Sanierungsatlas Deutschland: So sanieren wir
Der effi Sanierungsatlas analysiert zehntausende reale Sanierungsprojekte aus ganz Deutschland und zeigt, wie unterschiedlich die Energiewende im Gebäudebestand voranschreitet.

Durchschnittliche Sanierungskosten von 120.000 € sind geplant, die Maßnahmen könnten dabei unterschiedlicher nicht sein. Anhand von zehntausenden Sanierungsprojekten zeigt der effi Sanierungsatlas, bei welchen Maßnahmen Deutschland vorangeht und wo es noch hakt.
Für den effi Sanierungsatlas wurden zehntausende reale Sanierungsvorhaben ausgewertet, die Immobilienbesitzer über den effi Sanierungsrechner berechnet haben. So entsteht ein authentisches, datenbasiertes Bild davon, wie die Energiewende sich auf Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und andere Haustypen auswirkt.
Datenherkunft
Die Grundlage für den Sanierungsatlas bilden über 35.000 reale Sanierungsprojekte, die von Nutzern innerhalb eines Jahres über den effi Sanierungsrechner berechnet wurden. Jeder Datensatz steht für ein echtes Projekt, vom geplanten Heizungstausch bis zur kompletten energetischen Modernisierung. Wir haben die Daten von tatsächlichen Sanierungsprojekten in ganz Deutschland anonymisiert in diesem Report bereitgestellt.
Gebäudetypen im Sanierungsatlas
Die Datensätze umfassen Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und kleinere Mehrfamilienhäuser unterschiedlichster Baujahre – Häuser aus dem 19. Jahrhundert, über Nachkriegsbauten bis zum modernen KfW-Haus aus dem letzten Jahr. So lässt sich erkennen, wie stark die Sanierungsdynamik vom Alter und Zustand der Gebäude abhängt und wo der Nachholbedarf besonders groß ist.
Größe der sanierten Häuser
Im Durchschnitt sind die erfassten Häuser rund 161 m² groß, mit deutlichen regionalen Unterschieden. Während in Straubing (204 m²), Rosenheim (204 m²) und Rastatt (200 m²) besonders große Objekte saniert werden, liegen Städte wie Brandenburg an der Havel (87 m²), Remscheid (106 m²) oder Kaufbeuren (112 m²) deutlich darunter.
Die Daten zeigen, dass die Größe der Immobilie oft mitentscheidet, welche Maßnahmen Eigentümerinnen und Eigentümer zuerst angehen, auf dem Land dominieren größere Wohnflächen, in Städten eher kompaktere Objekte. Auffällig ist zudem, dass die neuen Bundesländer und Schleswig-Holstein mit durchschnittlich nur rund 137 m² deutlich kleinere Wohnflächen aufweisen als der Bundesdurchschnitt.
“Ein Land im Umbau”
„Klimaneutralität bleibt das Ziel – doch die Realität zeigt: Der Weg dorthin ist regional sehr unterschiedlich.” Maik Goebel, Treiber der energetischen Transformation, erklärt, wo Deutschland bei der Sanierungswende wirklich steht.
Die Zahlen verdeutlichen: Sanierung ist längst das zentrale Thema der Energiewende. Während jedoch einige Eigenheimbesitzer bereits vorangehen, stehen andere noch am Anfang. Gerade hier ist Wissen über die Auswirkungen von Sanierungsmaßnahmen entscheidend.“
Einfamilienhäuser im Fokus
Einfamilienhäuser machen den größten Teil der deutschen Wohngebäude aus. Rund drei Viertel aller Sanierungsprojekte im Sanierungsatlas stammen aus diesem Segment. Hier zeigt sich besonders deutlich, wie unterschiedlich Eigentümer ihre Modernisierung angehen und welche Maßnahmen sie tatsächlich planen.
Deutschlands Häuser – gebaut für eine andere Zeit
Der durchschnittliche Energiestandard der untersuchten Einfamilienhäuser stammt aus den Jahren zwischen 1960 und 1982, einer Zeit, in der Dämmung, Energieverbrauch und Emissionen kaum eine Rolle spielten. Nur etwa ein Drittel der Häuser weist ein gutes Energieniveau nach 1990 auf. Diese Zahlen zeigen, wie groß der Sanierungsbedarf tatsächlich ist: Ein Großteil des Bestands entspricht nicht den Anforderungen des aktuellen Gebäudeenergiegesetzes.
Um diese Standards zu erreichen, wären in vielen Fällen umfassende energetische Maßnahmen nötig. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 161m² Wohnfläche liegen die berechneten Investitionen, um das Haus auf einen aktuellen Energiestandard zu bringen, zwischen 95.000 Euro (nach 1980) und 145.000 Euro (vor 1960).
Heizungen, die ihre besten Jahre längst hinter sich haben
Das Herzstück jedes Energiesystems ist die Heizung. In Einfamilienhäusern in Deutschland ist sie im Durchschnitt 24,6 Jahre alt – viele Anlagen stammen noch aus einer Zeit, in der Energiepreise niedrig und Emissionen kaum ein Thema waren. Die Karte zeigt deutliche regionale Unterschiede: Während in Speyer Heizungen mit durchschnittlich 15 Jahren noch vergleichsweise jung sind, sind in keinem anderen Bundesland die Heizungen so alt wie in Thüringen.
Zahlreiche Landkreise, von Suhl über den Kyffhäuserkreis bis Saalfeld-Rudolstadt, verzeichnen Durchschnittsalter von über 27 Jahren. In Suhl gehören die Anlagen mit rund 30 Jahren sogar zu den ältesten Deutschlands.
Mit Blick auf das Gebäudeenergiegesetz bedeutet das: In vielen Regionen steht der Heizungstausch ohnehin bevor. Der Sanierungsdruck ist also nicht nur eine ökologische, sondern auch eine rechtliche Realität.
Deutschland heizt gespalten – Gas im Norden, Öl im Süden
Ein Blick auf die Karte zeigt ein deutliches Muster: Während im Norden und Westen Deutschlands Erdgas als Heizmittel dominiert, wird im Süden noch überwiegend mit Heizöl geheizt. Diese Unterschiede sind historisch gewachsen: Gasnetze wurden vielerorts erst später ausgebaut, während ländliche Regionen lange auf eigene Tanks setzten. Das Ergebnis: Zwei Heizrealitäten, die zeigen, wie unterschiedlich die Ausgangsbedingungen für die Wärmewende in Deutschland sind.
Wo die Wärmewende schon beginnt
Das Interesse an Wärmepumpen ist groß, doch ungleich verteilt. Besonders im Süden Deutschlands planen viele Eigentümerinnen und Eigentümer den Einbau - in Weiden in der Oberpfalz (75 %), Trier-Saarburg (74 %) und Rottal-Inn (71 %) ist die Wärmepumpe bereits als Alternative etabliert.
In anderen Regionen dagegen herrscht noch Zurückhaltung: In Suhl, Wolfsburg oder Wunsiedel im Fichtelgebirge liegt der Anteil derer, die eine Wärmepumpe planen, bei unter 12 %. Gründe dafür liegen oft in der Bauweise der Häuser oder den regionalen Förderstrukturen. Die Daten zeigen: Die Wärmewende ist im Gange, aber sie verläuft nicht überall im gleichen Takt.
Wenn nicht die Heizung, dann die Fassade
Daten zeigen, auch abseits der Wärmepumpe ist die Bereitschaft groß, in Energieeffizienz zu investieren. Neben der Heizung stehen vor allem Fassadendämmung (49 %) und neue Fenster (57 %) im Fokus vieler Sanierungspläne. Viele Eigentümer beginnen dort, wo sich Wirkung und Aufwand am besten vereinbaren lassen: an der Gebäudehülle. Nur rund 15 % der Sanierenden möchten eine Photovoltaikanlage installieren. Durchschnittlich möchten die Menschen in Deutschland knapp 120.000 € in Sanierungsmaßnahmen investieren. Schritt für Schritt entsteht so ein neues Bild der Sanierung – eines, das weiter reicht als nur bis zum Heizkeller.
Ein Land im Wandel, aber nicht im Gleichschritt
Sanierung ist längst kein Randthema mehr, sondern ein Spiegel dafür, wie Deutschland mit der Energiewende umgeht. Die Daten zeigen Fortschritt und Zurückhaltung zugleich: Viele Hausbesitzer wollen modernisieren, doch regionale Unterschiede, Förderlogik und alte Gebäudestrukturen bremsen den Wandel aus. Der effi Sanierungsatlas macht sichtbar, wo das Land bereits umdenkt und wo die Energiewende noch auf ihren Moment wartet.
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Custom Infoboxes
Klimafreundlicher Neubau
- 762 Millionen Euro für klimafreundliche Neubauten
- Geförderte Gebäude müssen strenge Effizienz– und Emissionsvorgaben erfüllen
- Bis zu 150.000 Euro Kredit zu einem Zinssatz ab 1,15 % möglich
Genossenschaftliches Wohnen
- Förderung von 15 Millionen Euro
- Bis zu 7,5 % Tilgungszuschuss für neue und bestehende Genossenschaften
- Geförderte Wohnungen und Häuser müssen vom Kreditnehmer bewohnt werden
Altersgerechter Umbau
- Förderung verdoppelt sich 2024 auf 15 Millionen Euro
- Bis zu 6250 Euro Zuschuss um Wohnungen barrierefrei zu machen
- Einzelmaßnahmen werden mit bis zu 10% der Kosten bezuschusst
Spanien
Ein absoluter Klassiker, nicht ohne Grund. Die Nachfrage ist hoch, der Markt ist breit aufgestellt und die Infrastruktur passt. Ob Küste, Insel oder Inland: Spanien bietet viele Optionen und klare Prozesse beim Immobilienkauf.
Portugal
Besonders in den letzten Jahren hat sich Portugal als attraktives Ziel etabliert. Der Markt wächst, die Preise sind im Vergleich zu anderen Ländern noch moderat, und viele Regionen setzen gezielt auf internationale Käufer.
Frankreich
Frankreich punktet mit einem seit Jahrzehnten etablierten Ferienimmobilienmarkt. Die Abläufe sind professionell, die Finanzierungsmöglichkeiten gut, und durch das notarielle System ist der Kauf rechtlich sauber abgesichert.
Baukindergeld ist ausgelaufen
Die Förderung “Baukindergeld” ist seit dem Jahr 2023 ausgelaufen, sie kann nicht mehr beantragt werden. Die Programme “Jung kauft Alt” und die KfW-Förderung 300 sind ihre Nachfolgeprogramme.
Rücklagenbedarf nach Nutzungsdauer
- Dach: 30.000 € / 40 Jahre = 750 € / Jahr
- Fenster: 5.000 € / 17,5 Jahre = 285 € / Jahr
- Heizung: 14.000 € / 17,5 Jahre = 800 € / Jahr
- Fassade: 10.000 € / 20 Jahre = 500 € / Jahr
Kaufnebenkosten im Überblick
Viele unterschätzen die Zusatzkosten beim Immobilienkauf. Dabei fallen je nach Bundesland und Situation schnell 10–15 % des Kaufpreises zusätzlich an. Hier die wichtigsten Posten:
- Grunderwerbsteuer: 3,5 %–6,5 % (je nach Bundesland)
- Notar und Grundbuch: ca. 1,5 %
- Maklerprovision: bis zu 7,14 %
- Grundschuldbestellung: ca. 0,2 %–0,5 %
- Gutachten (optional): ca. 300–1.000 € (z. B. bei älteren Objekten)
- Versicherungen (optional): variabel (z. B. Wohngebäudeversicherung)
Eine einfache Faustregel:
1–2 € / m² Wohnfläche und Monat zusätzlich privat zurücklegen.
Notarvertrag unterschreiben
Du und der Verkäufer unterschreiben den Kaufvertrag beim Notar. Danach leitet dieser alles für die Vormerkung ein.
Antrag beim Grundbuchamt
Der Notar beantragt die Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch, in Abteilung II.
Prüfung durch das Grundbuchamt
Das Amt prüft den Antrag und ob das Grundstück frei von widersprüchlichen Eintragungen ist.
Eintragung der Vormerkung
Nach erfolgreicher Prüfung wird die Vormerkung ins Grundbuch eingetragen. Ab diesem Moment ist Dein Immobilienkauf rechtlich abgesichert und niemand kann die Immobilie anderweitig verkaufen oder neue Belastungen eintragen.
Prüfung durch Finanzierungspartner
Deine Bank prüft die Auflassungsvormerkung, bevor sie Dir den Kredit auszahlt. Die Vormerkung gilt als Sicherheitsinstrument für Käufer und Kreditgeber.
Kaufpreiszahlung und Eigentumsumschreibung
Nach der Eintragung der Auflassungsvormerkung überweist Du den Kaufpreis an den Verkäufer. Anschließend wird das Eigentum offiziell im Grundbuch an Dich übertragen.
Löschung der Vormerkung
Sobald die Eigentumsumschreibung abgeschlossen ist, wird die Auflassungsvormerkung gelöscht.
Planung & Kontrolle
Ein Neubau gibt Dir maximale Gestaltungsfreiheit, von der Raumaufteilung bis zur Energieversorgung. Dafür brauchst Du Zeit, Geduld und ein sicheres Budget.
Verfügbarkeit
Eine Bestandsimmobilie ermöglicht oft einen schnelleren Einzug. Dafür musst Du Kompromisse beim Grundriss oder bei der Energieeffizienz eingehen.
Standort & Umfeld
In zentraler Lage oder etablierten Wohngebieten mit vorhandener Infrastruktur wirst Du eher eine Bestandsimmobilie finden, während Neubauten häufig am Stadtrand oder auf neu erschlossenen Flächen entstehen.
Langfristige Kosten
Neubauten punkten mit niedrigen Energiekosten und moderner Technik. Bestandsimmobilien können günstiger in der Anschaffung sein, erfordern aber oft energetische Sanierungen oder eine Renovierung.
Emotionale Präferenzen
Neben rationalen Faktoren wie z. B. Kosten spielen auch Selbstverwirklichung und Kreativität eine Rolle. Möchtest Du etwas Bestehendes übernehmen und anpassen, oder Deinen Traum komplett neu erschaffen?
Barrierefreiheit & Nachhaltigkeit
Wer langfristig plant, sollte diese Punkte berücksichtigen. Neubauten lassen sich barrierefrei und nachhaltig gestalten, während Bestandsimmobilien hier oft Nachrüstungen erfordern.
Wiederverkaufswert
Die Lage und der energetische Standard beeinflussen den zukünftigen Wert. Neubauten sind oft wertstabil durch moderne Technik, Bestandsimmobilien können bei guter Lage ebenfalls an Wert gewinnen.
Rechtliche Aspekte
Beim Neubau spielen Genehmigungen, Bebauungsplan, Bodengutachten und Bauabnahme eine Rolle. Bei Bestandsimmobilien solltest Du Kaufvertrag, mögliche Gewährleistungsausschlüsse, versteckte Mängel oder auch Denkmalschutz prüfen.
Den technischen Maßstab für die Prüfungen bilden die folgenden Normen
- DIN 1986-30 (Betrieb und Wartung von Entwässerungsanlagen)
- DIN 1986-100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke)
- DIN EN 1610 (Dichtheitsprüfung von erdverlegten Leitungen)
KfW 261 – Effizienzhaus-Sanierung
- Bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit
- Tilgungszuschüsse bis 45 % (je nach Standard)
- Ideal für Energiesanierungen, Dämmung, Heizung und Hülle
KfW-Einzelmaßnahmen (BEG EM)
- Zuschüsse bis 20 %
- Für Dämmung, Fenster, Heizung
- Kombinierbar mit Steuerbonus
BAFA Förderung Heizung
- Bis zu 30 % Zuschuss für Wärmepumpen
- Bis zu 50 % bei Austausch alter Öl-/Gasheizungen
Schlüsselfertig
Das Haus ist baulich abgeschlossen, aber eventuell fehlen noch Bodenbeläge, Malerarbeiten oder Außenanlagen.
Bezugsfertig
Hier ist alles erledigt, sodass der Einzug sofort möglich ist.
Langfristig planen
Bevor Du Deine Immobilie vermietest, lohnt es sich, die langfristige Perspektive zu klären. Ob als Kapitalanlage oder mit Blick auf spätere Eigennutzung oder Verkauf: Ziel ist, Entscheidungen so zu treffen, dass sie flexibel, wirtschaftlich sinnvoll und rechtlich abgesichert sind.
Wichtige Aspekte dabei:
Finanzielle Planung - Mieteinnahmen realistisch kalkulieren, Rücklagen einplanen, Verwaltung überschaubar halten.
Rechtliche Sicherheit - Alle Vereinbarungen und Fristen transparent und korrekt regeln.
Vertragsgestaltung - Mietverträge so gestalten, dass sie Deinen Zielen entsprechen und Anpassungen bei Bedarf ermöglichen.
Marktorientierte Mietpreise - Faire, marktgerechte Mieten sichern Einnahmen und erleichtern spätere Entscheidungen.
Recht & Alltag zusammen denken
Damit die Vermietung gut läuft, müssen rechtliche Vorgaben und der Vermietungsalltag zusammenpassen. Das bedeutet: Mietvertrag, Nebenkosten-abrechnung und Instandhaltungsplan früh mit rechtlicher Unterstützung erstellen und klar dokumentieren.
Gleichzeitig lohnt es sich, die Abläufe im Alltag klar zu regeln: Wer kümmert sich um Anfragen, Reparaturen oder Wartungen? Klare Abläufe und transparente Kommunikation machen den Alltag planbar und sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft.
Finanziell realistisch bleiben
Neben den Mieteinnahmen gehören Rücklagen für Instandhaltung, Leerstände und unerwartete Kosten zur Kalkulation. Nur mit einem klaren Zahlenbild lassen sich gute Entscheidungen treffen.
Eine gute Grundlage für Deine Entscheidung bilden überprüfbare Informationen der potenziellen Mietpartei wie:
- eine vollständig ausgefüllte Selbstauskunft
- ein Arbeitsvertrag und die drei letzten Einkommensnachweise
- eine aktuelle Schufa-Auskunft
Diese Unterlagen geben Dir Orientierung, ob die Miete langfristig machbar ist.
Beispiele für typische Aufgaben einer Hausverwaltung:
- Erstellung und Versand der Nebenkostenabrechnungen
- Organisation von Reparaturen, Wartung und Instandhaltung
- Verwaltung von Mietverträgen, Kautionen und Mieterakten
- Kommunikation mit Handwerker:innenBehörden, oder Dienstleistern
- Durchführung von regelmäßigen Wohnungsbegehungen und Kontrollen
- Unterstützung bei Mieterwechseln, z. B. Wohnungsübergaben und Abnahmen
Wann darf die Miete erhöht werden?
Bei Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete
Die Miete darf höchstens so hoch sein, wie andere vergleichbare Wohnungen in der Umgebung (Mietspiegel), gesetzlich geregelt durch §558 BGB.
Nach Modernisierung
Führst Du Modernisierungen durch (z. B. neue Heizung, Fenster, Dämmung), darf ein Teil der Kosten auf die Miete umgelegt werden, §559 BGB.
Staffel- oder Indexmiete
Bei vertraglich vereinbarter Staffelmiete oder Indexmiete sind Erhöhungen im Mietvertrag festgelegt.
Fristen beachten
Mieterhöhungen müssen in der Regel mindestens drei Monate vorher angekündigt werden. Bei der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete darf die Miete innerhalb von drei Jahren höchstens um 20 % steigen (in einigen Regionen 15 % - örtliche Regelungen beachten).
Wann darf eine Abmahnung erfolgen?
Vertragsverletzungen
Wenn Mieter:innen wiederholt Pflichten aus dem Mietvertrag verletzen, z. B. zahlungsrückstände, Ruhestörungen, unerlaubte Untervermietung oder Schäden an der Wohnung.
Vor Kündigung
Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen ist eine Abmahnung häufig Voraussetzung, bevor eine fristgerechte Kündigung rechtlich wirksam werden kann.
Tipps:
Sachlich bleiben - Die Abmahnung soll informieren, nicht bestrafen.
Dokumentieren - Bewahre Kopien auf, um bei späteren Streitigkeiten abgesichert zu sein.
Zeitnah reagieren - Je schneller Du auf Verstöße reagierst, desto eher lassen sich Konflikte klären.
Wie muss eine Abmahnung zugestellt werden?
Schriftform empfohlen
Eine schriftliche Abmahnung ist rechtlich belastbarer und dokumentiert den Vorgang.
Zustellung
Am besten persönlich gegen Unterschrift oder per Einschreiben, damit Du nachweisen kannst, dass die Abmahnung zugestellt wurde.
Inhalt
- Konkrete Beschreibung des Verstoßes
- Bezug auf die entsprechende Vertrags- oder Rechtsgrundlage
- Aufforderung, das Verhalten künftig zu ändern
- Hinweis auf mögliche rechtliche Konsequenzen bei Wiederholung
Wann darf ich kündigen?
Ordentliche Kündigung durch den Vermieter
Die gesetzlichen Mindestkündigungsfristen richten sich nach der Mietdauer, §573c BGB:
- bis 5 Jahre Mietdauer → 3 Monate
- 5-8 Jahre → 6 Monate
- über 8 Jahre → 9 Monate
Welche Gründe sind zulässig?
Zulässige Kündigungsgründe, §573 BGB
- Eigenbedarf
- Dauerhafte Vertragsverletzungen (z. B. wiederholte Mietrückstände)
- Wirtschaftliche oder betriebliche Notwendigkeit
Wann ist eine fristlose Kündigung möglich?
Außerordentliche (fristlose) Kündigung, §543 BGB
Nur bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen, z. B. erhebliche Zahlungsverzüge oder starke Störungen.
Welche Form ist zu beachten?
Schriftform Pflicht
Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Mündliche Kündigungen sind unwirksam.
Zustellung
- Persönlich mit Unterschrift der Mieter:in oder
- Per Einschreiben mit Rückschein
Zugestellt gilt die Kündigung
Sobald sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt, sodass er die Möglichkeit hat, sie zur Kenntnis zu nehmen (z. B. beim Einwurf in den Briefkasten oder persönliche Übergabe).
Was ist zu dokumentieren?
Alle Schritte, Termine und Zustellungen
Die sollten sorgfältig dokumentiert werden, um im Streitfall rechtlich abgesichert zu sein.
Was ist darüber hinaus zu beachten?
Kommunikation, Reagieren und Absprachen
Klare Kommunikation, zeitnahes Reagieren auf Probleme und transparente Absprachen helfen oft, Kündigungen zu vermeiden. Ein offenes Mietverhältnis kann viele Konflikte schon im Vorfeld lösen.
Custom Tables
Keller, Bodenplatte
an Außenluft grenzen
30 Jahren
oder Nachhaltigkeits-Klasse
oder Nachhaltigkeits-Klasse
(ohne Eindeckung)
(mit Eindeckung)
(mit Dämmmatten)
(Einblassdammüng)
(Einblassdämmung, unbegehbar)
(ohne Dämmung)
(komplettes Dach)
Bausparvertrag
Bausparvertrag
Nebenkosten
Bauspardarlehen
Gesamtfinanzierung
Bausparvertrag
Bausparvertrag
Nebenkosten
Bauspardarlehen
Gesamtfinanzierung
der Planung
Vorpommern
Kaufnebenkosten
Kaufnebenkosten
15 Jahren
(15 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
+ 130.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
Kaufnebenkosten
und Abschlussentgelt
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
(0,5 % jährliche Gebühren)
Gesamtfinanzierung
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
(2 % Zinsen)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
66.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
(30 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
plus 103.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
160.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
(15 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
142.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
(30 Jahre)
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
25 Jahren
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
25 Jahren
Kaufnebenkosten
der Finanzierung
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
15 Jahren
(15 Jahre)
10 Jahren
(effectiver Jahrezins)
bedarf
nach 15 Jahren
(€)
(€)
(€)
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
Mietkosten
Zinsen gesamt
25 Jahre Finanzierung
auf Auslandsimmobilie
(10 WE)
& Dämmung
& Gemeinschaftsflächen
Technik etc.)
(10 WE)
Technik etc.)
Bauleitung
& Außenanlagen
/ Extras
& Entwurf
& Qualitätssicherung
(z. B. Innenarchitektur)

