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Sanierung

PV-Anlagen: Welche Dacharten sind geeignet?

Welche Dacharten bringen die optimalen Erträge und eignen sich für PV-Anlagen? Vergleich und Tipps für Deine PV-Anlage.

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Ein weißer Bauarbeiterhut liegt auf den Solarpanelen auf dem Dach eines Einfamilienhauses

Bei der Planung und dem Bau der eigenen Immobilie stehen Hauskäufer:innen vor einer essentiellen Frage: Welche Bauweise ist für mich die Richtige? Sowohl Massivhäuser als auch Fertighäuser haben Vorteile und Nachteile, die während des Entscheidungsprozesses genauer betrachtet werden sollten, um nicht im Nachhinein die Wahl der Bauweise zu bereuen.

Was muss man bei einer PV-Anlage beachten?

PV-Anlagen sind eine der besten Optionen, um bei den Stromkosten bares Geld zu sparen und gleichzeitig ein umweltfreundlicher Weg zur Stromerzeugung. Für die Installation auf dem Hausdach sind zwei Faktoren essentiell: Der Neigungswinkel und die Ausrichtung der Dachfläche. Der optimale Neigungswinkel für Solarmodule liegt zwischen 20 und 60 Grad. Die beste Ausrichtung ist genau Richtung Süden. Oftmals ist es durch die Bausubstanz oder Verschattung nicht möglich, die Solarmodule so auszurichten, dass sie den maximal möglichen Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung erzielen. Doch auch bei abweichendem Neigungswinkel und einer Ausrichtung nach Südwest, Südost oder nach Osten oder Westen lassen sich gute Ergebnisse erzielen. 

Für die Installation einer PV-Anlage und die Frage, ob sich die Investition in Solarmodule lohnt, ist die Dachart der Immobilie ein wichtiger Faktor. Auf den meisten Dächern lassen sich entweder direkt auf der Dachfläche oder als Indach-Anlage in den Ziegeln eingelassen Solarmodule installieren. Die einzigen Faktoren, bei denen sich eine Photovoltaikanlage nicht lohnt, ist eine umfangreiche Verschattung oder eine komplette Ausrichtung der Dachfläche in Richtung Norden.

Welche Dacharten gibt es?

Die gängigsten Dacharten, die bei deutschen Immobilien zu finden sind, sind Satteldächer, Walmdächer, Pultdächer und Flachdächer. Die unterschiedlichen Dacharten unterscheiden sich in Neigungswinkel, Dachfläche und Ausrichtung und bieten so unterschiedlich gute Konditionen für die Installation einer Solaranlage.

Welche Dacharten sind für PV-Anlagen geeignet?

Satteldach

Satteldächer zeichnen sich durch zwei vom Giebel abfallende Dachseiten mit einer hohen Dachfläche aus. Durch die beiden entgegengesetzten Dachflächen und den oftmals optimalen Neigungswinkel sind Satteldächer in den meisten Fällen die beste Voraussetzung für die Wirksamkeit einer PV-Anlage. Die PV-Anlage kann hier an einem Gerüst auf dem Dach installiert werden, aber auch in Form einer Indach-Anlage in die Ziegel des Daches integriert werden.

 

Walmdach

Walmdächer unterscheiden sich von Satteldächern nur durch zwei kleine Dachfläche an beiden Seiten des Dachgiebels. Dadurch, dass Walmdächer vier Seiten für die Installation von Solarmodulen bieten, sind auch sie optimal für Photovoltaikanlagen geeignet. Oftmals werden auch an mehreren Seiten des Daches Solarmodule angebracht, um über den Lauf des Tages so viel Sonnenenergie wie möglich in elektrischen Strom umzuwandeln. 

Pultdach

Pultdächer haben im Gegensatz zu Sattel- und Walmdächern nur eine Dachseite, was die Ausrichtung des Daches für die Installation einer PV-Anlage essentiell macht. Wenn das Dach in Richtung Süden ausgerichtet ist, sind optimale Voraussetzungen für einen hohen Wirkungsgrad der installierten PV-Anlage gegeben. Bei einer Ausrichtung in Richtung Norden ist die Installation einer PV-Anlage durch die geringe Sonneneinstrahlung oft nicht sinnvoll. 

Flachdach

Anders als alle anderen gängigen Dacharten haben Flachdächer keine Dachneigung. Damit eine PV-Anlage auch auf einem Flachdach optimal Strom erzeugen kann, ist eine Unterkonstruktion aus Metall nötig. Diese sorgt dafür, dass die einzelnen Solarmodule in mehreren Reihen mit einem optimalen Neigungswinkel in Richtung Süden ausgerichtet sind. So kann der maximale Wirkungsgrad für die Stromerzeugung erreicht werden.

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"Immobilie vermieten: Dein 5-Schritte-Plan für erfolgreiche Vermietung"
Langfristig planen

Bevor Du Deine Immobilie vermietest, lohnt es sich, die langfristige Perspektive zu klären. Ob als Kapitalanlage oder mit Blick auf spätere Eigennutzung oder Verkauf: Ziel ist, Entscheidungen so zu treffen, dass sie flexibel, wirtschaftlich sinnvoll und rechtlich abgesichert sind.

Wichtige Aspekte dabei:

Finanzielle Planung - Mieteinnahmen realistisch kalkulieren, Rücklagen einplanen, Verwaltung überschaubar halten.

Rechtliche Sicherheit - Alle Vereinbarungen und Fristen transparent und korrekt regeln.

Vertragsgestaltung - Mietverträge so gestalten, dass sie Deinen Zielen entsprechen und Anpassungen bei Bedarf ermöglichen.

Marktorientierte Mietpreise - Faire, marktgerechte Mieten sichern Einnahmen und erleichtern spätere Entscheidungen.

Recht & Alltag zusammen denken

Damit die Vermietung gut läuft, müssen rechtliche Vorgaben und der Vermietungsalltag zusammenpassen. Das bedeutet: Mietvertrag, Nebenkosten-abrechnung und Instandhaltungsplan früh mit rechtlicher Unterstützung erstellen und klar dokumentieren.

Gleichzeitig lohnt es sich, die Abläufe im Alltag klar zu regeln: Wer kümmert sich um Anfragen, Reparaturen oder Wartungen? Klare Abläufe und transparente Kommunikation machen den Alltag planbar und sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft.

Finanziell realistisch bleiben

Neben den Mieteinnahmen gehören Rücklagen für Instandhaltung, Leerstände und unerwartete Kosten zur Kalkulation. Nur mit einem klaren Zahlenbild lassen sich gute Entscheidungen treffen.

Kaufnebenkosten: einmalig
  • Grunderwerbsteuer
  • Notarkosten
  • Grundbuchkosten
Finanzierungskosten: laufend
  • Zinsen
  • ggf. Bereitstellungszinsen
Betriebskosten: umlagefähig
  • Heizkosten
  • Warmwasser
  • Kaltwasser
  • Abwasser
  • Müllabfuhr
  • Straßenreinigung
  • Grundsteuer
  • Hausstrom
  • Aufzug
  • Gebäudereinigung
  • Gartenpflege
  • Schornsteinfeger
  • Gebäude-Sachversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Kabelanschluss / Gemeinschaftsantenne
Betriebskosten: nicht umlagefähig
  • Reparaturen
  • Instandhaltung
  • Instandsetzung
  • Bankgebühren
  • Verwaltungskosten
  • Rücklagenzuführung
  • Kosten für Neuvermietung
Versicherungen: laufend, nicht umlagefähig
  • Mietausfallversicherung
  • Rechtsschutzversicherung für Vermieter:innen
Rücklagen
  • Rücklagen für größere Sanierungen
  • Leerstand oder ungeplante Ausgaben
Eine gute Grundlage für Deine Entscheidung bilden überprüfbare Informationen der potenziellen Mietpartei wie:
  • eine vollständig ausgefüllte Selbstauskunft
  • ein Arbeitsvertrag und die drei letzten Einkommensnachweise 
  • eine aktuelle Schufa-Auskunft

Diese Unterlagen geben Dir Orientierung, ob die Miete langfristig machbar ist.

Beispiele für typische Aufgaben einer Hausverwaltung:
  • Erstellung und Versand der Nebenkostenabrechnungen
  • Organisation von Reparaturen, Wartung und Instandhaltung
  • Verwaltung von Mietverträgen, Kautionen und Mieterakten
  • Kommunikation mit Handwerker:innenBehörden, oder Dienstleistern
  • Durchführung von regelmäßigen Wohnungsbegehungen und Kontrollen
  • Unterstützung bei Mieterwechseln, z. B. Wohnungsübergaben und Abnahmen

Wann darf die Miete erhöht werden?

Bei Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete

Die Miete darf höchstens so hoch sein, wie andere vergleichbare Wohnungen in der Umgebung (Mietspiegel), gesetzlich geregelt durch §558 BGB.

Nach Modernisierung

Führst Du Modernisierungen durch (z. B. neue Heizung, Fenster, Dämmung), darf ein Teil der Kosten auf die Miete umgelegt werden, §559 BGB.

Staffel- oder Indexmiete

Bei vertraglich vereinbarter Staffelmiete oder Indexmiete sind Erhöhungen im Mietvertrag festgelegt.

Fristen beachten

Mieterhöhungen müssen in der Regel mindestens drei Monate vorher angekündigt werden. Bei der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete darf die Miete innerhalb von drei Jahren höchstens um 20 % steigen (in einigen Regionen 15 % - örtliche Regelungen beachten).

Wann darf eine Abmahnung erfolgen?

Vertragsverletzungen

Wenn Mieter:innen wiederholt Pflichten aus dem Mietvertrag verletzen, z. B. zahlungsrückstände, Ruhestörungen, unerlaubte Untervermietung oder Schäden an der Wohnung.

Vor Kündigung

Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen ist eine Abmahnung häufig Voraussetzung, bevor eine fristgerechte Kündigung rechtlich wirksam werden kann.

Tipps:

Sachlich bleiben - Die Abmahnung soll informieren, nicht bestrafen.

Dokumentieren - Bewahre Kopien auf, um bei späteren Streitigkeiten abgesichert zu sein.

Zeitnah reagieren - Je schneller Du auf Verstöße reagierst, desto eher lassen sich Konflikte klären.

Wie muss eine Abmahnung zugestellt werden?

Schriftform empfohlen

Eine schriftliche Abmahnung ist rechtlich belastbarer und dokumentiert den Vorgang.

Zustellung

Am besten persönlich gegen Unterschrift oder per Einschreiben, damit Du nachweisen kannst, dass die Abmahnung zugestellt wurde.

Inhalt
  • Konkrete Beschreibung des Verstoßes
  • Bezug auf die entsprechende Vertrags- oder Rechtsgrundlage
  • Aufforderung, das Verhalten künftig zu ändern
  • Hinweis auf mögliche rechtliche Konsequenzen bei Wiederholung
Fristen und Gründe
Wann darf ich kündigen?
Ordentliche Kündigung durch den Vermieter

Die gesetzlichen Mindestkündigungsfristen richten sich nach der Mietdauer, §573c BGB:

  • bis 5 Jahre Mietdauer 3 Monate
  • 5-8 Jahre 6 Monate
  • über 8 Jahre 9 Monate
Welche Gründe sind zulässig?
Zulässige Kündigungsgründe, §573 BGB
  • Eigenbedarf
  • Dauerhafte Vertragsverletzungen (z. B. wiederholte Mietrückstände)
  • Wirtschaftliche oder betriebliche Notwendigkeit
Wann ist eine fristlose Kündigung möglich?
Außerordentliche (fristlose) Kündigung, §543 BGB

Nur bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen, z. B. erhebliche Zahlungsverzüge oder starke Störungen.

Welche Form ist zu beachten?
Schriftform Pflicht

Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Mündliche Kündigungen sind unwirksam.

Zustellung
  • Persönlich mit Unterschrift der Mieter:in oder
  • Per Einschreiben mit Rückschein
Zugestellt gilt die Kündigung

Sobald sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt, sodass er die Möglichkeit hat, sie zur Kenntnis zu nehmen (z. B. beim Einwurf in den Briefkasten oder persönliche Übergabe).

Was ist zu dokumentieren?
Alle Schritte, Termine und Zustellungen

Die sollten sorgfältig dokumentiert werden, um im Streitfall rechtlich abgesichert zu sein.

Was ist darüber hinaus zu beachten?
Kommunikation, Reagieren und Absprachen

Klare Kommunikation, zeitnahes Reagieren auf Probleme und transparente Absprachen helfen oft, Kündigungen zu vermeiden. Ein offenes Mietverhältnis kann viele Konflikte schon im Vorfeld lösen.