Rückruf erfolgreich angefordert. Wir werden uns zeitnah bei Dir melden!
Netzwerkfehler. Bitte überprüfen Sie Ihre Verbindung und versuchen Sie es erneut.
Hauskauf
Wohnungskauf

Checkliste für den Umzug zum Abhaken & Planen

Entdecke unsere umfassende Checkliste für einen reibungslosen Umzug: Inklusive Planungstipps, Packhinweisen und Aufgaben nach dem Umzug. Mit PDF-Download zum Abhaken.

#
min
Zwei Kinder spielen vor ihren Eltern mit den Umzugskarton in ihrem neuen Zuhause beim Umzug

Alles Wichtige auf einen Blick:

  • Frühzeitig planen: Beginne die Vorbereitung des Umzugs bereits lange im Voraus, sodass am Umzugstag alles Nötige bereitsteht.
  • Mit Bedacht packen: Entrümple Deine Wohnung, ordne die Kartons nach Räumen und packe die wichtigsten Dinge für die ersten Tage separat ein.
  • Am Umzugstag: Lies Zählerstände ab, übergib die Wohnung und transportiere Deine Umzugskartons in die neue Immobilie.
  • Nachbereitung beachten: Räume Deine neue Immobilie ein, melde Dich um und stelle Dich in der Nachbarschaft vor.

Der Kaufvertrag ist unterschrieben, die Immobilie wurde Dir übergeben – jetzt trennt Dich nur noch ein Schritt vom neuen Lebensabschnitt in den eigenen vier Wänden: der Umzug aus der Mietwohnung ins Eigenheim. Du musst den Umzug vorbereiten, Umzugshelfer engagieren und all Deine Besitztümer in Kisten verpacken. Damit in dieser ereignisreichen Zeit nichts untergeht und Du im neuen Zuhause einen guten Start hast, findest Du hier unsere Umzugs-Checkliste zum Abhaken.

Die Vorbereitung: Umzug frühzeitig planen

Um Deinen Umzug reibungslos über die Bühne zu bringen, solltest Du die Vorbereitung bereits 3–4 Monate vor dem Umzugstermin beginnen. Kalkuliere zunächst die ungefähren Umzugskosten, damit Du diese in Deine finanzielle Planung der nächsten Monate einplanen kannst. Sobald Du den Umzugstermin festgelegt hast, kannst Du Dich um ein Umzugsunternehmen oder einen Transporter kümmern. Ein Umzugsunternehmen ist meist deutlich teurer, als selbst einen Transporter zu fahren. Jedoch musst Du bei der Zusammenarbeit mit einem Umzugsunternehmen lediglich die Kartons packen, die dann aus der Wohnung bequem in Dein Eigenheim transportiert werden. Hier kommt es auf Dein persönliches Budget für den Umzug an. Die wichtigsten Dinge, die Du vor dem Umzug vorbereiten solltest, sind:

  • Dokumente heraussuchen: Mietvertrag der alten Wohnung und bestehende Versorgerverträge für Gas, Wasser und Strom
  • Entrümpeln: Nicht mehr benötigte Dinge verkaufen oder spenden
  • Adressänderung vorbereiten: Termin für die Ummeldung nach dem Einzug vereinbaren und Nachsendeauftrag für die Post einrichten
  • Neues Eigenheim vorbereiten: Falls nötig Räume putzen, streichen und sonstige Vorkehrungen für den Einzug treffen
  • Umzugskartons besorgen
  • Müllentsorgung planen

Kartons packen: Mit der Checkliste beim Umzug den Überblick behalten

Etwa 2–3 Wochen vor dem Umzugstermin kannst Du bereits mit dem Packen der Umzugskartons beginnen. Am sinnvollsten ist es, die Kartons nach den Räumen zu packen, in denen sie in der neuen Immobilie ausgepackt werden. So vermeidest Du langes Suchen nach dem Umzug. Die Kartons solltest Du im Anschluss beschriften, damit Deine Helfer diese am Umzugstag direkt dem richtigen Raum zuordnen können. Empfehlenswert ist es, einige wenige Kartons mit den wichtigsten Dingen für die ersten Tage separat zu packen. So hast Du Deine Kleidung oder Hygieneartikel direkt zur Hand.

Extra-Tipp: Beschrifte Technik-Zubehör und Kabel, damit Du beim Auspacken Zeit sparst und Netzwerkstecker sowie Fernbedienungen schnell ans richtige Gerät kommen. Für die Demontage der Technik und Möbel solltest Du bereits frühzeitig Werkzeug bereithalten.

Lade Dir unsere Checkliste für Deinen Umzug herunter und hake nach und nach alle Punkte ab.

Der Umzugstag: Was Du beachten solltest

Am Umzugstag selbst gibt es auch einige Dinge zu beachten. Stelle bereits am Tag vorher Getränke und Verpflegung für Dich und Deine Umzugshelfer bereit, damit Du den Umzug nicht auf halbem Weg unterbrechen musst. Sobald alle Kartons und Möbelstücke aus der alten Mietwohnung getragen wurden, musst Du lediglich die Zählerstände von Strom, Wasser und Gas notieren, um diese später Deinen Versorgern mitteilen zu können.

Checkliste nach dem Umzug: Die nächsten Schritte abhaken

Sobald der Umzug geschafft ist und alle Kartons fertig ausgepackt wurden, ist der größte Teil bereits abgehakt. Allerdings gibt es auch nach dem Umzug einige Dinge, die Du erledigen musst:

  • Adressänderung mitteilen: Teile Deine neue Adresse den Versorgern für Strom, Wasser und Gas und den Versicherungen mit.
  • Nachbarschaft kennenlernen: Stelle Dich bei Deinen unmittelbaren Nachbarn vor und tausche Dich über Deine neue Gegend aus.
  • Sicherheitscheck durchführen: Prüfe eventuelle Alarmanlagen, Schlösser und Rauchmelder auf ihre Funktion.
  • Einwohnermeldeamt besuchen: Melde Dich innerhalb von zwei Wochen auf Deine neue Adresse um.
  • Dokumente archivieren: Bewahre alle wichtigen Dokumente bezüglich Deiner neuen Immobilie an einem sicheren Ort auf.

Buttons

Budget calculator

Infoboxes

"Immobilie vermieten: Dein 5-Schritte-Plan für erfolgreiche Vermietung"
Langfristig planen

Bevor Du Deine Immobilie vermietest, lohnt es sich, die langfristige Perspektive zu klären. Ob als Kapitalanlage oder mit Blick auf spätere Eigennutzung oder Verkauf: Ziel ist, Entscheidungen so zu treffen, dass sie flexibel, wirtschaftlich sinnvoll und rechtlich abgesichert sind.

Wichtige Aspekte dabei:

Finanzielle Planung - Mieteinnahmen realistisch kalkulieren, Rücklagen einplanen, Verwaltung überschaubar halten.

Rechtliche Sicherheit - Alle Vereinbarungen und Fristen transparent und korrekt regeln.

Vertragsgestaltung - Mietverträge so gestalten, dass sie Deinen Zielen entsprechen und Anpassungen bei Bedarf ermöglichen.

Marktorientierte Mietpreise - Faire, marktgerechte Mieten sichern Einnahmen und erleichtern spätere Entscheidungen.

Recht & Alltag zusammen denken

Damit die Vermietung gut läuft, müssen rechtliche Vorgaben und der Vermietungsalltag zusammenpassen. Das bedeutet: Mietvertrag, Nebenkosten-abrechnung und Instandhaltungsplan früh mit rechtlicher Unterstützung erstellen und klar dokumentieren.

Gleichzeitig lohnt es sich, die Abläufe im Alltag klar zu regeln: Wer kümmert sich um Anfragen, Reparaturen oder Wartungen? Klare Abläufe und transparente Kommunikation machen den Alltag planbar und sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft.

Finanziell realistisch bleiben

Neben den Mieteinnahmen gehören Rücklagen für Instandhaltung, Leerstände und unerwartete Kosten zur Kalkulation. Nur mit einem klaren Zahlenbild lassen sich gute Entscheidungen treffen.

Kaufnebenkosten: einmalig
  • Grunderwerbsteuer
  • Notarkosten
  • Grundbuchkosten
Finanzierungskosten: laufend
  • Zinsen
  • ggf. Bereitstellungszinsen
Betriebskosten: umlagefähig
  • Heizkosten
  • Warmwasser
  • Kaltwasser
  • Abwasser
  • Müllabfuhr
  • Straßenreinigung
  • Grundsteuer
  • Hausstrom
  • Aufzug
  • Gebäudereinigung
  • Gartenpflege
  • Schornsteinfeger
  • Gebäude-Sachversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Kabelanschluss / Gemeinschaftsantenne
Betriebskosten: nicht umlagefähig
  • Reparaturen
  • Instandhaltung
  • Instandsetzung
  • Bankgebühren
  • Verwaltungskosten
  • Rücklagenzuführung
  • Kosten für Neuvermietung
Versicherungen: laufend, nicht umlagefähig
  • Mietausfallversicherung
  • Rechtsschutzversicherung für Vermieter:innen
Rücklagen
  • Rücklagen für größere Sanierungen
  • Leerstand oder ungeplante Ausgaben
Eine gute Grundlage für Deine Entscheidung bilden überprüfbare Informationen der potenziellen Mietpartei wie:
  • eine vollständig ausgefüllte Selbstauskunft
  • ein Arbeitsvertrag und die drei letzten Einkommensnachweise 
  • eine aktuelle Schufa-Auskunft

Diese Unterlagen geben Dir Orientierung, ob die Miete langfristig machbar ist.

Beispiele für typische Aufgaben einer Hausverwaltung:
  • Erstellung und Versand der Nebenkostenabrechnungen
  • Organisation von Reparaturen, Wartung und Instandhaltung
  • Verwaltung von Mietverträgen, Kautionen und Mieterakten
  • Kommunikation mit Handwerker:innenBehörden, oder Dienstleistern
  • Durchführung von regelmäßigen Wohnungsbegehungen und Kontrollen
  • Unterstützung bei Mieterwechseln, z. B. Wohnungsübergaben und Abnahmen

Wann darf die Miete erhöht werden?

Bei Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete

Die Miete darf höchstens so hoch sein, wie andere vergleichbare Wohnungen in der Umgebung (Mietspiegel), gesetzlich geregelt durch §558 BGB.

Nach Modernisierung

Führst Du Modernisierungen durch (z. B. neue Heizung, Fenster, Dämmung), darf ein Teil der Kosten auf die Miete umgelegt werden, §559 BGB.

Staffel- oder Indexmiete

Bei vertraglich vereinbarter Staffelmiete oder Indexmiete sind Erhöhungen im Mietvertrag festgelegt.

Fristen beachten

Mieterhöhungen müssen in der Regel mindestens drei Monate vorher angekündigt werden. Bei der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete darf die Miete innerhalb von drei Jahren höchstens um 20 % steigen (in einigen Regionen 15 % - örtliche Regelungen beachten).

Wann darf eine Abmahnung erfolgen?

Vertragsverletzungen

Wenn Mieter:innen wiederholt Pflichten aus dem Mietvertrag verletzen, z. B. zahlungsrückstände, Ruhestörungen, unerlaubte Untervermietung oder Schäden an der Wohnung.

Vor Kündigung

Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen ist eine Abmahnung häufig Voraussetzung, bevor eine fristgerechte Kündigung rechtlich wirksam werden kann.

Tipps:

Sachlich bleiben - Die Abmahnung soll informieren, nicht bestrafen.

Dokumentieren - Bewahre Kopien auf, um bei späteren Streitigkeiten abgesichert zu sein.

Zeitnah reagieren - Je schneller Du auf Verstöße reagierst, desto eher lassen sich Konflikte klären.

Wie muss eine Abmahnung zugestellt werden?

Schriftform empfohlen

Eine schriftliche Abmahnung ist rechtlich belastbarer und dokumentiert den Vorgang.

Zustellung

Am besten persönlich gegen Unterschrift oder per Einschreiben, damit Du nachweisen kannst, dass die Abmahnung zugestellt wurde.

Inhalt
  • Konkrete Beschreibung des Verstoßes
  • Bezug auf die entsprechende Vertrags- oder Rechtsgrundlage
  • Aufforderung, das Verhalten künftig zu ändern
  • Hinweis auf mögliche rechtliche Konsequenzen bei Wiederholung
Fristen und Gründe
Wann darf ich kündigen?
Ordentliche Kündigung durch den Vermieter

Die gesetzlichen Mindestkündigungsfristen richten sich nach der Mietdauer, §573c BGB:

  • bis 5 Jahre Mietdauer 3 Monate
  • 5-8 Jahre 6 Monate
  • über 8 Jahre 9 Monate
Welche Gründe sind zulässig?
Zulässige Kündigungsgründe, §573 BGB
  • Eigenbedarf
  • Dauerhafte Vertragsverletzungen (z. B. wiederholte Mietrückstände)
  • Wirtschaftliche oder betriebliche Notwendigkeit
Wann ist eine fristlose Kündigung möglich?
Außerordentliche (fristlose) Kündigung, §543 BGB

Nur bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen, z. B. erhebliche Zahlungsverzüge oder starke Störungen.

Welche Form ist zu beachten?
Schriftform Pflicht

Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Mündliche Kündigungen sind unwirksam.

Zustellung
  • Persönlich mit Unterschrift der Mieter:in oder
  • Per Einschreiben mit Rückschein
Zugestellt gilt die Kündigung

Sobald sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt, sodass er die Möglichkeit hat, sie zur Kenntnis zu nehmen (z. B. beim Einwurf in den Briefkasten oder persönliche Übergabe).

Was ist zu dokumentieren?
Alle Schritte, Termine und Zustellungen

Die sollten sorgfältig dokumentiert werden, um im Streitfall rechtlich abgesichert zu sein.

Was ist darüber hinaus zu beachten?
Kommunikation, Reagieren und Absprachen

Klare Kommunikation, zeitnahes Reagieren auf Probleme und transparente Absprachen helfen oft, Kündigungen zu vermeiden. Ein offenes Mietverhältnis kann viele Konflikte schon im Vorfeld lösen.