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Sanierung

Die Auswirkungen der Sanierungspflicht auf Hausbesitzer: Eine detaillierte Analyse

Erfahre mehr über rechtliche Pflichten, Kosten, aktuelle Entwicklungen und Strafen.

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Ein Bauleiter mit Bauplan in der Hand steht vor einem sanierungsbedürftigen Haus in schwarz-weiß

Die Sanierungspflicht, eine gesetzliche Verpflichtung für Hausbesitzer:innen, ihre Immobilien nach bestimmten Energieeffizienzstandards zu renovieren, wie durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) festgelegt, zielt darauf ab, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen in Gebäuden zu senken. Mit dem Gebäudesektor als Quelle von etwa 40 % der CO₂-Emissionen in Deutschland, wie im dena Gebäudereport 2022 angeführt, ist eine energetische Verbesserung von Gebäuden ein kritischer Schritt zur Erreichung der nationalen Klimaziele. Diese Pflicht betrifft verschiedene Gruppen, einschließlich Hausbesitzer:innen, Mieter:innen, Arbeitgeber:innen und Besitzer:innen historischer Gebäude, die ihre Immobilien gemäß den Anforderungen an Dämmung und Heizungssystem-Upgrades anpassen müssen. Für neue Eigentümer besteht zudem eine zweijährige Frist, um die Sanierungspflicht nach dem Kauf einer Immobilie zu erfüllen.

Bei der Umsetzung dieser Anforderungen sollten Hausbesitzer:innen nicht nur die rechtlichen Vorgaben und Regelungen verinnerlichen, sondern auch einen Sanierungsplan und -zeitplan erstellen, professionelle Beratung einholen und die Bedürfnisse sowie den Komfort der Mieter:innen während der Renovierungsarbeiten berücksichtigen. Mit der Einhaltung der Sanierungspflicht, die teilweise durch die Anforderungen der KfW-Förderung und die Ausstellung von Energieausweisen kontrolliert wird, leisten Eigentümer einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Steigerung der Energieeffizienz, was letztendlich auch den Wert der Immobilie steigern kann. Einen ersten Überblick darüber bietet Dir unser Sanierungsrechner.

Was ist die Sanierungspflicht?

Die Sanierungspflicht bezieht sich auf die gesetzlichen Anforderungen, die Hausbesitzer:innen erfüllen müssen, um ihre Immobilien energetisch zu verbessern. Diese Pflicht umfasst sowohl neu errichtete als auch bestehende Gebäude. Gemäß dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) müssen Eigentümer sicherstellen, dass ihre Immobilien bestimmte Energiestandards erfüllen, die darauf abzielen, die Energieeffizienz zu verbessern und die Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Wichtige Aspekte der Sanierungspflicht:

  • Anwendungsbereich: Umfasst in den meisten Fällen ein Verbot von Öl- und Gasheizsystemen. Für neue Heizungsinstallationen ist vorgeschrieben, dass sie zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen.
  • Zeitrahmen für die Umsetzung: Neue Eigentümer haben zwei Jahre Zeit, ab dem Datum der Schlüsselübergabe, um die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Diese Maßnahmen umfassen die Dämmung der obersten Geschossdecke oder des Daches in beheizten Räumen und die Modernisierung der Heizsysteme durch den Austausch alter Kessel.
  • Pflicht zur energetischen Sanierung: Bei größeren Bauvorhaben, die mehr als 10 % eines Bauteils betreffen, wird gemäß § 48 GEG eine Sanierungspflicht wirksam.
  • Energieberatung: Eine Energieberatung mit einem unserer Partner ermöglicht es Dir, verborgene Einsparpotenziale zu identifizieren. Unsere Partner erarbeiten für Dich einen maßgeschneiderten Sanierungsfahrplan (iSFP) für Deine Sanierungsmaßnahmen und sichern Dir so die maximale Fördersumme. 
  • Mögliche Strafen: Nichterfüllung der Sanierungspflicht kann zu Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro führen.

Ausnahmeregelungen:

  • Langjährige Eigentümer, die das Gebäude mindestens seit dem 1. Februar 2002 bewohnen, sowie denkmalgeschützte Gebäude können von der Sanierungspflicht ausgenommen sein.
  • In Fällen von Erbschaft oder Schenkung gilt die Sanierungspflicht ebenfalls.

Zusätzlich unterstützen verschiedene Förderprogramme von Institutionen wie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Eigentümer finanziell bei der Durchführung energetischer Sanierungsmaßnahmen. Unser Sanierungsrechner bietet Dir einen individuell an deine Bedürfnisse angepassten Überblick.

Aktuelle Sanierungspflichten

Die Sanierungspflicht tritt insbesondere bei größeren Baumaßnahmen in Kraft. Laut § 48 des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) ist vorgeschrieben, dass bei einer Erneuerung von mehr als 10 % eines Bauteils, wie beispielsweise der Fassade oder des Daches, energetische Sanierungsarbeiten durchzuführen sind.

Ab 2024 kommt eine bedeutende Neuregelung zur Anwendung: Bei einem Heizungsaustausch müssen die neu eingesetzten Heizsysteme zu mindestens 65 % auf erneuerbare Energien zurückgreifen. Diese Regelung verdeutlicht die zunehmenden Bemühungen, die Energieeffizienz und den Umweltschutz im Bau- und Immobiliensektor zu steigern.

Ein weiterer zentraler Punkt der Sanierungspflicht ist die Berücksichtigung der Energieeffizienzklassen von Gebäuden. Diese Klassen, die auf Energieausweisen verzeichnet sind, informieren über den Energieverbrauch einer Immobilie. Höhere Klassen wie A, B oder C zeichnen sich durch einen niedrigeren Energieverbrauch aus. Gebäude, die in niedrigeren Klassen wie E, F oder G eingestuft sind, erfordern oft umfangreiche Sanierungsarbeiten, um den gesetzlichen Energieeffizienzstandards zu entsprechen. Bis 2030 ist geplant, dass Gebäude der Klassen G und F mindestens auf die Klasse E angehoben werden, und ab 2033 soll mindestens die Klasse D erreicht sein.

Strafen bei Nichteinhaltung

Die Nichtbeachtung der Sanierungspflicht kann mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Dies unterstreicht die Bedeutung der Einhaltung dieser Vorschriften für Eigentümer. Es ist daher ratsam, sich bei der Planung von Sanierungsmaßnahmen professionell beraten zu lassen und einen detaillierten Sanierungsfahrplan zu erstellen, um mögliche Strafen zu vermeiden und gleichzeitig die Energieeffizienz des Gebäudes zu verbessern.

Änderungen in 2024

Ab dem Jahr 2024 treten bedeutende Änderungen in Kraft, die darauf abzielen, die Energieeffizienz von Heizsystemen zu verbessern und den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern. Hier sind die wichtigsten geplanten Änderungen:

  1. Erneuerung alter Heizsysteme: Alte Heizsysteme müssen durch neue, energieeffiziente Systeme ersetzt werden. Diese Maßnahme ist verpflichtend, um den Energieverbrauch zu reduzieren und die CO2-Emissionen zu senken.
  2. Einsatz erneuerbarer Energien: Ab 2024 müssen neue Heizsysteme mindestens 65% ihres Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen decken. Dies gilt sowohl für Neubauten als auch für bestehende Gebäude, die ihre Heizsysteme erneuern.
  3. Regelmäßige Überprüfungen: Heizsysteme müssen regelmäßig überprüft und optimiert werden, um eine maximale Effizienz sicherzustellen.
  4. Dämmung und Isolierung: Die Dämmung der obersten Geschossdecke oder des Daches muss einen U-Wert von 0,24 W/m²K erfüllen. Zudem ist die Isolierung von Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen erforderlich.

Diese Änderungen sind Teil eines breiteren gesetzlichen Rahmens, der durch das neue Heizungsgesetz und die Anpassungen der CO2-Steuer sowie der Mehrwertsteuer auf Energieprodukte unterstützt wird. Die CO2-Steuer für Heizöl, Gas und Diesel wurde beispielsweise auf 40 Euro pro Tonne ab dem 1. Januar 2024 erhöht. Ebenfalls wurde die Mehrwertsteuer auf Gas und Fernwärme ab Januar 2024 auf den regulären Satz von 19% angehoben. Diese finanziellen Anreize und Strafen sollen Eigentümer dazu bewegen, in nachhaltigere Energiequellen zu investieren und somit langfristig Energiekosten zu sparen und den Umweltschutz zu fördern.

Finanzierungsmöglichkeiten und Förderungen

Die Finanzierung der energetischen Sanierung kann eine Herausforderung darstellen, doch es gibt zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten, die Dir zur Verfügung stehen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bieten verschiedene Förderprogramme an, die speziell darauf ausgerichtet sind, die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern.

Verfügbarkeit von Fördermitteln

  1. KfW-Förderprogramme: Diese Programme umfassen zinsvergünstigte Kredite für den Kauf oder Bau von Effizienzhäusern sowie für die energetische Sanierung bestehender Gebäude. Zusätzlich gibt es Tilgungszuschüsse, die sich nach dem Grad der Energieeffizienz richten.
  2. BAFA-Zuschüsse: BAFA bietet direkte Zuschüsse für einzelne Maßnahmen wie die Installation neuer Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energien. Diese Förderungen sind besonders attraktiv, da sie einen erheblichen Teil der Kosten abdecken können.
  3. Steuerliche Förderung: Neben den direkten Zuschüssen kannst Du auch steuerliche Erleichterungen in Anspruch nehmen, die 20% der Investitionskosten über drei Jahre verteilt betragen. Die maximale Fördersumme hierfür liegt bei 40.000 Euro pro Wohneinheit.

Kostenüberblick und zusätzliche Unterstützung

  • Die Kosten für die Dämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke bewegen sich zwischen 25 und 50 Euro pro m², während die Kosten für ein neues Heizsystem je nach Typ zwischen 13.000 und 40.000 Euro variieren können.
  • Für Haushalte mit geringem Einkommen sind zusätzliche staatliche Unterstützungen vorgesehen, um die Einhaltung der Sanierungspflichten finanziell zu erleichtern. So gibt es zum Beispiel für die Heizungserneuerung einen einkommensabhängigen Zuschuss von bis zu 30 %.
  • Es ist ratsam, vor Beginn der Maßnahmen einen Energie-Effizienz-Experten hinzuzuziehen und die Förderung vor Vertragsabschluss mit einem Dienstleister zu beantragen.

Diese finanziellen Hilfen und Förderprogramme sind darauf ausgelegt, Dich bei der Umsetzung der Sanierungspflicht zu unterstützen und die finanzielle Last zu minimieren. Informiere Dich gründlich und nutze die angebotenen Ressourcen, um Deine Immobilie effizient und kostengünstig zu sanieren.

Die EU-Sanierungspflicht 2030 und ihre Auswirkungen

Neue Energieeffizienzstandards und Modernisierungsanforderungen

Die Europäische Union hat im Rahmen des Europäischen “Green Deals” das Ziel gesetzt, den Energieverbrauch von Wohngebäuden bis 2030 um 16% und bis 2035 um 20-22% zu senken. Um dies zu erreichen, werden ab 2030 neue Vorschriften eingeführt, die den Einsatz fossiler Brennstoffe in Gebäuden verbieten und die Installation von Solarenergieanlagen in Neubauten vorschreiben, sofern dies technisch und wirtschaftlich machbar ist. Darüber hinaus wird die EU-Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) überarbeitet, um strengere Energieeffizienzanforderungen sowohl für neue als auch für bestehende Gebäude einzuführen.

Ziele und Bedeutung der Energieeffizienzklassen für Gebäude

Energieeffizienzklassen bieten eine wesentliche Methode zur Bewertung und transparenten Darstellung der Energieeffizienz von Gebäuden. Die Kategorisierung erstreckt sich von Klasse A für höchste Energieeffizienz bis hin zu Klasse H, welche für erheblichen Energieverbrauch steht. Diese Einteilung ermöglicht es Eigentümern, Mietern und Käufern, den Energieverbrauch einer Immobilie schnell einzuschätzen und ihre Entscheidungen darauf basierend zu treffen. Im Bestreben der Europäischen Union, die CO₂-Emissionen zu reduzieren, wurden konkrete Ziele zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden festgelegt. Beispielsweise ist geplant, dass bis zum Jahr 2030 alle Gebäude der Klassen G und F mindestens auf Klasse E aufgewertet werden und ab 2033 Klasse D die Mindestanforderung darstellt. Diese Vorgaben sind Teil einer breiteren gesetzlichen Initiative, die darauf ausgerichtet ist, den Energieverbrauch zu reduzieren und den Weg zu einer umweltfreundlicheren Energieversorgung zu ebnen.

Finanzielle und marktbezogene Auswirkungen

Die Umsetzung der EU-Sanierungspflicht 2030 könnte erhebliche finanzielle Belastungen für Eigentümer:innen, insbesondere solche mit weniger effizienten Gebäuden, mit sich bringen. Die Kosten für die Sanierung der 15 % am wenigsten effizienten Gebäude in Deutschland könnten bis 2030 bis zu 140 Milliarden Euro erreichen. Nicht modernisierte Gebäude könnten zudem an Wert verlieren, da sie für potenzielle Käufer und Mieter weniger attraktiv werden könnten.

Unterstützende Maßnahmen und Übergangsregelungen

Um die Übergangsphase zu erleichtern, plant die EU eine schrittweise Einführung der neuen Anforderungen mit spezifischen Fristen und Übergangszeiträumen. Dies wird durch verschiedene Gesetze und Vorschriften unterstützt, darunter das Emissionshandelssystem (ETS), die Richtlinie für erneuerbare Energien (RED), die Energieeffizienzrichtlinie (EED), die Lastenteilungsverordnung (ESR) und die Energiesteuerrichtlinie (ETD), um das Ziel zu erreichen, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55% im Vergleich zu 1990 zu senken.

Sanierungspflicht bei Eigentümerwechsel oder Erbschaft

Beim Eigentümerwechsel oder bei einer Erbschaft bist Du als neuer Eigentümer verpflichtet, die Immobilie innerhalb von zwei Jahren energetisch zu sanieren, um bestimmte Energieeffizienzstandards zu erfüllen. Diese Sanierungsmaßnahmen umfassen unter anderem die Dämmung des obersten Geschosses oder des Daches und die Modernisierung der Heizsysteme. Sollten diese Anforderungen nicht erfüllt werden, drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro.

Ein zertifizierter Schornsteinfeger überprüft im Rahmen regelmäßiger Inspektionen die Einhaltung dieser Sanierungspflichten. Zusätzlich müssen Öl- und Gasheizungen, die älter als 30 Jahre sind, ersetzt werden, was nicht nur den Energieverbrauch senkt, sondern auch zukünftig höheren CO2-Preisen entgegenwirkt.

Die Sanierungspflicht gilt für jede Art von Eigentumsübertragung, einschließlich Fällen, in denen ein Familienmitglied ein lebenslanges Wohnrecht (Nießbrauch) erhält. Es ist wichtig, dass Du als Hauskäufer versteckte Renovierungskosten bei älteren Immobilien beachtest und vor dem Kauf eine gründliche Prüfung der energetischen Zustände durchführen.

Ausnahmen und Sonderregelungen der Sanierungspflicht

Die deutsche Regierung bevorzugt einen quartalsbasierten Ansatz, anstatt eine obligatorische Sanierungspflicht einzuführen. Dies bedeutet, dass nicht alle Gebäude sofort den strengen Anforderungen unterliegen. Besondere Ausnahmen gelten für denkmalgeschützte Gebäude und Bauten mit besonderer historischer Bedeutung. Diese Immobilien können aufgrund ihrer kulturellen und historischen Wichtigkeit von der Sanierungspflicht ausgenommen werden, um ihre Integrität zu bewahren.

Weiterhin sind Gebäude, die vor 2002 gebaut worden sind und einen niedrigen Energiestandard aufweisen, von bestimmten Sanierungsanforderungen ausgenommen. Dies berücksichtigt die Tatsache, dass viele ältere Gebäude nicht ohne erhebliche Investitionen auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden können. Zusätzliche Ausnahmen gelten für Immobilien, die vor dem 1. Februar 2002 vom Eigentümer bewohnt wurden, für energetische Maßnahmen, die wirtschaftlich nicht vertretbar sind, und für Heizsysteme, die jünger als 30 Jahre sind. Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass die Sanierungspflicht realistisch und durchführbar bleibt, ohne die Eigentümer unverhältnismäßig zu belasten.


Zusammenfassung und Ausblick

Durch die umfassende Analyse der Sanierungspflicht und ihrer Implikationen für Hausbesitzer:innen wurde deutlich, dass diese gesetzlichen Anforderungen nicht nur eine Herausforderung darstellen, sondern auch eine Chance bieten, Immobilien energetisch zu verbessern und dadurch langfristig zum Umweltschutz beizutragen sowie Heiz- und Energiekosten zu senken. Die Änderungen seit 2024 und die EU-Sanierungspflicht 2030 unterstreichen die zunehmende Bedeutung der Energieeffizienz und erneuerbarer Energien im Immobiliensektor. Sie eröffnen neue Perspektiven für nachhaltiges Wohnen und tragen zu einer signifikanten Reduktion der CO2-Emissionen bei.

Für Eigentümer:innen bedeutet dies, dass es wichtiger denn je ist, sich frühzeitig mit den Möglichkeiten und Voraussetzungen der energetischen Sanierung auseinanderzusetzen. Die diversen Förderprogramme und finanziellen Unterstützungen bieten dabei eine solide Basis, um die finanzielle Belastung zu minimieren. Durch proaktives Handeln können Hausbesitzer nicht nur drohenden Strafen entgehen, sondern auch den Wert ihrer Immobilie nachhaltig steigern und einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Um einen ersten Überblick über die möglichen Kosten und Einsparungen zu erhalten, benutze unseren Sanierungsrechner.

In diesem Artikel

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"Zukunftsweisende Bauvorhaben: neue Förderprogramme des Bundesbauministeriums"
Klimafreundlicher Neubau
  • 762 Millionen Euro für klimafreundliche Neubauten
  • Geförderte Gebäude müssen strenge Effizienz– und Emissionsvorgaben erfüllen
  • Bis zu 150.000 Euro Kredit zu einem Zinssatz ab 1,15 % möglich
Genossenschaftliches Wohnen
  • Förderung von 15 Millionen Euro
  • Bis zu 7,5 % Tilgungszuschuss für neue und bestehende Genossenschaften
  • Geförderte Wohnungen und Häuser müssen vom Kreditnehmer bewohnt werden
Altersgerechter Umbau
  • Förderung verdoppelt sich 2024 auf 15 Millionen Euro
  • Bis zu 6250 Euro Zuschuss um Wohnungen barrierefrei zu machen
  • Einzelmaßnahmen werden mit bis zu 10% der Kosten bezuschusst
"Auslandsimmobilie finanzieren: So gelingt der Kauf im Ausland"
Spanien

Ein absoluter Klassiker, nicht ohne Grund. Die Nachfrage ist hoch, der Markt ist breit aufgestellt und die Infrastruktur passt. Ob Küste, Insel oder Inland: Spanien bietet viele Optionen und klare Prozesse beim Immobilienkauf.

Portugal

Besonders in den letzten Jahren hat sich Portugal als attraktives Ziel etabliert. Der Markt wächst, die Preise sind im Vergleich zu anderen Ländern noch moderat, und viele Regionen setzen gezielt auf internationale Käufer.

Frankreich

Frankreich punktet mit einem seit Jahrzehnten etablierten Ferienimmobilienmarkt. Die Abläufe sind professionell, die Finanzierungsmöglichkeiten gut, und durch das notarielle System ist der Kauf rechtlich sauber abgesichert.

"Alleinerziehend ein Haus kaufen? Voraussetzungen & Tipps"
Baukindergeld ist ausgelaufen

Die Förderung “Baukindergeld” ist seit dem Jahr 2023 ausgelaufen, sie kann nicht mehr beantragt werden. Die Programme “Jung kauft Alt” und die KfW-Förderung 300 sind ihre Nachfolgeprogramme.

"Instandhaltungs-Rücklage für Dein Haus: Infos & Beispielrechnung"
Rücklagenbedarf nach Nutzungsdauer
  • Dach: 30.000 € / 40 Jahre = 750 € / Jahr
  • Fenster: 5.000 € / 17,5 Jahre = 285 € / Jahr
  • Heizung: 14.000 € / 17,5 Jahre = 800 € / Jahr
  • Fassade: 10.000 € / 20 Jahre = 500 € / Jahr
"Immobilienkredite für Beamte: Alle Vorteile auf einen Blick"
Kaufnebenkosten im Überblick

Viele unterschätzen die Zusatzkosten beim Immobilienkauf. Dabei fallen je nach Bundesland und Situation schnell 10–15 % des Kaufpreises zusätzlich an. Hier die wichtigsten Posten:

  • Grunderwerbsteuer: 3,5 %–6,5 % (je nach Bundesland)
  • Notar und Grundbuch: ca. 1,5 %
  • Maklerprovision: bis zu 7,14 %
  • Grundschuldbestellung: ca. 0,2 %–0,5 %
  • Gutachten (optional): ca. 300–1.000 € (z. B. bei älteren Objekten)
  • Versicherungen (optional): variabel (z. B. Wohngebäudeversicherung)
"Instandhaltungs-Rücklage Eigentumswohnung: Infos & Rechenbeispiel"
Eine einfache Faustregel:

1–2 € / m² Wohnfläche und Monat zusätzlich privat zurücklegen.

"Haus bauen oder kaufen? Entscheidungshilfe & Kostenvergleich"
Notarvertrag unterschreiben

Du und der Verkäufer unterschreiben den Kaufvertrag beim Notar. Danach leitet dieser alles für die Vormerkung ein.

Antrag beim Grundbuchamt

Der Notar beantragt die Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch, in Abteilung II.

Prüfung durch das Grundbuchamt

Das Amt prüft den Antrag und ob das Grundstück frei von widersprüchlichen Eintragungen ist.

4
Eintragung der Vormerkung

Nach erfolgreicher Prüfung wird die Vormerkung ins Grundbuch eingetragen. Ab diesem Moment ist Dein Immobilienkauf rechtlich abgesichert und niemand kann die Immobilie anderweitig verkaufen oder neue Belastungen eintragen.

5
Prüfung durch Finanzierungspartner

Deine Bank prüft die Auflassungsvormerkung, bevor sie Dir den Kredit auszahlt. Die Vormerkung gilt als Sicherheitsinstrument für Käufer und Kreditgeber.

6
Kaufpreiszahlung und Eigentumsumschreibung

Nach der Eintragung der Auflassungsvormerkung überweist Du den Kaufpreis an den Verkäufer. Anschließend wird das Eigentum offiziell im Grundbuch an Dich übertragen.

7
Löschung der Vormerkung

Sobald die Eigentumsumschreibung abgeschlossen ist, wird die Auflassungsvormerkung gelöscht.

"Haus bauen oder kaufen? Entscheidungshilfe & Kostenvergleich"
Planung & Kontrolle

Ein Neubau gibt Dir maximale Gestaltungsfreiheit, von der Raumaufteilung bis zur Energieversorgung. Dafür brauchst Du Zeit, Geduld und ein sicheres Budget.

Verfügbarkeit

Eine Bestandsimmobilie ermöglicht oft einen schnelleren Einzug. Dafür musst Du Kompromisse beim Grundriss oder bei der Energieeffizienz eingehen.

Standort & Umfeld

In zentraler Lage oder etablierten Wohngebieten mit vorhandener Infrastruktur wirst Du eher eine Bestandsimmobilie finden, während Neubauten häufig am Stadtrand oder auf neu erschlossenen Flächen entstehen.

Langfristige Kosten

Neubauten punkten mit niedrigen Energiekosten und moderner Technik. Bestandsimmobilien können günstiger in der Anschaffung sein, erfordern aber oft energetische Sanierungen oder eine Renovierung.

Emotionale Präferenzen

Neben rationalen Faktoren wie z. B. Kosten spielen auch Selbstverwirklichung und Kreativität eine Rolle. Möchtest Du etwas Bestehendes übernehmen und anpassen, oder Deinen Traum komplett neu erschaffen?

Barrierefreiheit & Nachhaltigkeit

Wer langfristig plant, sollte diese Punkte berücksichtigen. Neubauten lassen sich barrierefrei und nachhaltig gestalten, während Bestandsimmobilien hier oft Nachrüstungen erfordern.

Wiederverkaufswert

Die Lage und der energetische Standard beeinflussen den zukünftigen Wert. Neubauten sind oft wertstabil durch moderne Technik, Bestandsimmobilien können bei guter Lage ebenfalls an Wert gewinnen.

Rechtliche Aspekte

Beim Neubau spielen Genehmigungen, Bebauungsplan, Bodengutachten und Bauabnahme eine Rolle. Bei Bestandsimmobilien solltest Du Kaufvertrag, mögliche Gewährleistungsausschlüsse, versteckte Mängel oder auch Denkmalschutz prüfen.

"Dichtheitsprüfung für private Abwasserleitungen: Kosten & Ablauf"
Den technischen Maßstab für die Prüfungen bilden die folgenden Normen
  • DIN 1986-30 (Betrieb und Wartung von Entwässerungsanlagen)
  • DIN 1986-100 (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke)
  • DIN EN 1610 (Dichtheitsprüfung von erdverlegten Leitungen)
"Was ist eine Kernsanierung? Ablauf, Kosten, Maßnahmen & Finanzierung"
KfW 261 – Effizienzhaus-Sanierung
  • Bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit
  • Tilgungszuschüsse bis 45 % (je nach Standard)
  • Ideal für Energiesanierungen, Dämmung, Heizung und Hülle
KfW-Einzelmaßnahmen (BEG EM)
  • Zuschüsse bis 20 %
  • Für Dämmung, Fenster, Heizung
  • Kombinierbar mit Steuerbonus
BAFA Förderung Heizung
  • Bis zu 30 % Zuschuss für Wärmepumpen
  • Bis zu 50 % bei Austausch alter Öl-/Gasheizungen
"Schlüsselfertig bauen: Schlüsselfertiges Haus Vor- & Nachteile"
Schlüsselfertig

Das Haus ist baulich abgeschlossen, aber eventuell fehlen noch Bodenbeläge, Malerarbeiten oder Außenanlagen.

Bezugsfertig

Hier ist alles erledigt, sodass der Einzug sofort möglich ist.

"Immobilie vermieten: Dein 5-Schritte-Plan für erfolgreiche Vermietung"
Langfristig planen

Bevor Du Deine Immobilie vermietest, lohnt es sich, die langfristige Perspektive zu klären. Ob als Kapitalanlage oder mit Blick auf spätere Eigennutzung oder Verkauf: Ziel ist, Entscheidungen so zu treffen, dass sie flexibel, wirtschaftlich sinnvoll und rechtlich abgesichert sind.

Wichtige Aspekte dabei:

Finanzielle Planung - Mieteinnahmen realistisch kalkulieren, Rücklagen einplanen, Verwaltung überschaubar halten.

Rechtliche Sicherheit - Alle Vereinbarungen und Fristen transparent und korrekt regeln.

Vertragsgestaltung - Mietverträge so gestalten, dass sie Deinen Zielen entsprechen und Anpassungen bei Bedarf ermöglichen.

Marktorientierte Mietpreise - Faire, marktgerechte Mieten sichern Einnahmen und erleichtern spätere Entscheidungen.

Recht & Alltag zusammen denken

Damit die Vermietung gut läuft, müssen rechtliche Vorgaben und der Vermietungsalltag zusammenpassen. Das bedeutet: Mietvertrag, Nebenkosten-abrechnung und Instandhaltungsplan früh mit rechtlicher Unterstützung erstellen und klar dokumentieren.

Gleichzeitig lohnt es sich, die Abläufe im Alltag klar zu regeln: Wer kümmert sich um Anfragen, Reparaturen oder Wartungen? Klare Abläufe und transparente Kommunikation machen den Alltag planbar und sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft.

Finanziell realistisch bleiben

Neben den Mieteinnahmen gehören Rücklagen für Instandhaltung, Leerstände und unerwartete Kosten zur Kalkulation. Nur mit einem klaren Zahlenbild lassen sich gute Entscheidungen treffen.

Kaufnebenkosten: einmalig
  • Grunderwerbsteuer
  • Notarkosten
  • Grundbuchkosten
Finanzierungskosten: laufend
  • Zinsen
  • ggf. Bereitstellungszinsen
Betriebskosten: umlagefähig
  • Heizkosten
  • Warmwasser
  • Kaltwasser
  • Abwasser
  • Müllabfuhr
  • Straßenreinigung
  • Grundsteuer
  • Hausstrom
  • Aufzug
  • Gebäudereinigung
  • Gartenpflege
  • Schornsteinfeger
  • Gebäude-Sachversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Kabelanschluss / Gemeinschaftsantenne
Betriebskosten: nicht umlagefähig
  • Reparaturen
  • Instandhaltung
  • Instandsetzung
  • Bankgebühren
  • Verwaltungskosten
  • Rücklagenzuführung
  • Kosten für Neuvermietung
Versicherungen: laufend, nicht umlagefähig
  • Mietausfallversicherung
  • Rechtsschutzversicherung für Vermieter:innen
Rücklagen
  • Rücklagen für größere Sanierungen
  • Leerstand oder ungeplante Ausgaben
Eine gute Grundlage für Deine Entscheidung bilden überprüfbare Informationen der potenziellen Mietpartei wie:
  • eine vollständig ausgefüllte Selbstauskunft
  • ein Arbeitsvertrag und die drei letzten Einkommensnachweise 
  • eine aktuelle Schufa-Auskunft

Diese Unterlagen geben Dir Orientierung, ob die Miete langfristig machbar ist.

Beispiele für typische Aufgaben einer Hausverwaltung:
  • Erstellung und Versand der Nebenkostenabrechnungen
  • Organisation von Reparaturen, Wartung und Instandhaltung
  • Verwaltung von Mietverträgen, Kautionen und Mieterakten
  • Kommunikation mit Handwerker:innenBehörden, oder Dienstleistern
  • Durchführung von regelmäßigen Wohnungsbegehungen und Kontrollen
  • Unterstützung bei Mieterwechseln, z. B. Wohnungsübergaben und Abnahmen

Wann darf die Miete erhöht werden?

Bei Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete

Die Miete darf höchstens so hoch sein, wie andere vergleichbare Wohnungen in der Umgebung (Mietspiegel), gesetzlich geregelt durch §558 BGB.

Nach Modernisierung

Führst Du Modernisierungen durch (z. B. neue Heizung, Fenster, Dämmung), darf ein Teil der Kosten auf die Miete umgelegt werden, §559 BGB.

Staffel- oder Indexmiete

Bei vertraglich vereinbarter Staffelmiete oder Indexmiete sind Erhöhungen im Mietvertrag festgelegt.

Fristen beachten

Mieterhöhungen müssen in der Regel mindestens drei Monate vorher angekündigt werden. Bei der Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete darf die Miete innerhalb von drei Jahren höchstens um 20 % steigen (in einigen Regionen 15 % - örtliche Regelungen beachten).

Wann darf eine Abmahnung erfolgen?

Vertragsverletzungen

Wenn Mieter:innen wiederholt Pflichten aus dem Mietvertrag verletzen, z. B. zahlungsrückstände, Ruhestörungen, unerlaubte Untervermietung oder Schäden an der Wohnung.

Vor Kündigung

Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen ist eine Abmahnung häufig Voraussetzung, bevor eine fristgerechte Kündigung rechtlich wirksam werden kann.

Tipps:

Sachlich bleiben - Die Abmahnung soll informieren, nicht bestrafen.

Dokumentieren - Bewahre Kopien auf, um bei späteren Streitigkeiten abgesichert zu sein.

Zeitnah reagieren - Je schneller Du auf Verstöße reagierst, desto eher lassen sich Konflikte klären.

Wie muss eine Abmahnung zugestellt werden?

Schriftform empfohlen

Eine schriftliche Abmahnung ist rechtlich belastbarer und dokumentiert den Vorgang.

Zustellung

Am besten persönlich gegen Unterschrift oder per Einschreiben, damit Du nachweisen kannst, dass die Abmahnung zugestellt wurde.

Inhalt
  • Konkrete Beschreibung des Verstoßes
  • Bezug auf die entsprechende Vertrags- oder Rechtsgrundlage
  • Aufforderung, das Verhalten künftig zu ändern
  • Hinweis auf mögliche rechtliche Konsequenzen bei Wiederholung
Fristen und Gründe
Wann darf ich kündigen?
Ordentliche Kündigung durch den Vermieter

Die gesetzlichen Mindestkündigungsfristen richten sich nach der Mietdauer, §573c BGB:

  • bis 5 Jahre Mietdauer 3 Monate
  • 5-8 Jahre 6 Monate
  • über 8 Jahre 9 Monate
Welche Gründe sind zulässig?
Zulässige Kündigungsgründe, §573 BGB
  • Eigenbedarf
  • Dauerhafte Vertragsverletzungen (z. B. wiederholte Mietrückstände)
  • Wirtschaftliche oder betriebliche Notwendigkeit
Wann ist eine fristlose Kündigung möglich?
Außerordentliche (fristlose) Kündigung, §543 BGB

Nur bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen, z. B. erhebliche Zahlungsverzüge oder starke Störungen.

Welche Form ist zu beachten?
Schriftform Pflicht

Die Kündigung muss immer schriftlich erfolgen. Mündliche Kündigungen sind unwirksam.

Zustellung
  • Persönlich mit Unterschrift der Mieter:in oder
  • Per Einschreiben mit Rückschein
Zugestellt gilt die Kündigung

Sobald sie in den Machtbereich des Empfängers gelangt, sodass er die Möglichkeit hat, sie zur Kenntnis zu nehmen (z. B. beim Einwurf in den Briefkasten oder persönliche Übergabe).

Was ist zu dokumentieren?
Alle Schritte, Termine und Zustellungen

Die sollten sorgfältig dokumentiert werden, um im Streitfall rechtlich abgesichert zu sein.

Was ist darüber hinaus zu beachten?
Kommunikation, Reagieren und Absprachen

Klare Kommunikation, zeitnahes Reagieren auf Probleme und transparente Absprachen helfen oft, Kündigungen zu vermeiden. Ein offenes Mietverhältnis kann viele Konflikte schon im Vorfeld lösen.

Custom Tables

"Schlüsselfertig bauen: Schlüsselfertiges Haus Vor- & Nachteile"
Vorteile
Günstiger Preis
Einfache Montage
Robust und langlebig
Nachteile
Geringerer Wirkungsgrad als Röhrenkollektoren
Weniger Leistung im Winter
Relativ hohes Gewicht
"Wie hoch ist mein Heizenergieverbrauch? Wie viel kann ich sparen?"
Energieträger
Durchschnittlicher Verbrauch (kWh/m²a)
Einordnung
Gas
140–170 kWh/m²a
Typisch für Gebäude Bj. 1970–1990
Öl
150–180 kWh/m²a
tendenziell höher, da viele Anlagen alt
Fernwärme
110–150 kWh/m²a
niedriger wegen hoher Effizienz
Wärmepumpe
35–60 kWh/m²a Stromverbrauch
sehr effizient
"Gibt es rechtliche Vorgaben bei der energetischen Sanierung?"
Bauteile
Geforderter U-wert
Außenwand
0,24
Fenster
1,30
Dachflächenfenster
1,40
Verglassungen
1,10
Dachschrägen, Steildächer
0,24
Oberste Geschossdecken
0,24
Flachdächer
0,20
Wände und Decken gegen unbeheizten Keller, Bodenplatte
0,30
Decken gegen unbeheizten
Keller, Bodenplatte
0,50
Decken, die nach unten
an Außenluft grenzen
0,24
"Fenster energetisch sanieren – das musst Du wissen!"
Material
Vorteile
Nachteile
Kunststoff
Günstig, pflegeleicht, gute Dämmwerte
Weniger stabil, weniger hochwertig
Holz
Natürlich, sehr gute Dämmung, langlebig
Pflegebedürftig, teurer
Aluminium
Extrem langlebig, modern
Schlechte Dämmung ohne thermische Trennung, teuer
Holz/Alu
top Dämmung + langlebige Außenhaut
teuerste Variante
"Haus kaufen ohne Eigenkapital: So funktioniert die Immobilien-Vollfinanzierung"
Ohne Eigenkapital
Mit Eigenkapital
Eigenkapital
0 €
100.000 €
Darlehensbetrag
250.000 €
150.000 €
Effektiver Jahreszins
1,94 %
1,13 %
Monatliche Rate
814,58 €
388,75 €
Restshuld nach
30 Jahren
48,443 €
43,610 €
Gezahlte Zinsen
91,275 €
33,310 €
"Solarthermie: Warmwasseraufbereitung auf dem Dach"
Vorteile
Günstiger Preis
Einfache Montage
Robust und langlebig
Nachteile
Geringerer Wirkungsgrad als Röhrenkollektoren
Weniger Leistung im Winter
Relativ hohes Gewicht
Vorteile
Sehr hoher Wirkungsgrad
Fassadenmontage möglich
Weniger Kollektorfläche erforderlich
Nachteile
Höherer Preis
Anlage
Kollektorfläche
Speichervolumen
Nutzung
Warmwasser
5-6 m²
300 l
Warmwasser auf dem Dach
Kombi (Warmwasser + Heizung)
10-12 m²
750 l
Warmwasser und Heizungs-unterstützung
"KfW-Förderung bei Hauskauf & Sanierung: Das musst Du 2026 wissen"
Effizienzhaus
Zielgruppe
Art der Förderung
Besonderheiten
Wohneigentum für Familien (300)
Familien mit Einkommensgrenze
zinsgünstiges Darlehen, Tilgungszuschuss
Einkommensabhängig
Klimafreundlicher Neubau Wohngebäude (297/298)
Privatbauherren Neubau
zinsgünstiges Darlehen, Tilgungszuschuss
Energieeffizienz Pflicht
BEG-Einzelmaßnahmen (Zuschüsse)
Sanierer
Tilgungszuschuss
energetische Modernisierung, inkl. Dämmung, Heizung, PV
"Das KfW-Effizienzhaus: Anforderungen für 40, 55, 70 & 85"
Effizienzhaus
Primärenergiebedarf
Transmissions-wärmeverlust
Maximale Kredithöhe je Wohneinheit
Effizienzhaus 40
40 %
55 %
120.000 Euro mit 20 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 40 (Erneuerbare-Energien-Klasse)
oder Nachhaltigkeits-Klasse
40 %
55 %
150.000 Euro mit 25 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 55
55 %
70 %
120.000 Euro mit 15 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 55 (Erneuerbare-Energien-Klasse)
oder Nachhaltigkeits-Klasse
55 %
70 %
150.000 Euro mit 20 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 70
70 %
85 %
120.000 Euro mit 10 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 70 (Erneuerbare-Energien-Klasse) oder Nachhaltigkeits-Klasse
70 %
85 %
150.000 Euro mit 15 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 85
85 %
100 %
120.000 Euro mit 5 % Tilgungszuschuss
Effizienzhaus 85 (Erneuerbare-Energien-Klasse) oder Nachhaltigkeits-Klasse
85 %
100 %
150.000 Euro mit 10 % Tilgungszuschuss
"Effektive Dachsanierung: Dein Weg zu einem besseren Zuhause"
Sanierung
Kosten inkl. Einbau
Aufsparrendämmung
(ohne Eindeckung)
ca. 15.000 €
Aufsparrendämmung
(mit Eindeckung)
ca. 25.000 € - 31.000 €
Zwischensparrendämmung
(mit Dämmmatten)
ab ca. 7.500 €
Zwischensparrendämmung
(Einblassdammüng)
ab ca. 5.000 €
Untersparrendämmung
ab ca. 4.000 €
Dämmung der oberesten Geschossdecke
(Einblassdämmung, unbegehbar)
ab ca. 1.200 €
Dacheindeckung
(ohne Dämmung)
10.000 - 16.000 €
Dachstuhl
(komplettes Dach)
19.000 - 56.000 €
"Lohnt sich ein Bausparvertrag? Das musst Du wissen."
Bausparvertrag
Tagesgeldkonto
Zinssatz
0,1 %
2%
Ausgezahlte Zinsen
252,81 €
5.341,76 €
Finanzierung ohne
Bausparvertrag
Finanzierung mit
Bausparvertrag
Kaufpreis mit
Nebenkosten
300.000 €
300.000 €
Davon Eigenkapital
50.000 €
50.000 € (davon 20.000 € angespart im Bausparvertrag, Bausparsumme: 50.000 €)
Bauspardarlehen
0 €
30.000 €
Zinssatz
Bauspardarlehen
-
1,5%
Restfinanzierung
250.000 €
220.000 €
Zinssatz Restfinanzierung
3,5%
3,5%
Durchschnittzins
Gesamtfinanzierung
3,5%
3,26%
Vorteile
Hohe Planungssicherheit durch feste Sparraten und Zinssätze
Staatliche Förderungen verringern finanzielle Belastung
Sehr niedrige Darlehenszinsen
Nachteile
Lange Laufzeiten mit wenig Flexibilität
Vergleichsweise hohe Abschlussgebühren
Niedrige Sparzinsen
"Lohnt sich ein Bausparvertrag? Das musst Du wissen."
Bausparvertrag
Tagesgeldkonto
Zinssatz
0,1 %
2%
Ausgezahlte Zinsen
252,81 €
5.341,76 €
Finanzierung ohne
Bausparvertrag
Finanzierung mit
Bausparvertrag
Kaufpreis mit
Nebenkosten
300.000 €
300.000 €
Davon Eigenkapital
50.000 €
50.000 € (davon 20.000 € angespart im Bausparvertrag, Bausparsumme: 50.000 €)
Bauspardarlehen
0 €
30.000 €
Zinssatz
Bauspardarlehen
-
1,5%
Restfinanzierung
250.000 €
220.000 €
Zinssatz Restfinanzierung
3,5%
3,5%
Durchschnittzins
Gesamtfinanzierung
3,5%
3,26%
Vorteile
Hohe Planungssicherheit durch feste Sparraten und Zinssätze
Staatliche Förderungen verringern finanzielle Belastung
Sehr niedrige Darlehenszinsen
Nachteile
Lange Laufzeiten mit wenig Flexibilität
Vergleichsweise hohe Abschlussgebühren
Niedrige Sparzinsen
"Renovieren, Sanieren, Modernisieren - Das sind die Unterschiede"
Maßnahme
Fokus
Kosten
Wertwirkung
Renovieren
Oberflächen, kleine Schäden
Niedrig
Werterhalt
Sanieren
Bausubstanz, Energieeffizienz
Mittel–hoch
Wertsteigerung
Modernisieren
Wohnkomfort, Technik, Effizienz
Mittel–hoch
Wertsteigerung
"Massivhaus oder Fertighaus: Was lohnt sich mehr?"
Massivhaus
Fertighaus
Lebensdauer
100-120 Jahre
70-100 Jahre
Flexibilität bei
der Planung
Komplett individuell planbar
Optionen aus Katalog wählbar
Wertbeständigkeit
Bei guter Instandhaltung sehr gute Wertbeständigkeit
Im Vergleich geringere Wertbeständigkeit
Stabilität
Sehr hohe statische Stabilität
Geringere Stabilität, höhere Anfälligkeit für extreme Witterung
Energieeffizienz
Bei richtiger Dämmung sehr gute Energieeffizienz
Sehr gute Energieeffizienz möglich, oftmals jedoch weniger gut gedämmt
Kosten
2.500 - 5.000 € pro Quadratmeter
Bis zu 3.500 € pro Quadratmeter
Bauzeit
Meistens 6-12 Monate
Meistens zwischen 4 und 8 Monaten
"So viel Einkommen brauchst Du, um Dir ein Haus zu kaufen"
Bundesland
Grunderwerbsteuer‑Satz (2025)
Baden‑Württemberg
5,0 %
Bayern
3,5 %
Berlin
6,0 %
Brandenburg
6,5 %
Bremen
5,5 %
Hamburg
5,5 %
Hessen
6,0 %
Mecklenburg‑
Vorpommern
6,0 %
Niedersachsen
5,0 %
Nordrhein‑Westfalen
6,5 %
Rheinland‑Pfalz
5,0 %
Saarland
6,5 %
Sachsen
5,5 %
Sachsen‑Anhalt
5,0 %
Schleswig‑Holstein
6,5 %
Thüringen
5,0 %
‍Monatliches Netto
Mögliche Rate (35 %)
Finanzierungsbetrag (ca.)
1.800 €
630 €
135.000–150.000 €
2.200 €
770 €
170.000–190.000 €
3.000 €
1.050 €
240.000–270.000 €
4.500 €
1.575 €
350.000–380.000 €
5.500 €
1.925 €
430.000–480.000 €
"15.000 € für Deinen Hauskauf: Der Eigenheimzuschuss in Bremen"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit Bremer Eigenheimzuschuss
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Eigenheimzuschuss
-
15.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
235.000 €
Monatliche Rate
1.108,70 €
1.042,18 €
Gezahlte Zinsen
149.133,11 €
140.185,12 €
Gesamtersparnis
-
23.947,99 €
"Förderung für Deinen Hauskauf in Baden-Württemberg: Sichere Dir 1 % Zinsen!"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit Z-15 Darlehen
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
253.000 €
Zinssatz
3,4 %
1,0 %
Anfängliche Tilgung
2,25 %
2,25 %
Monatliche Rate
1.177,08 €
677,08 €
Restschuld nach
15 Jahren
140.132,05 €
159.009,06 €
Gezahlte Zinsen
(15 Jahre)
102.007,05 €
30.884,04 €
"Bis zu 0,5 % Zinsen: Förderungen für den Hauskauf in Bayern"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit BayernLabo-Wohnungsbauprogramm
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Restfinanzierung
250.000 €
253.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
250.000 € Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
120.000 € BayernLabo-Darlehen (0,5 % Zinsen)
+ 130.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.125 €
835 €
Restschuld nach
15 Jahren
152.339,60 €
161.844 €
Gezahlte Zinsen
104.839,60 €
59.144 €
"Hauskauf-Förderung in Brandenburg: Jetzt zinsfreies Darlehen sichern."
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit ILB-Wohnungs-bauprogramm
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Grundförderung
und Abschlussentgelt
-
30.000 € Förderung-4.400 € Abschlussentgelt
Restfinanzierung
250.000 €
224.400 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
100 % ILB-Wohneigentums-programm
(0,5 % jährliche Gebühren)
Kosten
Gesamtfinanzierung
3,4 %
0,5 %
Monatliche Rate
1.333,33 €
729,17 €
Restschuld
35.592,49 €
92.278,15 €
Gezahlte Zinsen
105.592,49 €
17.278,15 €
"Förderung für große Familien: Dein Hauskauf in Hamburg"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit IFB-Eigenheimförderung
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Restfinanzierung
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
100 % der IFB-Eigenheimförderung
(2 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.125 €
833,33 €
Restschuld
152.339,60 €
162.619,56 €
Gezahlte Zinsen
104.839,60 €
62.619,56 €
"Hauskauf in NRW: Die NRW.Bank-Eigentumsförderung 2026"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit NRW.BANK Eigentumsförderung
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
184.000 € NRW.BANK Eigentumsförderung (0,5 % Zinsen + 0,5 % Gebühren)
66.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.108,70 €
878,48 €
Gezahlte Zinsen
(30 Jahre)
149.133,11 €
66.253,36 €
"Neubau-Förderung 2026 in Hessen: Jetzt niedrige Zinsen sichern."
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit Hessen-Darlehen
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Abschlussgebühr
-
3.000 €
Restfinanzierung
250.000 €
253.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
150.000 € Hessen-Darlehen (0,68 % Zinsen)
plus 103.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.333,33 €
1.009,89 €
Restschuld
35.592,49 €
70.634,73 €
Gezahlte Zinsen
105.592,49 €
60.008,73 €
"Förderung für Deinen Hauskauf in Rheinland-Pfalz: Jetzt Zinsen sichern."
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit ISB-Förderung
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
90.000 € ISB-Förderung (2,75 % Zinsen)
160.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.083,33 €
1.035,42 €
Restschuld nach
15 Jahren
162.105,64 €
163.717,81 €
Gezahlte Zinsen
(15 Jahre)
107.105,64 €
100.092,81 €
"Hauskauf im Saarland: SIKB-Förderung für Immobilienkäufer"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit SIKB-Wohnraumförderung
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Tilgungszuschuss
-
20 % (21.600 €)
Finanzierungsbedarf
250.000 €
228.400 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
86.400 € SIKB-Wohnraumförderung (1 % Zinsen)
142.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.108.70 €
901,27 €
Gezahlte Zinsen
(30 Jahre)
149.133,11 €
96.056,87 €
"Unter 1 % Zinsen: Förderung beim Hauskauf in Sachsen"
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit SAB-Familienwohnen
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
100.000 € SAB-Familienwohnen (0,95 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.238,19 €
1.111,50 €
Restschuld nach
25 Jahren
121.457,36 €
83.448,86 €
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit IB-Wohneigentumsprogramm
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
100.000 € IB-Wohneigentumsprogramm (4,3 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.079,17 €
1.111,50 €
Restschuld nach
25 Jahren
121.457,36 €
83.448,86 €
Finanzierung nur mit Bankdarlehen
Finanzierung mit IB.SH Immo Eigentum-Programm
Kaufpreis inkl.
Kaufnebenkosten
300.000 €
300.000 €
Eigenkapital
50.000 €
50.000 €
Finanzierungsbedarf
250.000 €
250.000 €
Aufteilung
der Finanzierung
100 % Bankdarlehen
(3,4 % Zinsen)
100.000 € IB.SH Immo Eigentum (4,12 % Zinsen)
150.000 € Bankdarlehen (3,4 % Zinsen)
Monatliche Rate
1.125 €
1.185,42 €
Restschuld nach
15 Jahren
152.339,60 €
150.019,85 €
Gezahlte Zinsen
(15 Jahre)
104.839,60 €
113.394,85 €
Mit Eigenkapital
Ohne Eigenkapital
Eigenkapital
50.000 €
0 €
Darlehensbetrag
250.000 €
300.000 €
Effektiver Jahreszins
ca. 3,4 %
ca. 4 %
Monatliche Rate
1.125 €
1.500 €
Restschuld nach
10 Jahren
152.340,60 €
176.954,76 €
Gezahlte Zinsen
104.839,60 €
146.954,76 €
Laufzeit
Zinsbindung
Sollzins pro Jahr
(effectiver Jahrezins)
4 bis 10 Jahre
10 Jahre
0,29 % (0,29 %)
11 bis 25 Jahre
10 Jahre
1,41 % (1,42 %)
11 bis 25 Jahre
20 Jahre
2,72 % (2,75 %)
26 bis 35 Jahre
10 Jahre
1,58 % (1,59 %)
26 bis 35 Jahre
20 Jahre
3,17 % (3,22 %)
Eigenkapital
0 €
30,000 €
50,000 €
80,000 €
Finanzierungs-
bedarf
400.000 €
370.000 €
350.000 €
320.000 €
Monatliche Rate
1.863,33 €
1.723,58 €
1.630,42 €
1.490,67 €
Gesamte Zinsleistungen
3.816,89 €
3.530,62 €
3.339,78 €
3.053,51 €
Restschuld
nach 15 Jahren
295.427,64 €
273.270,57 €
258.499,19 €
236.342,11 €
"Gebäudeenergiegesetz (GEG) Zusammenfassung: Das gilt 2026"
Bauteil
Maximaler U-Wert
Außenwände
0,24
Fenster
1,3
Dachfenster
1,4
Glasdächer
2
Türen
1,8
Dachflächen
0,2
Kellerwände
0,3
"Rent or Buy in Germany: What’s the Best Choice for You?"
‍Years
Renting cost
(€)
Buying cost
(€)
Equity built
(€)
Equity built with appreciation (€)
0
18,000
80,000
0
0
5
113,546
184,400
66,666
73,605
10
219,036
288,800
133,333
162,532
15
335,507
393,200
200,000
269,173
20
464,099
497,600
266,666
396,252
25
606,076
602,000
333,333
546,868
30
762,829
706,400
400,000
724,544
"Wie funktioniert ein Mietkauf? Vor- und Nachteile im Überblick"
Vorteile
kein sofortiges Eigenkapital nötig
sofortige Nutzung der Immobilie
keine Kaufpreissteigerungen während der Mietphase
Ansparen von Eigenkapital während der Mietphase möglich
weniger strenge Bonitätsprüfung als bei herkömmlichen Baufinanzierungen
Nachteile
höhere Gesamtkosten als eine übliche Finanzierung
oftmals höherer Kaufpreis als bei vergleichbaren Immobilien
Verlust von geleisteten Zahlungen beim Rücktritt vom Kauf
meist keine vollständige Anrechnung der Mietkosten auf den Kaufpreis
Mietkauf
Herkömmliche Baufinanzierung
Kaufpreis
300.000 €
300.000 €
Laufzeit
5 Jahre Mietphase,
25 Jahre Finanzierung
30 Jahre Finanzierung
Zinssatz
3,6 %
3,6 %
Mietkosten
60.000 €
0 €
Angerechnete
Mietkosten
0 €
0 €
Kreditbedarf
300.000 €
300.000 €
Monatliche Rate
1.518 €
1.364 €
Gezahlte
Zinsen gesamt
155.402 €
191.017 €
Kreditbedarf
515.402 €
491.017 €
Mietkauf
Herkömmliche Baufinanzierung
Kaufpreis
300.000 €
300.000 €
Laufzeit
5 Jahre Mietphase,
25 Jahre Finanzierung
30 Jahre Finanzierung
Zinssatz
3,6 %
3,6 %
Mietkosten
60.000 €
0 €
Angerechnete
Mietkosten
20.000 €
0 €
Kreditbedarf
280.000 €
300.000 €
Monatliche Rate
1.417 €
1.364 €
Gezahlte
Zinsen gesamt
145.042 €
191.017 €
Kosten gesamt
485.042 €
491.017 €
Mietkauf
Herkömmliche Baufinanzierung
Kaufpreis
300.000 €
300.000 €
Laufzeit
5 Jahre Mietphase,
25 Jahre Finanzierung
30 Jahre Finanzierung
Zinssatz
3,6 %
3,6 %
Mietkosten
60.000 €
0 €
Angerechnete
Mietkosten
30.000 €
0 €
Kreditbedarf
270.000 €
300.000 €
Monatliche Rate
1.366 €
1.364 €
Gezahlte
Zinsen gesamt
139.862 €
191.017 €
Kosten gesamt
469.862 €
491.017 €
Mietkauf
Herkömmliche Baufinanzierung
Kaufpreis
300.000 €
300.000 €
Laufzeit
5 Jahre Mietphase,
25 Jahre Finanzierung
30 Jahre Finanzierung
Zinssatz
3,6 %
3,6 %
Mietkosten
60.000 €
0 €
Angerechnete Mietkosten
48.000 €
0 €
Kreditbedarf
252.000 €
300.000 €
Monatliche Rate
1.275 €
1.364 €
Gezahlte Zinsen gesamt
130.538 €
191.017 €
Kosten gesamt
442.538 €
491.017 €
"Auslandsimmobilie finanzieren: So gelingt der Kauf im Ausland"
Kriterium
Deutsche Bank
Ausländische Bank
Sprache und Beratung
Deutsch, vertraute Prozesse
Fremdsprache, lokale Gepflogenheiten
Bonitätsprüfung
Nach deutschem Standard (Schufa, Einkommen)
Nach lokalen Kriterien, ggf. schwerer nachzuweisen
Grundschuld
auf Auslandsimmobilie
In der Regel nicht möglich
In der Regel möglich
Erforderliches Eigenkapital
Hoch (30-50 %)
Eher moderat (20-30 %), je nach Land
Zinssätze
Stabil, transparent, ggf. höher
Teilweise günstiger, abhängig vom Land
Rechtssicherheit
Hoch
Abhängig vom Land, mehr Unsicherheiten möglich
Zugangsvoraussetzungen
Gute Bonität, evtl. Immobilie in DE
Oft Wohnsitz oder Steuernummer im Land nötig
Geeignet für
Personen mit deutschem Wohnsitz, wenig Auslandserfahrung
Käufer mit lokalen Kontakten oder Erfahrung im Land
"Instandhaltungsrücklage für Dein Haus: Infos & Beispielrechnung"
Bauteil
Intervall
Geschätzte Kosten
Dach
30 bis 50 Jahre
20.000 bis 40.000 €
Fenster
15 bis 20 Jahre
ca. 500 € pro Fenster
Heizung
15 bis 20 Jahre
8.000 bis 20.000 €
Fassade
20 Jahre
5.000 bis 15.000 €
"Instandhaltungsrücklage Eigentumswohnung: Infos & Rechenbeispiel"
Maßnahme
Häufigkeit
Durchschnittskosten (gesamt)
Anteil pro Wohnung
(10 WE)
Dachsanierung
alle 30 Jahre
80.000 €
8.000 €
Heizungsanlage erneuern
alle 25–30 Jahre
50.000 €
5.000 €
Fassadenanstrich
& Dämmung
alle 20–30 Jahre
60.000 €
6.000 €
Aufzugmodernisierung
alle 20–25 Jahre
40.000 €
4.000 €
Treppenhaus
& Gemeinschaftsflächen
alle 15–20 Jahre
20.000 €
2.000 €
Sonstiges (Türen,
Technik etc.)
variabel
30.000 €
3.000 €
Summe (30 Jahre)
280.000 €
28.000 €
Maßnahme
Häufigkeit
Durchschnittskosten (gesamt)
Anteil pro Wohnung
(10 WE)
Dachsanierung
alle 30 Jahre
80.000 €
8.000 €
Heizungsanlage erneuern
alle 25–30 Jahre
50.000 €
5.000 €
Fassadenanstrich & Dämmung
alle 20–30 Jahre
60.000 €
6.000 €
Aufzugmodernisierung
alle 20–25 Jahre
40.000 €
4.000 €
Treppenhaus & Gemeinschaftsflächen
alle 15–20 Jahre
20.000 €
2.000 €
Sonstiges (Türen,
Technik etc.)
variabel
30.000 €
3.000 €
Summe (30 Jahre)
280.000 €
28.000 €
"Haus bauen oder kaufen? Entscheidungshilfe & Kostenvergleich"
Vorteile
Passgenaue Finanzierung während des Bauprojekts
Zugang zu Sonderförderungen (z.B. KfW-Förderung für Effizienzhaus)
Geringere Maklerprovision und zum Teil niedrigere Grunderwerbsteuer
Bauträger gewähren meist eine Garantie auf das Haus
Nachteile
Längere Laufzeiten und Zwischenfinanzierung können zusätzliche Kosten verursachen
Risiko von Zeitverzögerungen (Doppelbelastung durch Miete und Bauzinsen)
Bereitstellungszinsen und Zwischenfinanzierungskosten, falls der Bau sich verzögert
Planungskomplexität und Abhängigkeit vom Baufortschritt
Vorteile
Schnelle, einmalige Kreditauszahlung, bequemer Prozess
Planungssicherheit, keine Verzögerungen durch Baufortschritt
Sofortiger Einzug möglich, keine Doppelbelastung
Nachteile
Sanierungsbedarf kann die Kosten nachträglich erhöhen
Maklerprovision und Kaufnebenkosten können höher sein als beim Neubau
"Rohr- & Kanalsanierung: Kosten, Verfahren und Finanzierung für Hausbesitzer"
Vorteile
Keine oder kaum Erdarbeiten nötig
Dauer meist nur 1 bis 3 Tage
Oberfläche (Garten, Pflaster, Einfahrt) bleibt unberührt
Nachteile
Nicht geeignet bei stark deformierten oder zusammengebrochenen Rohren
Rohrdurchmesser wird etwas kleiner
Kosten steigen bei vielen Bögen oder Abzweigungen
Vorteile
Sehr schnell (oft in wenigen Stunden erledigt)
Günstig bei kleineren Schäden
Kein Aufgraben notwendig
Nachteile
Nur für punktuelle Risse oder Löcher geeignet
Keine Sanierung der gesamten Leitung, weitere Schäden bleiben bestehen
Vorteile
Dauerhafte Lösung für die nächsten Jahrzehnte, da komplett neue Leitung
Möglichkeit, Gefälle oder Rohrführung zu verbessern
Geeignet bei stark beschädigten oder eingebrochenen Rohren
Nachteile
Hoher Aufwand: Garten, Pflaster oder Wege müssen geöffnet und wiederhergestellt werden
Deutlich höhere Kosten
Längere Ausfallzeiten
‍Verfahren
Aufwand
Preis pro Meter
Gesamtkosten*
Geeignet bei
Inliner-Verfahren
Grabenlos
150 - 450 €
ca. 2.500 - 6.000 €
Risse, Wurzeleinwuchs, Undichtigkeiten
Kurzliner (Teilreparatur)
Punktuell
200 - 400 € pro Schadstelle
ca. 400 - 1.200 €
Einzelne Schadstellen
Offene Bauweise (Austausch)
Mit Erdarbeiten
700 - 1.600 €
ca. 10.000 - 20.000 €
Komplett beschädigte Leitungen
Reinigung / Fräsarbeiten
Vorbereitung
10 - 30 € pro Meter
150 - 450 €
Vorarbeiten für Sanierung
TV-Inspektion & Dichtheitsprüfung
Kontrolle
pauschal 200 - 500 €
Zustandsbewertung, Pflichtnachweis
"Guide: Haus mit Architekt bauen (Kosten & Planung)"
‍Kriterium
Architektenhaus
Fertighaus / Standardhaus
Planung
Frei geplant, Grundriss und Architektur individuell
Vorgefertigte Modelle, eingeschränkte Änderungen
Flexibilität
Hohe Flexibilität bei Raumaufteilung, Design, Materialien
Gering, Änderungen oft teuer oder nicht möglich
Bauweise
Massivbau, Holzrahmen oder Hybrid – abhängig vom Architekten
Standardisierte Bauweise, meist schneller Aufbau
Kosten pro m²
ca. 1.700–1.800 €/m² (Standardausbau) + Architektenhonorar (10–15 %)
Unter 1.500 €/m² Einstiegskosten, Zusatzkosten bei Sonderwünschen
Individualität
Voll umsetzbar, aber kostenintensiv
Begrenzte Umsetzung, manche Wünsche nicht möglich
Zeitaufwand /
Bauleitung
Architekt betreut Planung, Genehmigung, Bauleitung
Anbieter übernimmt meist Baukoordination, weniger individuelle Betreuung
Wiederverkaufswert
Oft höher, durch individuelle Architektur und Qualität
Abhängig von Standardmodell und Lage, weniger Differenzierungsmerkmale
‍ Kostenbestandteil
Beschreibung / Beispiele
Rohbau
Fundament, Wände, Dach – abhängig von Bauweise (Massiv, Holz, Hybrid)
‍Innenausbau
Böden, Wände, Decken, Türen, Treppen, Sanitärausstattung
Haustechnik
Heizung, Lüftung, Elektroinstallation, Smart-Home-Optionen
Architektenhonorar
10–15 % der Bausumme, abhängig vom Leistungsumfang
Baunebenkosten
Genehmigungen, Vermessung, Baustelleneinrichtung, Versicherungen
Grundstück
& Außenanlagen
Erwerb, Erschließung, Pflaster, Carport, Garten, Zaun
Sonderwünsche
/ Extras
z. B. Dachterrasse, Panoramafenster, hochwertige Materialien
‍Leistungsbereich
Typischer Anteil am Honorar
Grundlagenermittlung
& Entwurf
20-30 %
Genehmigungsplanung
5-10 %
Ausführungsplanung
20-25 %
Bauleitung
& Qualitätssicherung
25-35 %
Sonderleistungen
(z. B. Innenarchitektur)
variabel