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Grundpfandrecht

Ein Grundpfandrecht ist ein dingliches Recht an einem Grundstück und dient meist als Sicherheit für eine Immobilienfinanzierung.

Was ist das Grundpfandrecht?

Ein Grundpfandrecht ist ein dingliches Recht an einem Grundstück, das als Sicherheit für eine Forderung dient, meist für eine Immobilienfinanzierung. Was bedeutet dingliches Recht? Ein dingliches Recht ist ein unmittelbares Recht an beweglichen oder unbeweglichen Sachen.
Kann der Schuldner seine Schulden nicht mehr zurückzahlen, gibt das Grundpfandrecht dem Gläubiger das Recht, das Grundstück zu verwerten, zum Beispiel durch eine Zwangsversteigerung, um seine Forderungen zu begleichen. Das Grundpfandrecht gibt Banken und anderen Kreditgebern eine Absicherung, die es ihnen ermöglicht, Kredite mit hohem Volumen für den Hausbau oder -kauf zu vergeben. Das Grundpfandrecht wird im Grundbuch (Link einfügen!) eingetragen und belastet das Grundstück rechtlich.

Welche Arten von Grundpfandrechten gibt es?

  • Grundschuld: Die häufigste Form, die unabhängig von einer konkreten Forderung besteht und flexibler eingesetzt werden kann. Sie bleibt auch nach der Tilgung bestehen, was sie für zukünftige Kredite nutzbar macht.
  • Hypothek: Ist direkt mit einer spezifischen Forderung verknüpft und erlischt, sobald die Forderung beglichen ist. 
  • Rentenschuld: Grundschuld, bei der statt einer einmaligen Geldsumme eine regelmäßige, wiederkehrende Geldrente aus einem Grundstück zu zahlen ist. Der Eigentümer des Grundstücks kann die Rentenschuld durch die Zahlung einer im Grundbuch festgelegten Ablösungssumme ablösen.