffizienz des Hauses bei. Viele Fertighäuser erreichen dadurch sehr gute Effizienzstandards.
  3. Außenverkleidung
    Die äußere Schicht schützt das Gebäude vor Witterungseinflüssen wie Regen, Wind und Temperaturschwankungen. Je nach Bauweise und Gestaltung kommen unterschiedliche Fassadenlösungen zum Einsatz, zum Beispiel Putzsysteme, Holzverkleidungen oder Fassadenplatten. Neben dem Schutz bestimmt diese Schicht auch das äußere Erscheinungsbild des Hauses.
  4. Innenverkleidung
    Auf der Innenseite werden die Wände mit stabilen Plattenmaterialien wie Gipsfaser- oder Gipskartonplatten verkleidet. Sie schaffen eine ebene, belastbare Oberfläche für den Innenausbau, etwa für Anstrich, Tapeten oder Fliesen. Gleichzeitig tragen sie zur Stabilität und zum Brandschutz bei.
  5. Technische Integration
    Ein großer Vorteil von Fertighäusern ist die frühzeitige Integration technischer Komponenten. Elektroinstallationen, Leerrohre, Steckdosenpositionen und teilweise auch Sanitärleitungen werden bereits im Werk vorbereitet. Dadurch reduziert sich der Aufwand auf der Baustelle erheblich und Fehlerquellen werden minimiert.

Dieser systematische und vorgefertigte Aufbau ermöglicht eine hohe und gleichbleibende Bauqualität, da viele Arbeitsschritte unter kontrollierten Bedingungen im Werk erfolgen. Gleichzeitig verkürzt sich die Bauzeit vor Ort deutlich, und wetterbedingte Verzögerungen spielen eine geringere Rolle als beim klassischen Bauverfahren.


Fertighaus Bauzeit: Wie lange dauert der Bau wirklich?


Einer der größten Vorteile eines Fertighauses ist die vergleichsweise kurze und gut planbare Bauzeit. Durch die Vorfertigung vieler Bauteile im Werk können mehrere Schritte parallel erfolgen, was den gesamten Bauprozess deutlich beschleunigt.

Die gesamte Fertighaus Bauzeit lässt sich in zwei zentrale Phasen unterteilen:

1. Produktionsphase im Werk

In dieser Phase werden Wände, Decken und Dachelemente unter kontrollierten Bedingungen vorgefertigt. Gleichzeitig wird auf dem Grundstück das Fundament oder die Bodenplatte erstellt. Diese parallele Planung spart Zeit und sorgt für einen reibungsloseren Ablauf auf der Baustelle.

2. Montage auf dem Grundstück

Sobald alle Bauteile fertig sind, erfolgt die Montage vor Ort. Die Rohbau-Montage, oft als „Hausstellung“ bezeichnet, dauert in vielen Fällen nur wenige Tage. Anschließend folgen der Innenausbau, technische Installationen und die Fertigstellung, was je nach Ausbaustufe einige Wochen bis wenige Monate in Anspruch nimmt.

Insgesamt dauert der Bau eines Fertighauses meist:
etwa 4 bis 8 Monate vom Vertragsabschluss bis zum Einzug, abhängig von Planung, Ausbaustufe und individuellen Anforderungen.

Zum Vergleich: Ein Massivhaus benötigt häufig 9 bis 18 Monate, da viele Bauabschnitte nacheinander erfolgen und stärker von Wetterbedingungen abhängig sind.

Die verkürzte Bauzeit reduziert nicht nur Wartezeiten, sondern erhöht auch die Planungssicherheit. Das kann finanzielle Vorteile bringen, etwa durch kürzere Doppelbelastungen aus Miete und Kredit oder eine frühere Nutzung der Immobilie.


Energieeffizienz und technischer Standard


Moderne Fertighäuser erfüllen heute hohe energetische Standards. Durch die präzise industrielle Fertigung entstehen dichte Gebäudehüllen mit sehr guten Dämmwerten.

Typische Eigenschaften:

  • niedriger Energieverbrauch

  • gute Wärmedämmung

  • moderne Heizsysteme integrierbar

  • Vorbereitung für Photovoltaik oder Wärmepumpe

Das macht Fertighäuser langfristig wirtschaftlich und zukunftssicher.


Fertighaus Wiederverkaufswert: Wie stabil ist der Wert langfristig?


Früher galten Fertighäuser teilweise als weniger wertstabil als Massivhäuser. Das hat sich jedoch deutlich verändert.

Der Wiederverkaufswert eines Fertighauses hängt heute vor allem von den folgenden Faktoren ab:


Bauqualität und Hersteller
Renommierte Hersteller arbeiten mit geprüften Materialien, standardisierten Prozessen und klar dokumentierten Bauleistungen. Das erhöht nicht nur die Lebensdauer, sondern schafft auch Vertrauen beim späteren Wiederverkauf. Wichtige Faktoren sind etwa verwendete Baustoffe, Wandaufbau, Dämmstandard sowie vorhandene Qualitätsnachweise oder Zertifizierungen.


Lage der Immobilie

Die Lage ist einer der wichtigsten Faktoren für den Wiederverkaufswert, unabhängig von der Bauweise. Immobilien in Regionen mit stabiler Nachfrage, guter Infrastruktur, Anbindung an Arbeitsplätze, Schulen und öffentliche Verkehrsmittel bleiben langfristig wertstabiler und lassen sich leichter verkaufen.


Energieeffizienz und technischer Zustand

Eine gute Energieeffizienz senkt laufende Kosten und erhöht die Attraktivität am Markt. Entscheidend sind beispielsweise ein aktueller Energiestandard, moderne Heiztechnik, gute Dämmung und energieeffiziente Fenster. Immobilien mit niedrigem Energieverbrauch sind langfristig gefragter und weniger anfällig für Wertverluste durch steigende Energiekosten oder strengere gesetzliche Anforderungen.


Alter und Instandhaltung
Regelmäßige Wartung und Instandhaltung wirken sich direkt auf den Werterhalt aus. Dazu gehören etwa die Pflege der Fassade, Wartung der Haustechnik, Erneuerung von Verschleißteilen oder Modernisierungen. Ein gut instand gehaltenes Fertighaus kann über Jahrzehnte stabil bleiben und erzielt beim Verkauf oft deutlich bessere Preise als ein vergleichbares, aber vernachlässigtes Massivhaus.


In der Praxis ist der Unterschied zum Massivhaus heute deutlich geringer als noch vor einigen Jahrzehnten.


Vorteile eines Fertighauses


Ein Fertighaus bietet mehrere praktische und wirtschaftliche Vorteile:

  • Kurze Bauzeit
    Der Einzug ist oft schneller möglich.

  • Hohe Planungssicherheit
    Kosten und Bauablauf sind klar strukturiert.

  • Gleichbleibende Qualität
    Die industrielle Fertigung sorgt für präzise Verarbeitung.

  • Hohe Energieeffizienz
    Moderne Standards reduzieren langfristige Betriebskosten.

  • Klare Kalkulierbarkeit
    Preis und Leistungen sind meist vertraglich klar definiert.


Mögliche Nachteile und wichtige Überlegungen


Trotz vieler Vorteile gibt es auch Aspekte, die berücksichtigt werden sollten:

  • Begrenzte Individualisierung
    Je nach Anbieter sind Anpassungen nur innerhalb bestimmter Systeme möglich.

  • Abhängigkeit vom Hersteller
    Qualität und Service hängen stark vom Bauunternehmen ab.

  • Imagefaktor bei älteren Objekten
    Ältere Fertighäuser können am Markt teilweise anders bewertet werden als Neubauten.


Diese Punkte lassen sich jedoch durch sorgfältige Planung und Auswahl des Anbieters gut steuern.


Für wen eignet sich ein Fertighaus besonders?


Ein Fertighaus eignet sich besonders für Menschen, die möglichst schnell in ihr neues Zuhause einziehen möchten. Durch die industrielle Vorfertigung der Bauelemente verkürzt sich die Bauzeit deutlich, sodass lange Wartezeiten und witterungsbedingte Verzögerungen weitgehend vermieden werden. Gleichzeitig profitieren Bauherren von einer hohen Planungssicherheit, da Ausführung, Ausstattung und Bauabläufe im Vorfeld detailliert festgelegt werden. Das schafft Transparenz und reduziert das Risiko unerwarteter Überraschungen während der Bauphase.

Darüber hinaus ist ein Fertighaus attraktiv für alle, die großen Wert auf Energieeffizienz legen. Moderne Fertighäuser werden in der Regel nach aktuellen energetischen Standards gebaut und zeichnen sich durch eine sehr gute Dämmung sowie innovative Heiz- und Lüftungssysteme aus. Auch die klaren Kostenstrukturen sprechen für diese Bauweise, da viele Leistungen vertraglich fest vereinbart sind und somit eine verlässliche Kalkulation ermöglichen. Besonders Familien oder Berufstätige mit einem engen Zeitplan profitieren von der kurzen Bauzeit und der strukturierten Umsetzung, die den organisatorischen Aufwand deutlich reduziert.


Fazit: Fertighaus als moderne und planbare Bauform


Ein Fertighaus ist heute eine technisch ausgereifte und wirtschaftlich attraktive Bauweise. Der strukturierte Aufbau eines Fertighauses ermöglicht kurze Bauzeiten, hohe Energieeffizienz und eine gute Planbarkeit.

Auch der Fertighaus Wiederverkaufswert kann stabil sein, wenn Qualität, Lage und Zustand stimmen.

Die Entscheidung zwischen Fertighaus und Massivhaus ist heute weniger eine Frage der Qualität, sondern vielmehr eine Frage der persönlichen Prioritäten: Bauzeit, Flexibilität, Kostenstruktur und individuelle Gestaltung.


Deine nächsten Schritte mit effi


Wenn Du planst, ein Fertighaus zu bauen oder zu kaufen, ist eine saubere Finanzierungsplanung entscheidend.

Wir helfen Dir dabei, Dein Budget realistisch einzuschätzen, passende, persönlich auf Dich abgestimmte, Finanzierungsoptionen zu finden und langfristig tragfähige Entscheidungen zu treffen.


In diesem Artikel

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Budget calculator

Custom Infoboxes

"Zukunftsweisende Bauvorhaben: neue Förderprogramme des Bundesbauministeriums"
Klimafreundlicher Neubau
  • 762 Millionen Euro für klimafreundliche Neubauten
  • Geförderte Gebäude müssen strenge Effizienz– und Emissionsvorgaben erfüllen
  • Bis zu 150.000 Euro Kredit zu einem Zinssatz ab 1,15 % möglich
Genossenschaftliches Wohnen
  • Förderung von 15 Millionen Euro
  • Bis zu 7,5 % Tilgungszuschuss für neue und bestehende Genossenschaften
  • Geförderte Wohnungen und Häuser müssen vom Kreditnehmer bewohnt werden
Altersgerechter Umbau
  • Förderung verdoppelt sich 2024 auf 15 Millionen Euro
  • Bis zu 6250 Euro Zuschuss um Wohnungen barrierefrei zu machen
  • Einzelmaßnahmen werden mit bis zu 10% der Kosten bezuschusst
"Auslandsimmobilie finanzieren: So gelingt der Kauf im Ausland"
Spanien

Ein absoluter Klassiker, nicht ohne Grund. Die Nachfrage ist hoch, der Markt ist breit aufgestellt und die Infrastruktur passt. Ob Küste, Insel oder Inland: Spanien bietet viele Optionen und klare Prozesse beim Immobilienkauf.

Portugal

Besonders in den letzten Jahren hat sich Portugal als attraktives Ziel etabliert. Der Markt wächst, die Preise sind im Vergleich zu anderen Ländern noch moderat, und viele Regionen setzen gezielt auf internationale Käufer.

Frankreich

Frankreich punktet mit einem seit Jahrzehnten etablierten Ferienimmobilienmarkt. Die Abläufe sind professionell, die Finanzierungsmöglichkeiten gut, und durch das notarielle System ist der Kauf rechtlich sauber abgesichert.

"Alleinerziehend ein Haus kaufen? Voraussetzungen & Tipps"
Baukindergeld ist ausgelaufen

Die Förderung “Baukindergeld” ist seit dem Jahr 2023 ausgelaufen, sie kann nicht mehr beantragt werden. Die Programme “Jung kauft Alt” und die KfW-Förderung 300 sind ihre Nachfolgeprogramme.

"Instandhaltungs-Rücklage für Dein Haus: Infos & Beispielrechnung"
Rücklagenbedarf nach Nutzungsdauer
  • Dach: 30.000 € / 40 Jahre = 750 € / Jahr
  • Fenster: 5.000 € / 17,5 Jahre = 285 € / Jahr
  • Heizung: 14.000 € / 17,5 Jahre = 800 € / Jahr
  • Fassade: 10.000 € / 20 Jahre = 500 € / Jahr
"Immobilienkredite für Beamte: Alle Vorteile auf einen Blick"
Kaufnebenkosten im Überblick

Viele unterschätzen die Zusatzkosten beim Immobilienkauf. Dabei fallen je nach Bundesland und Situation schnell 10–15 % des Kaufpreises zusätzlich an. Hier die wichtigsten Posten:

  • Grunderwerbsteuer: 3,5 %–6,5 % (je nach Bundesland)
  • Notar und Grundbuch: ca. 1,5 %
  • Maklerprovision: bis zu 7,14 %
  • Grundschuldbestellung: ca. 0,2 %–0,5 %
  • Gutachten (optional): ca. 300–1.000 € (z. B. bei älteren Objekten)
  • Versicherungen (optional): variabel (z. B. Wohngebäudeversicherung)
"Instandhaltungs-Rücklage Eigentumswohnung: Infos & Rechenbeispiel"
Eine einfache Faustregel:

1–2 € / m² Wohnfläche und Monat zusätzlich privat zurücklegen.

"Haus bauen oder kaufen? Entscheidungshilfe & Kostenvergleich"
Notarvertrag unterschreiben

Du und der Verkäufer unterschreiben den Kaufvertrag beim Notar. Danach leitet dieser alles für die Vormerkung ein.

Antrag beim Grundbuchamt

Der Notar beantragt die Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch, in Abteilung II.

Prüfung durch das Grundbuchamt

Das Amt prüft den Antrag und ob das Grundstück frei von widersprüchlichen Eintragungen ist.

4
Eintragung der Vormerkung

Nach erfolgreicher Prüfung wird die Vormerkung ins Grundbuch eingetragen. Ab diesem Moment ist Dein Immobilienkauf rechtlich abgesichert und niemand kann die Immobilie anderweitig verkaufen oder neue Belastungen eintragen.

5
Prüfung durch Finanzierungspartner

Deine Bank prüft die Auflassungsvormerkung, bevor sie Dir den Kredit auszahlt. Die Vormerkung gilt als Sicherheitsinstrument für Käufer und Kreditgeber.

6
Kaufpreiszahlung und Eigentumsumschreibung

Nach der Eintragung der Auflassungsvormerkung überweist Du den Kaufpreis an den Verkäufer. Anschließend wird das Eigentum offiziell im Grundbuch an Dich übertragen.

7
Löschung der Vormerkung

Sobald die Eigentumsumschreibung abgeschlossen ist, wird die Auflassungsvormerkung gelöscht.

"Haus bauen oder kaufen? Entscheidungshilfe & Kostenvergleich"
Planung & Kontrolle

Ein Neubau gibt Dir maximale Gestaltungsfreiheit, von der Raumaufteilung bis zur Energieversorgung. Dafür brauchst Du Zeit, Geduld und ein sicheres Budget.

Verfügbarkeit

Eine Bestandsimmobilie ermöglicht oft einen schnelleren Einzug. Dafür musst Du Kompromisse beim Grundriss oder bei der Energieeffizienz eingehen.

Standort & Umfeld

In zentraler Lage oder etablierten Wohngebieten mit vorhandener Infrastruktur wirst Du eher eine Bestandsimmobilie finden, während Neubauten häufig am Stadtrand oder auf neu erschlossenen Flächen entstehen.

Langfristige Kosten

Neubauten punkten mit niedrigen Energiekosten und moderner Technik. Bestandsimmobilien können günstiger in der Anschaffung sein, erfordern aber oft energetische Sanierungen oder eine Renovierung.

Emotionale Präferenzen

Neben rationalen Faktoren wie z. B. Kosten spielen auch Selbstverwirklichung und Kreativität eine Rolle. Möchtest Du etwas Bestehendes übernehmen und anpassen, oder Deinen Traum komplett neu erschaffen?

Barrierefreiheit & Nachhaltigkeit

Wer langfristig plant, sollte diese Punkte berücksichtigen. Neubauten lassen sich barrierefrei und nachhaltig gestalten, während Bestandsimmobilien hier oft Nachrüstungen erfordern.

Wiederverkaufswert

Die Lage und der energetische Standard beeinflussen den zukünftigen Wert. Neubauten sind oft wertstabil durch moderne Technik, Bestandsimmobilien können bei guter Lage ebenfalls an Wert gewinnen.

Rechtliche Aspekte

Beim Neubau spielen Genehmigungen, Bebauungsplan, Bodengutachten und Bauabnahme eine Rolle. Bei Bestandsimmobilien solltest Du Kaufvertrag, mögliche Gewährleistungsausschlüsse, versteckte Mängel oder auch Denkmalschutz prüfen.

"Dichtheitsprüfung für private Abwasserleitungen: Kosten & Ablauf"
Den technischen Maßstab für die Prüfungen bilden die folgenden Normen
  • DIN 1986-30 (Betrieb und Wartung von Entwässerungsanlagen)
  • DIN 1986-100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke)
  • DIN EN 1610 (Dichtheitsprüfung von erdverlegten Leitungen)
"Was ist eine Kernsanierung? Ablauf, Kosten, Maßnahmen & Finanzierung"
KfW 261 – Effizienzhaus-Sanierung
  • Bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit
  • Tilgungszuschüsse bis 45 % (je nach Standard)
  • Ideal für Energiesanierungen, Dämmung, Heizung und Hülle
KfW-Einzelmaßnahmen (BEG EM)
  • Zuschüsse bis 20 %
  • Für Dämmung, Fenster, Heizung
  • Kombinierbar mit Steuerbonus
BAFA Förderung Heizung
  • Bis zu 30 % Zuschuss für Wärmepumpen
  • Bis zu 50 % bei Austausch alter Öl-/Gasheizungen
"Schlüsselfertig bauen: Schlüsselfertiges Haus Vor- & Nachteile"
Schlüsselfertig

Das Haus ist baulich abgeschlossen, aber eventuell fehlen noch Bodenbeläge, Malerarbeiten oder Außenanlagen.

Bezugsfertig

Hier ist alles erledigt, sodass der Einzug sofort möglich ist.

"Immobilie vermieten: Dein 5-Schritte-Plan für erfolgreiche Vermietung"
Langfristig planen

Bevor Du Deine Immobilie vermietest, lohnt es sich, die langfristige Perspektive zu klären. Ob als Kapitalanlage oder mit Blick auf spätere Eigennutzung oder Verkauf: Ziel ist, Entscheidungen so zu treffen, dass sie flexibel, wirtschaftlich sinnvoll und rechtlich abgesichert sind.

Wichtige Aspekte dabei:

Finanzielle Planung - Mieteinnahmen realistisch kalkulieren, Rücklagen einplanen, Verwaltung überschaubar halten.

Rechtliche Sicherheit - Alle Vereinbarungen und Fristen transparent und korrekt regeln.

Vertragsgestaltung - Mietverträge so gestalten, dass sie Deinen Zielen entsprechen und Anpassungen bei Bedarf ermöglichen.

Marktorientierte Mietpreise - Faire, marktgerechte Mieten sichern Einnahmen und erleichtern spätere Entscheidungen.

Recht & Alltag zusammen denken

Damit die Vermietung gut läuft, müssen rechtliche Vorgaben und der Vermietungsalltag zusammenpassen. Das bedeutet: Mietvertrag, Nebenkosten-abrechnung und Instandhaltungsplan früh mit rechtlicher Unterstützung erstellen und klar dokumentieren.

Gleichzeitig lohnt es sich, die Abläufe im Alltag klar zu regeln: Wer kümmert sich um Anfragen, Reparaturen oder Wartungen? Klare Abläufe und transparente Kommunikation machen den Alltag planbar und sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft.

Finanziell realistisch bleiben

Neben den Mieteinnahmen gehören Rücklagen für Instandhaltung, Leerstände und unerwartete Kosten zur Kalkulation. Nur mit einem klaren Zahlenbild lassen sich gute Entscheidungen treffen.

Kaufnebenkosten: einmalig
  • Grunderwerbsteuer
  • Notarkosten
  • Grundbuchkosten
Finanzierungskosten: laufend
  • Zinsen
  • ggf. Bereitstellungszinsen
Betriebskosten: umlagefähig
  • Heizkosten
  • Warmwasser
  • Kaltwasser
  • Abwasser
  • Müllabfuhr
  • Straßenreinigung
  • Grundsteuer
  • Hausstrom
  • Aufzug
  • Gebäudereinigung
  • Gartenpflege
  • Schornsteinfeger
  • Gebäude-Sachversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Kabelanschluss / Gemeinschaftsantenne
Betriebskosten: nicht umlagefähig
  • Reparaturen
  • Instandhaltung
  • Instandsetzung
  • Bankgebühren
  • Verwaltungskosten
  • Rücklagenzuführung
  • Kosten für Neuvermietung
Versicherungen: laufend, nicht umlagefähig
  • Mietausfallversicherung
  • Rechtsschutzversicherung für Vermieter:innen
Rücklagen
  • Rücklagen für größere Sanierungen
  • Leerstand oder ungeplante Ausgaben
Eine gute Grundlage für Deine Entscheidung bilden überprüfbare Informationen der potenziellen Mietpartei wie:
  • eine vollständig ausgefüllte Selbstauskunft
  • ein Arbeitsvertrag und die drei letzten Einkommensnachweise 
  • eine aktuelle Schufa-Auskunft

Diese Unterlagen geben Dir Orientierung, ob die Miete langfristig machbar ist.

Beispiele für typische Aufgaben einer Hausverwaltung:
  • Erstellung und Versand der Nebenkostenabrechnungen
  • Organisation von Reparaturen, Wartung und Instandhaltung
  • Verwaltung von Mietverträgen, Kautionen und Mieterakten
  • Kommunikation mit Handwerker:innenBehörden, oder Dienstleistern
  • Durchführung von regelmäßigen Wohnungsbegehungen und Kontrollen
  • Unterstützung bei Mieterwechseln, z. B. Wohnungsübergaben und Abnahmen

Wann darf die Miete erhöht werden?

Bei Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete

Die Miete darf höchstens so hoch sein, wie andere vergleichbare Wohnungen in der Umgebung (Mietspiegel), gesetzlich geregelt durch §558 BGB.

Nach Modernisierung

Führst Du Modernisierungen durch (z. B. neue Heizung, Fenster, Dämmung), darf ein Teil der Kosten auf die Miete umgelegt werden, §559 BGB.

Staffel- oder Indexmiete

Bei vertraglich vereinbarter Staffelmiete oder Indexmiete sind Erhöhungen im Mietvertrag festgelegt.

Fristen beachten

Mieterhöhungen müssen in der Regel mindestens drei Monate vorher angekündigt werden. Bei der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete darf die Miete innerhalb von drei Jahren höchstens um 20 % steigen (in einigen Regionen 15 % - örtliche Regelungen beachten).

Wann darf eine Abmahnung erfolgen?

Vertragsverletzungen

Wenn Mieter:innen wiederholt Pflichten aus dem Mietvertrag verletzen, z. B. zahlungsrückstände, Ruhestörungen, unerlaubte Untervermietung oder Schäden an der Wohnung.

Vor Kündigung

Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen ist eine Abmahnung häufig Voraussetzung, bevor eine fristgerechte Kündigung rechtlich wirksam werden kann.

Tipps:

Sachlich bleiben - Die Abmahnung soll informieren, nicht bestrafen.

Dokumentieren - Bewahre Kopien auf, um bei späteren Streitigkeiten abgesichert zu sein.

Zeitnah reagieren - Je schneller Du auf Verstöße reagierst, desto eher lassen sich Konflikte klären.

Wie muss eine Abmahnung zugestellt werden?

Schriftform empfohlen

Eine schriftliche Abmahnung ist rechtlich belastbarer und dokumentiert den Vorgang.

Zustellung

Am besten persönlich gegen Unterschrift oder per Einschreiben, damit Du nachweisen kannst, dass die Abmahnung zugestellt wurde.

Inhalt
  • Konkrete Beschreibung des Verstoßes
  • Bezug auf die entsprechende Vertrags- oder Rechtsgrundlage
  • Aufforderung, das Verhalten künftig zu ändern
  • Hinweis auf mögliche rechtliche Konsequenzen bei Wiederholung
Fristen und Gründe
Wann darf ich kündigen?
Ordentliche Kündigung durch den Vermieter

Die gesetzlichen Mindestkündigungsfristen richten sich nach der Mietdauer, §573c BGB:

  • bis 5 Jahre Mietdauer 3 Monate
  • 5-8 Jahre 6 Monate
  • über 8 Jahre 9 Monate
Welche Gründe sind zulässig?
Zulässige Kündigungsgründe, §573 BGB
  • Eigenbedarf
  • Dauerhafte Vertragsverletzungen (z. B. wiederholte Mietrückstände)
  • Wirtschaftliche oder betriebliche Notwendigkeit
Wann ist eine fristlose Kündigung möglich?
Außerordentliche (fristlose) Kündigung, §543 BGB

Nur bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen, z. B. erhebliche Zahlungsverzüge oder starke Störungen.

Welche Form ist zu beachten?
Schriftform Pflicht

Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Mündliche Kündigungen sind unwirksam.

Zustellung
  • Persönlich mit Unterschrift der Mieter:in oder
  • Per Einschreiben mit Rückschein
Zugestellt gilt die Kündigung

Sobald sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt, sodass er die Möglichkeit hat, sie zur Kenntnis zu nehmen (z. B. beim Einwurf in den Briefkasten oder persönliche Übergabe).

Was ist zu dokumentieren?
Alle Schritte, Termine und Zustellungen

Die sollten sorgfältig dokumentiert werden, um im Streitfall rechtlich abgesichert zu sein.

Was ist darüber hinaus zu beachten?
Kommunikation, Reagieren und Absprachen

Klare Kommunikation, zeitnahes Reagieren auf Probleme und transparente Absprachen helfen oft, Kündigungen zu vermeiden. Ein offenes Mietverhältnis kann viele Konflikte schon im Vorfeld lösen.

Custom Tables

"Schlüsselfertig bauen: Schlüsselfertiges Haus Vor- & Nachteile"
Vorteile
Günstiger Preis
Einfache Montage
Robust und langlebig
Nachteile
Geringerer Wirkungsgrad als Röhrenkollektoren
Weniger Leistung im Winter
Relativ hohes Gewicht
"Wie hoch ist mein Heizenergieverbrauch? Wie viel kann ich sparen?"
Energieträger
Durchschnittlicher Verbrauch (kWh/m²a)
Einordnung
Gas
140–170 kWh/m²a
Typisch für Gebäude Bj. 1970–1990
Öl
150–180 kWh/m²a
tendenziell höher, da viele Anlagen alt
Fernwärme
110–150 kWh/m²a
niedriger wegen hoher Effizienz
Wärmepumpe
35–60 kWh/m²a Stromverbrauch
sehr effizient
"Gibt es rechtliche Vorgaben bei der energetischen Sanierung?"
Bauteile
Geforderter U-wert
Außenwand
0,24
Fenster
1,30
Dachflächenfenster
1,40
Verglassungen
1,10
Dachschrägen, Steildächer
0,24
Oberste Geschossdecken
0,24
Flachdächer
0,20
Wände und Decken gegen unbeheizten Keller, Bodenplatte
0,30
Decken gegen unbeheizten
Keller, Bodenplatte
0,50
Decken, die nach unten
an Außenluft grenzen
0,24
"Fenster energetisch sanieren – das musst Du wissen!"
Material
Vorteile
Nachteile
Kunststoff
Günstig, pflegeleicht, gute Dämmwerte
Weniger stabil, weniger hochwertig
Holz
Natürlich, sehr gute Dämmung, langlebig
Pflegebedürftig, teurer
Aluminium
Extrem langlebig, modern
Schlechte Dämmung ohne thermische Trennung, teuer
Holz/Alu
top Dämmung + langlebige Außenhaut
teuerste Variante
"Haus kaufen ohne Eigenkapital: So funktioniert die Immobilien-Vollfinanzierung"
Ohne Eigenkapital
Mit Eigenkapital
Eigenkapital
0 €
100.000 €
Darlehensbetrag
250.000 €
150.000 €
Effektiver Jahreszins
1,94 %
1,13 %
Monatliche Rate
814,58 €
388,75 €
Restshuld nach
30 Jahren
48,443 €
43,610 €
Gezahlte Zinsen
91,275 €
33,310 €
"Solarthermie: Warmwasseraufbereitung auf dem Dach"
Vorteile
Günstiger Preis
Einfache Montage
Robust und langlebig
Nachteile
Geringerer Wirkungsgrad als Röhrenkollektoren
Weniger Leistung im Winter
Relativ hohes Gewicht
Vorteile
Sehr hoher Wirkungsgrad
Fassadenmontage möglich
Weniger Kollektorfläche erforderlich
Nachteile
Höherer Preis
Anlage
Kollektorfläche
Speichervolumen
Nutzung
Warmwasser
5-6 m²
300 l
Warmwasser auf dem Dach
Kombi (Warmwasser + Heizung)
10-12 m²
750 l
Warmwasser und Heizungs-unterstützung
"KfW-Förderung bei Hauskauf & Sanierung: Das musst Du 2026 wissen"
Effizienzhaus
Zielgruppe
Art der Förderung
Besonderheiten
Wohneigentum für Familien (300)
Familien mit Einkommensgrenze
zinsgünstiges Darlehen, Tilgungszuschuss
Einkommensabhängig
Klimafreundlicher Neubau Wohngebäude (297/298)
Privatbauherren Neubau
zinsgünstiges Darlehen, Tilgungszuschuss
Energieeffizienz Pflicht
BEG-Einzelmaßnahmen (Zuschüsse)
Sanierer
Tilgungszuschuss
energetische Modernisierung, inkl. Dämmung, Heizung, PV
"Das KfW-Effizienzhaus: Anforderungen für 40, 55, 70 & 85"
Effizienzhaus
Primärenergiebedarf
Transmissions-wärmeverlust
Maximale Kredithöhe je Wohneinheit
Effizienzhaus 40
40 %
55 %
120.000 Euro mit 20 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 40 (Erneuerbare-Energien-Klasse)
oder Nachhaltigkeits-Klasse
40 %
55 %
150.000 Euro mit 25 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 55
55 %
70 %
120.000 Euro mit 15 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 55 (Erneuerbare-Energien-Klasse)
oder Nachhaltigkeits-Klasse
55 %
70 %
150.000 Euro mit 20 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 70
70 %
85 %
120.000 Euro mit 10 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 70 (Erneuerbare-Energien-Klasse) oder Nachhaltigkeits-Klasse
70 %
85 %
150.000 Euro mit 15 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 85
85 %
100 %
120.000 Euro mit 5 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 85 (Erneuerbare-Energien-Klasse) oder Nachhaltigkeits-Klasse
85 %
100 %
150.000 Euro mit 10 % Tilgungszuschuss
"Effektive Dachsanierung: Dein Weg zu einem besseren Zuhause"
Sanierung
Kosten inkl. Einbau
Aufsparrendämmung
(ohne Eindeckung)
ca. 15.000 €
Aufsparrendämmung
(mit Eindeckung)
ca. 25.000 € - 31.000 €
Zwischensparrendämmung
(mit Dämmmatten)
ab ca. 7.500 €
Zwischensparrendämmung
(Einblassdammüng)
ab ca. 5.000 €
Untersparrendämmung
ab ca. 4.000 €
Dämmung der oberesten Geschossdecke
(Einblassdämmung, unbegehbar)
ab ca. 1.200 €
Dacheindeckung
(ohne Dämmung)
10.000 - 16.000 €
Dachstuhl
(komplettes Dach)
19.000 - 56.000 €
"Lohnt sich ein Bausparvertrag? Das musst Du wissen."
Bausparvertrag
Tagesgeldkonto
Zinssatz
0,1 %
2%
Ausgezahlte Zinsen
252,81 €
5.341,76 €
Finanzierung ohne
Bausparvertrag
Finanzierung mit
Bausparvertrag
Kaufpreis mit
Nebenkosten
300.000 €
300.000 €
Davon Eigenkapital
50.000 €
50.000 € (davon 20.000 € angespart im Bausparvertrag, Bausparsumme: 50.000 €)
Bauspardarlehen
0 €
30.000 €
Zinssatz
Bauspardarlehen
-
1,5%
Restfinanzierung
250.000 €
220.000 €
Zinssatz Restfinanzierung
3,5%
3,5%
Durchschnittzins
Gesamtfinanzierung
3,5%
3,26%
Vorteile
Hohe Planungssicherheit durch feste Sparraten und Zinssätze
Staatliche Förderungen verringern finanzielle Belastung
Sehr niedrige Darlehenszinsen
Nachteile
Lange Laufzeiten mit wenig Flexibilität
Vergleichsweise hohe Abschlussgebühren
Niedrige Sparzinsen
"Lohnt sich ein Bausparvertrag? Das musst Du wissen."
Bausparvertrag
Tagesgeldkonto
Zinssatz
0,1 %
2%
Ausgezahlte Zinsen
252,81 €
5.341,76 €
Finanzierung ohne
Bausparvertrag
Finanzierung mit
Bausparvertrag
Kaufpreis mit
Nebenkosten
300.000 €
300.000 €
Davon Eigenkapital
50.000 €
50.000 € (davon 20.000 € angespart im Bausparvertrag, Bausparsumme: 50.000 €)
Bauspardarlehen
0 €
30.000 €
Zinssatz
Bauspardarlehen
-
1,5%
Restfinanzierung
250.000 €
220.000 €
Zinssatz Restfinanzierung
3,5%
3,5%
Durchschnittzins
Gesamtfinanzierung
3,5%
3,26%
Vorteile
Hohe Planungssicherheit durch feste Sparraten und Zinssätze
Staatliche Förderungen verringern finanzielle Belastung
Sehr niedrige Darlehenszinsen
Nachteile
Lange Laufzeiten mit wenig Flexibilität
Vergleichsweise hohe Abschlussgebühren
Niedrige Sparzinsen
"Renovieren, Sanieren, Modernisieren - Das sind die Unterschiede"
Maßnahme
Fokus
Kosten
Wertwirkung
Renovieren
Oberflächen, kleine Schäden
Niedrig
Werterhalt
Sanieren
Bausubstanz, Energieeffizienz
Mittel–hoch
Wertsteigerung
Modernisieren
Wohnkomfort, Technik, Effizienz
Mittel–hoch
Wertsteigerung
"Massivhaus oder Fertighaus: Was lohnt sich mehr?"
Massivhaus
Fertighaus
Lebensdauer
100-120 Jahre
70-100 Jahre
Flexibilität bei
der Planung
Komplett individuell planbar
Optionen aus Katalog wählbar
Wertbeständigkeit
Bei guter Instandhaltung sehr gute Wertbeständigkeit
Im Vergleich geringere Wertbeständigkeit
Stabilität
Sehr hohe statische Stabilität
Geringere Stabilität, höhere Anfälligkeit für extreme Witterung
Energieeffizienz
Bei richtiger Dämmung sehr gute Energieeffizienz
Sehr gute Energieeffizienz möglich, oftmals jedoch weniger gut gedämmt
Kosten
2.500 - 5.000 € pro Quadratmeter
Bis zu 3.500 € pro Quadratmeter
Bauzeit
Meistens 6-12 Monate
Meistens zwischen 4 und 8 Monaten
"So viel Einkommen brauchst Du, um Dir ein Haus zu kaufen"
Bundesland
Grunderwerbsteuer‑Satz (2025)
Baden‑Württemberg
5,0 %
Bayern
3,5 %
Berlin
6,0 %
Brandenburg
6,5 %
Bremen
5,5 %
Hamburg
5,5 %
Hessen
6,0 %
Mecklenburg‑
Vorpommern
6,0 %
Niedersachsen
5,0 %
Nordrhein‑Westfalen
6,5 %
Rheinland‑Pfalz
5,0 %
Saarland
6,5 %
Sachsen
5,5 %
Sachsen‑Anhalt
5,0 %
Schleswig‑Holstein
6,5 %
Thüringen
5,0 %
‍Monatliches Netto
Mögliche Rate (35 %)
Finanzierungsbetrag (ca.)
1.800 €
630 €
135.000–150.000 €
2.200 €
770 €
170.000–190.000 €
3.000 €
1.050 €
240.000–270.000 €
4.500 €
1.575 €
350.000–380.000 €
5.500 €
1.925 €
430.000–480.000 €
"15.000 € für Deinen Hauskauf: Der Eigenheimzuschuss in Bremen"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit Bremer Eigenheimzuschuss
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Eigenheimzuschuss
-
15.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
235.000 €
Monatliche Rate
1.108,70 €
1.042,18 €
Gezahlte Zinsen
149.133,11 €
140.185,12 €
Gesamtersparnis
-
23.947,99 €
"Förderung für Deinen Hauskauf in Baden-Württemberg: Sichere Dir 1 % Zinsen!"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit Z-15 Darlehen
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
253.000 €
Zinssatz
3,4 %
1,0 %
Anfängliche Tilgung
2,25 %
2,25 %
Monatliche Rate
1.177,08 €
677,08 €
Restschuld nach
15 Jahren
140.132,05 €
159.009,06 €
Gezahlte Zinsen
(15 Jahre)
102.007,05 €
30.884,04 €
"Bis zu 0,5 % Zinsen: Förderungen für den Hauskauf in Bayern"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit BayernLabo-Wohnungsbauprogramm
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Restfinanzierung
250.000 €
253.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
250.000 € Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
120.000 € BayernLabo-Darlehen (0,5 % Zinsen)
+ 130.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.125 €
835 €
Restschuld nach
15 Jahren
152.339,60 €
161.844 €
Gezahlte Zinsen
104.839,60 €
59.144 €
"Hauskauf-Förderung in Brandenburg: Jetzt zinsfreies Darlehen sichern."
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit ILB-Wohnungs-bauprogramm
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Grundförderung
und Abschlussentgelt
-
30.000 € Förderung-4.400 € Abschlussentgelt
Restfinanzierung
250.000 €
224.400 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
100 % ILB-Wohneigentums-programm
(0,5 % jährliche Gebühren)
Kosten
Gesamtfinanzierung
3,4 %
0,5 %
Monatliche Rate
1.333,33 €
729,17 €
Restschuld
35.592,49 €
92.278,15 €
Gezahlte Zinsen
105.592,49 €
17.278,15 €
"Förderung für große Familien: Dein Hauskauf in Hamburg"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit IFB-Eigenheimförderung
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Restfinanzierung
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
100 % der IFB-Eigenheimförderung
(2 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.125 €
833,33 €
Restschuld
152.339,60 €
162.619,56 €
Gezahlte Zinsen
104.839,60 €
62.619,56 €
"Hauskauf in NRW: Die NRW.Bank-Eigentumsförderung 2026"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit NRW.BANK Eigentumsförderung
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
184.000 € NRW.BANK Eigentumsförderung (0,5 % Zinsen + 0,5 % Gebühren)
66.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.108,70 €
878,48 €
Gezahlte Zinsen
(30 Jahre)
149.133,11 €
66.253,36 €
"Neubau-Förderung 2026 in Hessen: Jetzt niedrige Zinsen sichern."
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit Hessen-Darlehen
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Abschlussgebühr
-
3.000 €
Restfinanzierung
250.000 €
253.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Hessen-Darlehen (0,68 % Zinsen)
plus 103.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.333,33 €
1.009,89 €
Restschuld
35.592,49 €
70.634,73 €
Gezahlte Zinsen
105.592,49 €
60.008,73 €
"Förderung für Deinen Hauskauf in Rheinland-Pfalz: Jetzt Zinsen sichern."
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit ISB-Förderung
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
90.000 € ISB-Förderung (2,75 % Zinsen)
160.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.083,33 €
1.035,42 €
Restschuld nach
15 Jahren
162.105,64 €
163.717,81 €
Gezahlte Zinsen
(15 Jahre)
107.105,64 €
100.092,81 €
"Hauskauf im Saarland: SIKB-Förderung für Immobilienkäufer"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit SIKB-Wohnraumförderung
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Tilgungszuschuss
-
20 % (21.600 €)
Finanzierungsbedarf
250.000 €
228.400 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
86.400 € SIKB-Wohnraumförderung (1 % Zinsen)
142.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.108.70 €
901,27 €
Gezahlte Zinsen
(30 Jahre)
149.133,11 €
96.056,87 €
"Unter 1 % Zinsen: Förderung beim Hauskauf in Sachsen"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit SAB-Familienwohnen
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
100.000 € SAB-Familienwohnen (0,95 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.238,19 €
1.111,50 €
Restschuld nach
25 Jahren
121.457,36 €
83.448,86 €
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit IB-Wohneigentumsprogramm
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
100.000 € IB-Wohneigentumsprogramm (4,3 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.079,17 €
1.111,50 €
Restschuld nach
25 Jahren
121.457,36 €
83.448,86 €
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit IB.SH Immo Eigentum-Programm
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
100.000 € IB.SH Immo Eigentum (4,12 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.125 €
1.185,42 €
Restschuld nach
15 Jahren
152.339,60 €
150.019,85 €
Gezahlte Zinsen
(15 Jahre)
104.839,60 €
113.394,85 €
Mit Eigenkapital
Ohne Eigenkapital
Eigenkapital
50.000 €
0 €
Darlehensbetrag
250.000 €
300.000 €
Effektiver Jahreszins
ca. 3,4 %
ca. 4 %
Monatliche Rate
1.125 €
1.500 €
Restschuld nach
10 Jahren
152.340,60 €
176.954,76 €
Gezahlte Zinsen
104.839,60 €
146.954,76 €
Laufzeit
Zinsbindung
Sollzins pro Jahr
(effectiver Jahrezins)
4 bis 10 Jahre
10 Jahre
0,29 % (0,29 %)
11 bis 25 Jahre
10 Jahre
1,41 % (1,42 %)
11 bis 25 Jahre
20 Jahre
2,72 % (2,75 %)
26 bis 35 Jahre
10 Jahre
1,58 % (1,59 %)
26 bis 35 Jahre
20 Jahre
3,17 % (3,22 %)
Eigenkapital
0 €
30,000 €
50,000 €
80,000 €
Finanzierungs-
bedarf
400.000 €
370.000 €
350.000 €
320.000 €
Monatliche Rate
1.863,33 €
1.723,58 €
1.630,42 €
1.490,67 €
Gesamte Zinsleistungen
3.816,89 €
3.530,62 €
3.339,78 €
3.053,51 €
Restschuld
nach 15 Jahren
295.427,64 €
273.270,57 €
258.499,19 €
236.342,11 €
"Gebäudeenergiegesetz (GEG) Zusammenfassung: Das gilt 2026"
Bauteil
Maximaler U-Wert
Außenwände
0,24
Fenster
1,3
Dachfenster
1,4
Glasdächer
2
Türen
1,8
Dachflächen
0,2
Kellerwände
0,3
"Rent or Buy in Germany: What’s the Best Choice for You?"
‍Years
Renting cost
(€)
Buying cost
(€)
Equity built
(€)
Equity built with appreciation (€)
0
18,000
80,000
0
0
5
113,546
184,400
66,666
73,605
10
219,036
288,800
133,333
162,532
15
335,507
393,200
200,000
269,173
20
464,099
497,600
266,666
396,252
25
606,076
602,000
333,333
546,868
30
762,829
706,400
400,000
724,544
"Wie funktioniert ein Mietkauf? Vor- und Nachteile im Überblick"
Vorteile
kein sofortiges Eigenkapital nötig
sofortige Nutzung der Immobilie
keine Kaufpreissteigerungen während der Mietphase
Ansparen von Eigenkapital während der Mietphase möglich
weniger strenge Bonitätsprüfung als bei herkömmlichen Baufinanzierungen
Nachteile
höhere Gesamtkosten als eine übliche Finanzierung
oftmals höherer Kaufpreis als bei vergleichbaren Immobilien
Verlust von geleisteten Zahlungen beim Rücktritt vom Kauf
meist keine vollständige Anrechnung der Mietkosten auf den Kaufpreis
Mietkauf
Herkömmliche Baufinanzierung
Kaufpreis
300.000 €
300.000 €
Laufzeit
5 Jahre Mietphase,
25 Jahre Finanzierung
30 Jahre Finanzierung
Zinssatz
3,6 %
3,6 %
Mietkosten
60.000 €
0 €
Angerechnete
Mietkosten
0 €
0 €
Kreditbedarf
300.000 €
300.000 €
Monatliche Rate
1.518 €
1.364 €
Gezahlte
Zinsen gesamt
155.402 €
191.017 €
Kreditbedarf
515.402 €
491.017 €
Mietkauf
Herkömmliche Baufinanzierung
Kaufpreis
300.000 €
300.000 €
Laufzeit
5 Jahre Mietphase,
25 Jahre Finanzierung
30 Jahre Finanzierung
Zinssatz
3,6 %
3,6 %
Mietkosten
60.000 €
0 €
Angerechnete
Mietkosten
20.000 €
0 €
Kreditbedarf
280.000 €
300.000 €
Monatliche Rate
1.417 €
1.364 €
Gezahlte
Zinsen gesamt
145.042 €
191.017 €
Kosten gesamt
485.042 €
491.017 €
Mietkauf
Herkömmliche Baufinanzierung
Kaufpreis
300.000 €
300.000 €
Laufzeit
5 Jahre Mietphase,
25 Jahre Finanzierung
30 Jahre Finanzierung
Zinssatz
3,6 %
3,6 %
Mietkosten
60.000 €
0 €
Angerechnete
Mietkosten
30.000 €
0 €
Kreditbedarf
270.000 €
300.000 €
Monatliche Rate
1.366 €
1.364 €
Gezahlte
Zinsen gesamt
139.862 €
191.017 €
Kosten gesamt
469.862 €
491.017 €
Mietkauf
Herkömmliche Baufinanzierung
Kaufpreis
300.000 €
300.000 €
Laufzeit
5 Jahre Mietphase,
25 Jahre Finanzierung
30 Jahre Finanzierung
Zinssatz
3,6 %
3,6 %
Mietkosten
60.000 €
0 €
Angerechnete Mietkosten
48.000 €
0 €
Kreditbedarf
252.000 €
300.000 €
Monatliche Rate
1.275 €
1.364 €
Gezahlte Zinsen gesamt
130.538 €
191.017 €
Kosten gesamt
442.538 €
491.017 €
"Auslandsimmobilie finanzieren: So gelingt der Kauf im Ausland"
Kriterium
Deutsche Bank
Ausländische Bank
Sprache und Beratung
Deutsch, vertraute Prozesse
Fremdsprache, lokale Gepflogenheiten
Bonitätsprüfung
Nach deutschem Standard (Schufa, Einkommen)
Nach lokalen Kriterien, ggf. schwerer nachzuweisen
Grundschuld
auf Auslandsimmobilie
In der Regel nicht möglich
In der Regel möglich
Erforderliches Eigenkapital
Hoch (30-50 %)
Eher moderat (20-30 %), je nach Land
Zinssätze
Stabil, transparent, ggf. höher
Teilweise günstiger, abhängig vom Land
Rechtssicherheit
Hoch
Abhängig vom Land, mehr Unsicherheiten möglich
Zugangsvoraussetzungen
Gute Bonität, evtl. Immobilie in DE
Oft Wohnsitz oder Steuernummer im Land nötig
Geeignet für
Personen mit deutschem Wohnsitz, wenig Auslandserfahrung
Käufer mit lokalen Kontakten oder Erfahrung im Land
"Instandhaltungsrücklage für Dein Haus: Infos & Beispielrechnung"
Bauteil
Intervall
Geschätzte Kosten
Dach
30 bis 50 Jahre
20.000 bis 40.000 €
Fenster
15 bis 20 Jahre
ca. 500 € pro Fenster
Heizung
15 bis 20 Jahre
8.000 bis 20.000 €
Fassade
20 Jahre
5.000 bis 15.000 €
"Instandhaltungsrücklage Eigentumswohnung: Infos & Rechenbeispiel"
Maßnahme
Häufigkeit
Durchschnittskosten (gesamt)
Anteil pro Wohnung
(10 WE)
Dachsanierung
alle 30 Jahre
80.000 €
8.000 €
Heizungsanlage erneuern
alle 25–30 Jahre
50.000 €
5.000 €
Fassadenanstrich
& Dämmung
alle 20–30 Jahre
60.000 €
6.000 €
Aufzugmodernisierung
alle 20–25 Jahre
40.000 €
4.000 €
Treppenhaus
& Gemeinschaftsflächen
alle 15–20 Jahre
20.000 €
2.000 €
Sonstiges (Türen,
Technik etc.)
variabel
30.000 €
3.000 €
Summe (30 Jahre)
280.000 €
28.000 €
Maßnahme
Häufigkeit
Durchschnittskosten (gesamt)
Anteil pro Wohnung
(10 WE)
Dachsanierung
alle 30 Jahre
80.000 €
8.000 €
Heizungsanlage erneuern
alle 25–30 Jahre
50.000 €
5.000 €
Fassadenanstrich & Dämmung
alle 20–30 Jahre
60.000 €
6.000 €
Aufzugmodernisierung
alle 20–25 Jahre
40.000 €
4.000 €
Treppenhaus & Gemeinschaftsflächen
alle 15–20 Jahre
20.000 €
2.000 €
Sonstiges (Türen,
Technik etc.)
variabel
30.000 €
3.000 €
Summe (30 Jahre)
280.000 €
28.000 €
"Haus bauen oder kaufen? Entscheidungshilfe & Kostenvergleich"
Vorteile
Passgenaue Finanzierung während des Bauprojekts
Zugang zu Sonderförderungen (z.B. KfW-Förderung für Effizienzhaus)
Geringere Maklerprovision und zum Teil niedrigere Grunderwerbsteuer
Bauträger gewähren meist eine Garantie auf das Haus
Nachteile
Längere Laufzeiten und Zwischenfinanzierung können zusätzliche Kosten verursachen
Risiko von Zeitverzögerungen (Doppelbelastung durch Miete und Bauzinsen)
Bereitstellungszinsen und Zwischenfinanzierungskosten, falls der Bau sich verzögert
Planungskomplexität und Abhängigkeit vom Baufortschritt
Vorteile
Schnelle, einmalige Kreditauszahlung, bequemer Prozess
Planungssicherheit, keine Verzögerungen durch Baufortschritt
Sofortiger Einzug möglich, keine Doppelbelastung
Nachteile
Sanierungsbedarf kann die Kosten nachträglich erhöhen
Maklerprovision und Kaufnebenkosten können höher sein als beim Neubau
"Rohr- & Kanalsanierung: Kosten, Verfahren und Finanzierung für Hausbesitzer"
Vorteile
Keine oder kaum Erdarbeiten nötig
Dauer meist nur 1 bis 3 Tage
Oberfläche (Garten, Pflaster, Einfahrt) bleibt unberührt
Nachteile
Nicht geeignet bei stark deformierten oder zusammengebrochenen Rohren
Rohrdurchmesser wird etwas kleiner
Kosten steigen bei vielen Bögen oder Abzweigungen
Vorteile
Sehr schnell (oft in wenigen Stunden erledigt)
Günstig bei kleineren Schäden
Kein Aufgraben notwendig
Nachteile
Nur für punktuelle Risse oder Löcher geeignet
Keine Sanierung der gesamten Leitung, weitere Schäden bleiben bestehen
Vorteile
Dauerhafte Lösung für die nächsten Jahrzehnte, da komplett neue Leitung
Möglichkeit, Gefälle oder Rohrführung zu verbessern
Geeignet bei stark beschädigten oder eingebrochenen Rohren
Nachteile
Hoher Aufwand: Garten, Pflaster oder Wege müssen geöffnet und wiederhergestellt werden
Deutlich höhere Kosten
Längere Ausfallzeiten
‍Verfahren
Aufwand
Preis pro Meter
Gesamtkosten*
Geeignet bei
Inliner-Verfahren
Grabenlos
150 - 450 €
ca. 2.500 - 6.000 €
Risse, Wurzeleinwuchs, Undichtigkeiten
Kurzliner (Teilreparatur)
Punktuell
200 - 400 € pro Schadstelle
ca. 400 - 1.200 €
Einzelne Schadstellen
Offene Bauweise (Austausch)
Mit Erdarbeiten
700 - 1.600 €
ca. 10.000 - 20.000 €
Komplett beschädigte Leitungen
Reinigung / Fräsarbeiten
Vorbereitung
10 - 30 € pro Meter
150 - 450 €
Vorarbeiten für Sanierung
TV-Inspektion & Dichtheitsprüfung
Kontrolle
pauschal 200 - 500 €
Zustandsbewertung, Pflichtnachweis
"Guide: Haus mit Architekt bauen (Kosten & Planung)"
‍Kriterium
Architektenhaus
Fertighaus / Standardhaus
Planung
Frei geplant, Grundriss und Architektur individuell
Vorgefertigte Modelle, eingeschränkte Änderungen
Flexibilität
Hohe Flexibilität bei Raumaufteilung, Design, Materialien
Gering, Änderungen oft teuer oder nicht möglich
Bauweise
Massivbau, Holzrahmen oder Hybrid – abhängig vom Architekten
Standardisierte Bauweise, meist schneller Aufbau
Kosten pro m²
ca. 1.700–1.800 €/m² (Standardausbau) + Architektenhonorar (10–15 %)
Unter 1.500 €/m² Einstiegskosten, Zusatzkosten bei Sonderwünschen
Individualität
Voll umsetzbar, aber kostenintensiv
Begrenzte Umsetzung, manche Wünsche nicht möglich
Zeitaufwand /
Bauleitung
Architekt betreut Planung, Genehmigung, Bauleitung
Anbieter übernimmt meist Baukoordination, weniger individuelle Betreuung
Wiederverkaufswert
Oft höher, durch individuelle Architektur und Qualität
Abhängig von Standardmodell und Lage, weniger Differenzierungsmerkmale
‍ Kostenbestandteil
Beschreibung / Beispiele
Rohbau
Fundament, Wände, Dach – abhängig von Bauweise (Massiv, Holz, Hybrid)
‍Innenausbau
Böden, Wände, Decken, Türen, Treppen, Sanitärausstattung
Haustechnik
Heizung, Lüftung, Elektroinstallation, Smart-Home-Optionen
Architektenhonorar
10–15 % der Bausumme, abhängig vom Leistungsumfang
Baunebenkosten
Genehmigungen, Vermessung, Baustelleneinrichtung, Versicherungen
Grundstück
& Außenanlagen
Erwerb, Erschließung, Pflaster, Carport, Garten, Zaun
Sonderwünsche
/ Extras
z. B. Dachterrasse, Panoramafenster, hochwertige Materialien
‍Leistungsbereich
Typischer Anteil am Honorar
Grundlagenermittlung
& Entwurf
20-30 %
Genehmigungsplanung
5-10 %
Ausführungsplanung
20-25 %
Bauleitung
& Qualitätssicherung
25-35 %
Sonderleistungen
(z. B. Innenarchitektur)
variabel